Die besten Köder für Friedfische

Die besten Köder für Friedfische

  • Von Dennis Siever

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Auch wenn die Angelgeschäfte voll mit diversen künstlichen Lockstoffen und Futtermitteln sind – die besten Angelköder für unsere heimischen Friedfische schenkt uns immer noch die Natur.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Maden
  • Caster (verpuppte Maden)
  • Pinkies (kleine Maden)
  • Mais
  • Hanf
  • Tauwürmer
  • Mistwürmer
  • Bienenmaden

Worauf es bei diesen Ködern ankommt und wie diese effektiv am Haken angeködert werden, erfährst du hier:

Klick hier: https://goo.gl/014ZYI

Einige Fische, wie zum Beispiel Barben und Döbel mögen darüber hinaus etwas speziellere Köder, die wir aber in der Regel im Küchenschrank finden.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Frühstücksfleisch aus der Dose
  • Käse (in Würfeln)
  • Fleischwurst
  • Brot/ Brötchen
  • Kirschen aus dem Glas (für Döbel ein echter Geheimtipp)

Wer es mag, kann diese Köder auch noch mit Gewürzen aufmotzen (zum Beispiel Knoblauchpulver). So hat man immer noch die Möglichkeit an fängige Köder zu kommen, obwohl alle Geschäfte geschlossen haben und sich Maden, Würmer und Co. verkrochen haben.

Weitere Tipps und Tricks für Friedfische findet ihr ab Februar in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing King“.

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Hotspots erkennen – Fischreiche Stellen auf den ersten Blick

Wie erkenne ich einen Hotspot?

  • von Dennis Siever

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Unter Anglern gilt vor allem der Grundsatz, dass die besten Angelplätze nicht direkt am Parkplatz liegen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Plätze, die augenscheinlich gut und bequem zu erreichen sind, werden häufig befischt. Je nachdem, wie hoch der Angeldruck an einem einzigen Platz ist, kann so eine Stelle schon mal „verbrannt“ sein. Um einen guten Fangplatz zu finden, muss man manchmal mehrere Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen – manchmal auch durch schwer zugängliches Terrain. Doch wie kann ich überhaupt im Vorfeld erkennen, ob sich ein so weiter Fußmarsch überhaupt lohnt? In Angelgeschäften und Foren bekommt man zwar häufig Stellentipps, allerdings verraten nur die wenigsten Angler ihre Hotspots. Dies ist durchaus nachvollziehbar, denn wer von uns möchte einen möglichst einsamen und ertragreichen Angelplatz nicht für sich haben?

Um sich mit Hilfe von Gewässer- und Landkarten (z.B. GoogleMaps) auf einen Angelplatz vorbereiten zu können, ist es hilfreich wenn man weiß, nach welchen Strukturen man Ausschau halten soll, denn Strukturen sind der Schlüssel zum Erfolg. Ich möchte dies am Beispiel von Kanälen verdeutlichen, die in der Regel relativ gleichmäßig tief sind und äußerst monoton verlaufen. Ein größeres Loch am Gewässergrund, ein Knick in der Spundwand oder eine Reihe von Pfeilern können hier schon die entscheidende Struktur sein, die Fischen Nahrung und Unterschlupf bietet. Überall dort, wo ein Gewässer oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche plötzlich etwas anders verläuft als gewöhnlich, können sich Hotspots befinden. Hierzu gehören neben den bereits erwähnten Stellen:

– Hafeneinfahrten

– Kehrströmungen

– Flussmündungen

– Unterwasserhindernisse (z.B. versunkene Bäume)

– Steinschüttungen und Buhnen

– Gumpen

– Brückenpfeiler

– Steganlagen

– Untiefen

– Abbruchkanten

– Warmwassereinläufe

– Wehranlagen

 

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Hot-Spots soweit das Auge reicht. Eine Hafeneinfahrt mit Kehrströmungen, Buhnen, Steinen und Spundwänden. (Foto: Dennis Siever)

Wer mit offenen Augen am Wasser ist, wird häufig noch weitere Merkmale erkennen können. Wem GoogleMaps und Spaziergänge am Gewässer nicht genug sind, kann über die Anschaffung eines Echolotes nachdenken. Diese gibt es mittlerweile auch für Uferangler. Auch so können Strukturen am Gewässergrund erkannt werden. Für einige Gewässer erhält man auch im Internet so genannte Tiefenkarten. Ausführlichere Infos zum Thema Hotspots gibt`s nächsten Monat in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing-King“.

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Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Mecklenburg- Vorpommern

Da sich die Gesetze von Zeit zu Zeit ändern, findet ihr hier immer die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße. 

Unter dem nachfolgenden Link kommst du auf die offizielle Seite des Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF M-V).

http://www.lallf.de/Mindestmasse-Schonzeiten.264.0.html



Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Mecklenburg- Vorpommern

 

Einige Fische unterliegen in Mecklenburg- Vorpommern einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit. In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische der Küste in Mecklenburg- Vorpommern wissen müsst.

Weiter unten findet ihr eine Tabelle, die alle Fische beinhaltet, die für die Fischerprüfung relevant sind.

FischSchonzeitMindestmaß
Aal (außerhalb der 3- Seemeilen- Zone)1. Oktober bis 31. März50cm
Aal (Handangel)1. Dezember bis 28. Februar50cm
Barsch20cm
Dorsch38cm
Finteganzjährig geschont
Flunder25cm
Glattbutt30cm
Hecht1. März bis 30. April50cm
Kliesche25cm
Lachs15. September bis 14. Dezember60cm
Maifischganzjährig geschont
Meerforelle15. September bis 14. Dezember45cm
Ostseeschnäpel1. November bis 30. November40cm
Quappe30cm
Scholle25cm
Steinbutt1. Juni bis 31. Juli30cm
Störganzjährig geschont
Zährteganzjährig geschont
Zander23. April bis 22. Mai45cm
Ziegeganzjährig geschont
Neunaugen
Flussneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet:

FischSchonzeitMindestmaß
Hecht1. März bis 30. April50cm
Lachs15. September bis 14. Dezember60cm
Meerforelle15. September bis 14. Dezember45cm
Steinbutt1. Juni bis 31. Juli30cm

Wichtige Änderungen, die JEDER Ostsee-Angler in Schleswig-Holstein & Mecklenburg-Vorpommern kennen muss:

 

Es gibt ein neues Fanglimit für Dorsche in der Ostsee!

 

Laut Artikel 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 dürfen in der Freizeitfischerei nicht mehr als fünf Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden. Im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 dürfen nicht mehr als drei Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden.

Sofern die gezielte Angelfischerei auf Dorsch ausgeübt wird, ist mit Erreichen des Tagesfanglimits von drei bzw. fünf Dorschen diese Fischerei einzustellen. Das gezielte Weiterangeln auf Dorsch nach Erreichen der Tageshöchstfangmenge mit anschließendem Zurücksetzen ist nicht zulässig und kann als Verstoß gegen das Fischereigesetz mit Bußgeldern geahndet werden (Verbot des „Catch & Release“). Auf andere Fischarten darf jedoch gezielt weitergeangelt werden. Sofern beim gezielten Angeln auf andere Fischarten, z. B. auf Heringe, Plattfische oder Meerforellen, Dorsche unbeabsichtigt gefangen werden und das Tagesfanglimit bereits erreicht ist, müssen die Dorsche unverzüglich schonend lebend zurückgesetzt werden.

Die Regelung gilt in der oben genannten Form zunächst nur für das Jahr 2017. Ob es in den Folgejahren weitere Fangbegrenzungen für Angler beim Dorsch gibt, wird die EU erst im Rahmen der Festlegung der Fangquoten für 2018 entscheiden.

 Kopie von IMG_8206Kutterfisch

Mindestmaß & Schonzeiten des Dorsches:

Nordsee: 35 cm
Ostsee: 38 cm

 

Weitere Häufige Fragen zum Dorsch-Angeln in der Ostsee kriegst du unter folgenden Link beantwortet:

 

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/faqDorschfangbegrenzung.html#doc2060602bodyText3

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Mindestmaße und Schonzeiten (Binnen) in Mecklenburg- Vorpommern

Da sich die Gesetze von Zeit zu Zeit ändern, findet ihr hier immer die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße.

Unter dem nachfolgenden Link kommst du auf die offizielle Seite des Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern  (LALLF M-V).

http://www.lallf.de/Mindestmasse-Schonzeiten.264.0.html

Mindestmaße und Schonzeiten (Binnen) in Mecklenburg- Vorpommern

 

 

Einige Fische unterliegen in Mecklenburg- Vorpommern einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit.

In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische und Krebse aus Mecklenburg- Vorpommern wissen müsst.

Weiter unten findet ihr eine Tabelle, die alle Fische beinhaltet, die in der Fischerprüfung vorkommen.

FischSchonzeitMindestmaß
Aal1. Dezember bis 28. Februar50cm
Aland25cm
Äsche30cm
Bachforelle1. Oktober bis 31. März30cm
Bachschmerle1. März bis 31. Mai
Barbeganzjährig geschont
Barsch17cm
Binnenstint1. März bis 30. April
Bitterling1. April bis 30. Juni
Elritze1. April bis 30. Juni
Finteganzjährig geschont
Hasel1. März bis 31. Mai
Hecht45cm
Karpfen40cm
Lachs1. September bis 31. März60cm
Maifischganzjährig geschont
Große Maräne1. Oktober bis 31. Dezember30cm
Meerforelle1. September bis 31. März45cm
Naseganzjährig geschont
Nordseeschnäpelganzjährig geschont
Ostgroppeganzjährig geschont
Quappe1. Januar bis 15. Februar30cm
Rapfen35cm
Schlammpeitzger1. April bis 31. Juli
Schleie25cm
Steinbeißer1. April bis 31. Juli
Störganzjährig geschont
Wels1. Mai bis 30. Juni70cm
Zährte1. Mai bis 31. Juli
Zander45cm
Ziegeganzjährig geschont
Zope
Neunaugen
Flussneunaugeganzjährig geschont
Bachneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont
Krebse
Edelkrebsganzjährig geschont
Sumpfkrebs11cm

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet

FischSchonzeitMindestmaß
Aland25cm
Barsch17cm
Hecht45cm
Quappe1. Januar bis 15. Februar30cm
Schleie25cm
Störganzjährig geschont
Wels1. Mai bis 30. Juni70cm
Krebse
Edelkrebsganzjährig geschont

 

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Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Schleswig-Holstein

Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Schleswig-Holstein

 

 

Einige Fische unterliegen in Schleswig-Holstein einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit.

In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische und Krebse für die Küstenfischerei in Schleswig-Holstein wissen müsst.

Am Ende findet ihr eine weitere Tabelle mit allen Fischen, die für den theoretischen Teil der Fischerprüfung in Schleswig-Holstein relevant sind.

FischartSchonzeitMindestmaß
Aal45cm
Aalmutter15.September bis 31. Januar23cm
Alse, Maifischganzjährig geschont
Bachforelle40cm
Dorsch (Kabeljau), Nordsee35cm
Dorsch (Kabeljau), Ostsee38cm
Finte (Nordsee)30cm
Flunder (Nordsee)
Flunder (Ostsee)
Flunder (Trave und Schlei)
Flunder (weiblich)1.Februar bis 30. April25cm
Glattbutt30cm
Hecht15. Februar bis 30.April45cm
Hering, Nordsee
Hering, Ostsee
Lachs1. Oktober bis 31. Dezember60cm
Makrele (Nordsee)30cm
Meeräsche40cm
Meerforelle1. Oktober bis 31. Dezember40cm
Nordseeschnäpelganzjährig geschont
Ostseeschnäpel1. Dezember bis 28. Februar40cm
Quappe (Elbe und Nebengewässer)ganzjährig geschont
Scharbe, Kliesche
Schellfisch (Nordsee)30cm
Scholle, Goldbutt (Nordsee)27cm
Scholle, Goldbutt (Nordsee, weiblich)27cm
Scholle, Goldbutt (Ostsee)25cm
Scholle, Goldbutt (Ostsee, weiblich)25cm
Seebarsch, Wolfsbarsch36cm
Seezunge24cm
Steinbutt (Ostsee)30cm
Störganzjährig geschont
Wels70cm
Wittling (Nordsee)
Wittling (Ostsee)
Zährteganzjährig geschont
Zander (Elbe und Nebengewässer)15. Februar bis 15. Mai40cm
Neunaugen
Bach- Flussneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont
Krebse
Hummer (Nordsee)5. Juni bis 31. August11cm
Hummer (eiertragend, weiblich, Nordsee)ganzjährig geschont
Flusskrebsganzjährig geschont

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet:

FischartSchonzeitMindestmaß
Aal45cm
Dorsch (Kabeljau), Nordsee35cm
Dorsch (Kabeljau), Ostsee38cm
Flunder (weiblich)1.Februar bis 30. April25cm
Hering, Nordsee
Hering, Ostsee
Makrele (Nordsee)30cm
Ostseeschnäpel1. Dezember bis 28. Februar40cm
Scholle, Goldbutt (Nordsee, weiblich)27cm
Scholle, Goldbutt (Ostsee, weiblich)25cm
Steinbutt (Ostsee)30cm
Neunaugen
Bach- Flussneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont

Wichtige Infos & neue Gesetze für Wolfsbarsch-Angler in der Nordsee:

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Seit Beginn des Jahres 2016 gelten für Angler an der Nordsee neue Regeln für das Angeln auf Wolfsbarsch. Erstmalig hat die EU in diesem Bereich auch Regelungen für die Freizeitfischerei getroffen.

So gilt für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.06.2016 ein vollständiges Entnahmeverbot für Wolfsbarsche. Das im Rahmen der EU-Verordnung zulässige Angeln nach dem Prinzip „Fangen und Zurücksetzen“ („catch & release“) gilt in Schleswig-Holstein nicht, weil es sowohl gemäß Landesrecht (Landesfischereigesetz) als auch Bundesrecht (Tierschutzgesetz) verboten ist.
Ab dem 01.07.2016 darf wieder gezielt auf Wolfsbarsch geangelt werden. Es gilt ab diesem Zeitpunkt ein Tagesfanglimit von einem Wolfsbarsch je Angler. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.12.2016 befristet.
Falls du weitere Fragen dazu hast, sende eine Mail an: roland.lemcke@melur.landsh.de (Fischereireferent des Landes Schleswig-Holstein)

Wichtige Änderungen, die JEDER Ostsee-Angler in Schleswig-Holstein & Mecklenburg-Vorpommern kennen muss:

 

Es gibt ein neues Fanglimit für Dorsche in der Ostsee!

Laut Artikel 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 dürfen in der Freizeitfischerei nicht mehr als fünf Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden. Im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 dürfen nicht mehr als drei Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden.

Sofern die gezielte Angelfischerei auf Dorsch ausgeübt wird, ist mit Erreichen des Tagesfanglimits von drei bzw. fünf Dorschen diese Fischerei einzustellen. Das gezielte Weiterangeln auf Dorsch nach Erreichen der Tageshöchstfangmenge mit anschließendem Zurücksetzen ist nicht zulässig und kann als Verstoß gegen das Fischereigesetz mit Bußgeldern geahndet werden (Verbot des „Catch & Release“). Auf andere Fischarten darf jedoch gezielt weitergeangelt werden. Sofern beim gezielten Angeln auf andere Fischarten, z. B. auf Heringe, Plattfische oder Meerforellen, Dorsche unbeabsichtigt gefangen werden und das Tagesfanglimit bereits erreicht ist, müssen die Dorsche unverzüglich schonend lebend zurückgesetzt werden.

Die Regelung gilt in der oben genannten Form zunächst nur für das Jahr 2017. Ob es in den Folgejahren weitere Fangbegrenzungen für Angler beim Dorsch gibt, wird die EU erst im Rahmen der Festlegung der Fangquoten für 2018 entscheiden.

 Kopie von IMG_8206Kutterfisch

Mindestmaß & Schonzeiten des Dorsches:

Nordsee: 35 cm
Ostsee: 38 cm

 

Weitere Häufige Fragen zum Dorsch-Angeln in der Ostsee kriegst du unter folgenden Link beantwortet:

 

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/faqDorschfangbegrenzung.html#doc2060602bodyText3

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Mindestmaße und Schonzeiten (Binnen) in Schleswig-Holstein

Da sich die Gesetze von Zeit zu Zeit ändern, findet ihr hier immer die aktuellen Schonzeiten & Mindestmaße. 

Unter dem nachfolgenden Link kommst du auf die offizielle Seite der Oberen Fischereibehörde Schleswig-Holstein.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/gesetzeVerordnungen.html

Mindestmaße und Schonzeiten (Binnen) in Schleswig-Holstein

 

Einige Fische unterliegen in Schleswig-Holstein einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit.

In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische und Krebse aus Schleswig-Holstein wissen müsst.

Am Ende findet ihr eine weitere Tabelle mit allen Fischen, die für den theoretischen Teil der Fischerprüfung in Schleswig-Holstein relevant sind.

FischSchonzeitMindestmaß
Aal45cm
Aland
Alse, Maifischganzjährig geschont
Äsche35cm
Bachforelle1. Oktober bis 31. Dezember30cm
Bachschmerleganzjährig geschont
Barbeganzjährig geschont
Binnenstint
Bitterlingganzjährig geschont
Blaubandgründling
Brassen
Döbel
Dorsch
Elritzeganzjährig geschont
Europäischer Hundsfisch
Finte30cm
Flunder25cm
Flussbarsch
Giebel
Groppeganzjährig geschont
Gründling1. Januar bis 15. Mai
Güster
Haselganzjährig geschont
Hecht15. Februar bis 30. April45cm
Amerikanischer Hundsfisch
Karausche
Karpfen35cm
Kaulbarsch
Lachs1. Oktober bis 31. Dezember60cm
Große Maräne30cm
Kleine Maräne
Meerforelle1. Oktober bis 31. Dezember40cm
Moderlieschenganzjährig geschont
Nordseeschnäpelganzjährig geschont
Ostgroppeganzjährig geschont
Ostseeschnäpel1. November bis 31. Januar40cm
Quappe35cm
Rapfen50cm
Regenbogenforelle
Rotauge
Rotfeder
Schlammpeitzgerganzjährig geschont
Schleie25cm
Sonnenbarsch
Steinbeißerganzjährig geschont
Dreistachliger Stichling
Stint
Störganzjährig geschont
Ukeleiganzjährig geschont
Wels1. Mai bis 30. Juni70cm
Zährteganzjährig geschont
Zander45cm
Zopeganzjährig geschont
Zwergstichling
Zwergwels
Neunaugen
Flussneunaugeganzjährig geschont
Bachneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont
Krebse
Flusskrebsganzjährig geschont
Amerikanischer Flusskrebs
Signalkrebs
Sumpfkrebs
Wollhandkrabbe

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet:

FischSchonzeitMindestmaß
Aal45cm
Bachforelle1. Oktober bis 31. Dezember30cm
Finte30cm
Flunder25cm
Flussbarsch
Gründling1. Januar bis 15. Mai
Lachs1. Oktober bis 31. Dezember60cm
Meerforelle1. Oktober bis 31. Dezember40cm
Rapfen50cm
Wels1. Mai bis 30. Juni70cm
Zander45cm
Bachneunaugeganzjährig geschont

 

 

 

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Cooles Event für Angler in NRW

Wir sind auf dem „Fischereitag NRW“!

Du auch? 

am 23.Oktober 2016 findet der 9.Fischereitag NRW im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen statt.

Es handelt sich hier um ein richtig cooles und toll organisiertes Event vom Landesfischereiverband Westfallen-Lippe.

In der Zeit von 10.00 -17.00 Uhr wird es neben Vorträgen von Profis wie Jörg Strelow (Erfinder des „Faulenzens“ mit Gummifschen), Räuchervorführungen, Bootstechnik und vielem mehr auch ein buntes Rahmenprogramm von Fishing-King geben.

So wird unser Trainer Peter Stark euch beispielsweise in die Kunst des Fliegenfischens einweisen. Fliegen-Wurftechnik, Fliegen selber binden und und und …

Außerdem habt ihr die Chance, euch rund um die Themen Angelschein und Angelmethoden beraten zu lassen.

Wir und der Landesfischereiverband Westfallen-Lippe laden alle Anglerinnen und Angler und die, die es werden wollen herzlich zu diesem Event ins schöne Ruhrgebiet ein.

 

Wir freuen uns die ein oder andere Bratwurst oder einen leckeren Kaffee mit euch an unserem Stand zu trinken.

 

Liebe Grüße

Euer Dennis, Hubertus & das gesamte Fishing-King Team 🙂

 

 

 

 

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Angelschein in Nordrhein-Westfalen machen

Der Weg zum Angelschein in NRW

angelschein in nrw machen fishing king

Ich würde euch ja gerne davon berichten, wie ihr in Deutschland einen Angelschein machen könnt. Da das Angeln in Deutschland allerdings von den einzelnen Bundesländern geregelt wird und jedes Bundesland hier sein eigenes Süppchen kocht, kann ich leider kein allgemein gültiges Rezept dazu schreiben.

Wer von euch in NRW so richtig Bock aufs Angeln mit all seinen spannenden und entspannenden Elementen hat, wird beim Blick in die Fischereigesetze zunächst einmal enttäuscht in die Röhre schauen. Denn um in NRW legal angeln zu können, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aber keine Angst, wir von Fishing-King versuchen euch  mit diesem Artikel  einen Durchblick in den verwirrenden Behörden-Dschungel zu verschaffen.

1. Wie komme ich an den Angelschein?

Jeder, der sich von euch bereits mit dem Angeln beschäftigt hat, hat schon einmal vom so genannten „Angelschein“ gehört. Doch einen richtigen Angelschein gibt es so eigentlich gar nicht. Auch die blaue Karte, die gerne fälschlicherweise Angelschein genannt wird und die ihr nach der erfolgreichen Prüfung in eurem Bürgerbüro bekommt, reicht zum Angeln allein nicht aus.

Wenn ihr in NRW angeln wollt, müsst ihr

a) eine Fischerprüfung (Anglerprüfung) ablegen (anschließend gibt`s ein Prüfungszeugnis)

b) einen Fischereischein erwerben (diese blaue Karte, die ihr nach der Prüfung bei eurer Stadt oder Kommune bekommt –  natürlich nur gegen Vorlage des Prüfungszeugnisses)

c) den so genannten Fischereierlaubnisschein für eurer Wunschgewässer im Angelladen kaufen (gerne auch „Tageskarte“ oder „Jahreskarte“ genannt)

Hier nochmal zusammengefasst:

  1. Vorbereitungskurs machen (Onlinekurs oder Präsenzseminar)
  2. Fischerprüfung erfolgreich ablegen
  3. Fischereischein bei der Stadtverwaltung abholen
  4. Fischereierlaubnisschein im Angelladen fürs jeweilige Gewäßer kaufen

2. Wie lege ich die Fischerprüfung ab?

Für die Fischerprüfung muss man sich zum einen vorbereiten und zu anderen anmelden. In NRW bereiten wir von Fishing-King euch mit unterschiedlichen und praxisnahen Methoden optimal auf die Prüfung vor. Entweder mit unserem Onlinekurs oder unseren Wochenendkursen.

Um sich für die Prüfung anzumelden, müsst ihr euch bis spätestens 4 Wochen vor dem Prüfungstermin bei eurer Stadt oder Kommune angemeldet haben (per Mail oder persönlich im Bürgerbüro). Die Anmeldung bzw. die Prüfung kostet 50€. In den meisten Städten und Kommunen gibt es jedes Jahr nur ein oder zwei Termine. Wenn euch der Prüfungstermin aus irgendwelchen Gründen nicht zusagt, könnt ihr euch eine Ausnahmegenehmigung ausstellen lassen und die Fischerprüfung in einer anderen Stadt ablegen, bei der euch der Termin vielleicht eher anspricht. (Das genaue Vorgehen erklären wir auch in einem kurzen Video in unserer Onlineakademie.)

Welche Kosten auf euch zukommen, zeige ich euch hier:

a. Vorbereitungskurs (www.fishing-king.de)

b. Prüfungsgebühr (50€ – an die untere Fischereibehörde zu zahlen)

bb. Ausnahmegenehmigung (nur für die Prüfung in einer anderen Stadt = 15€)

c. Fischereischein (für 1 Jahr = 16€/ für 5 Jahre= 48€)

d. Fischereierlaubnisschein (Kosten von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich)

3. Was erwartet mich in der Fischerprüfung?

Die Prüfung besteht aus insgesamt 3 Teilen.

a. Theorie

b. Fischkarten

c. Rute zusammenbauen

Theorie

In der Theorieprüfung bekommt ihr einen Fragebogen mit insgesamt 60 Fragen (ausgewählt aus 359 Fragen) aus 6 verschiedenen Themengebieten:

– Allgemeine Fischkunde

– Spezielle Fischkunde, Fischkrankheiten

– Gewässerkunde, Fischhege

– Naturschutz, Tierschutz

– Gesetzeskunde

– Gerätekunde

Mindestens 45 Fragen müssen richtig sein, davon mindestens 6 Fragen aus jedem Fachgebiet. Hierfür habt ihr 90 Minuten Zeit.

Die 359 Fragen kannst du übrigens kostenlos mit unserer App dem „Angelschein Trainer“ üben. Für alle Smartphones verfügbar.

Fischkarten

Von 49 Bildtafeln werden euch 6 nach dem Zufallsprinzip vorgelegt, hiervon müssen 4 richtig benannt werden. Es zählt immer die erste Antwort. Ihr solltet euch also immer gut überlegen, welchen Fischnamen ihr sagt. Wenn ihr euch unsicher seid, legt ihr die Karte kurz zur Seite und beantwortet sie zum Schluss nochmal. 😉

Rute zusammenbauen

In der Prüfung wird euch nach dem Zufallsprinzip eine von insgesamt 10 Ruten zugeteilt, die ihr waidgerecht zusammenbauen müsst. Hier müsst ihr von 28 möglichen Punkten mindestens 25 erreichen. Dafür habt ihr nur 15 Minuten Zeit! Wenn ihr eine Rute zusammenstellt, die am Wasser nicht waidgerecht wäre (zum Beispiel wegen einer für den Zielfisch zu schwachen Schnur), seid ihr durchgefallen. In diesem Praxis-Teil fallen die meisten Leute durch.

Aber keine Angst, die Trainer von Fishing-King sind durchweg Profis, die euch perfekt auf die Prüfung vorbereiten.

4. Wie geht`s nach der Prüfung weiter?

Nach der Prüfung erhaltet ihr ein Prüfungszeugnis. Mit diesem und einem Passbild geht ihr anschließend zum Bürgerbüro. Dort bekommt ihr dann eure „blaue Karte“ (im Volksmund Angelschein). Ich empfehle euch, direkt den 5-Jahres-Fischereischein für 48€ zu nehmen. Diesen müsst ihr nämlich nur alle 5 Jahre verlängern und außerdem ist es etwas günstiger.

Wer nur einen 1-Jahres-Fischereischein nimmt, muss jedes Jahr erst mal zum Bürgerbüro düsen, um überhaupt Angeln zu dürfen. Und wer will schon jährlich zum Bürgerbüro?!

Mit eurer blauen Karte dürft ihr nun laut Gesetz angeln. Allerdings nur an Gewässern, wo dies auch erlaubt ist. In der Regel sind die meisten Gewässer im Besitz von Vereinen, Verbänden oder Privatpersonen. Um dort nun angeln zu dürfen, benötigt ihr dann noch einen Fischereierlaubnisschein. Dieser berechtigt euch, an einem Tag, einer Woche oder einem Jahr an dem jeweiligen Gewässer zu angeln. Diesen Schein bzw. diese Karten bekommt ihr meistens im örtlichen Angelgeschäft. Hin und wieder gibt’s diese aber auch an anderen Ausgabestellen (Tankstellen, Bäckereien, Vereinsheimen usw.). Im Internet könnt ihr euch hierzu schlau machen.

Ich empfehle euch als Anfänger auf jeden Fall die Mitgliedschaft in einem Angelverein. Mal davon abgesehen, dass ihr so neue Freundschaften schließen könnt, habt ihr als Vereinsmitglied oftmals exklusive Rechte an einigen Gewässern, die Tageskarteninhaber oftmals nicht haben (zum Beispiel Bootsbenutzung, Nachtangeln usw.). Selbstverständlich dürft ihr mit eurem blauen Schein auch in anderen Bundesländern angeln. Allerdings müsst ihr euch auch dort selbstständig um die Fischereierlaubnisscheine kümmern. Auf diesen Scheinen findet ihr übrigens auch immer die am Gewässer gültigen Regeln und Fangbegrenzungen.

Was kompliziert klingt, ist in der Praxis dann oft gar nicht so schwierig. Und glaubt mir, wer erst mal einen Angelschein gemacht hat, wird diesen sein Leben lang nicht bereuen.

Also, in diesem Sinne „Petri Heil und strammes Seil“.

Euer Dennis Siever

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