🔥 Lernkarten-Aktion bis Sonntag, 13. September: Kaufe einen Onlinekurs zum Angelschein und erhalte unsere Fisch-Lernkarten gratis dazu {{countdown}} Zur Aktion

Tage
Stunden
Minuten
Sekunden
Zum Hauptinhalt springen

Überkopfwurf

  • Angeltechniken

Der Überkopfwurf ist die Standard-Wurftechnik beim Angeln mit Rute und Rolle. Der Köder wird dabei über den Kopf nach vorne beschleunigt. Von den gängigen Würfen bringt er die größte Weite, verlangt aber freien Raum hinter dem Angler.

Wie wird der Überkopfwurf ausgeführt?

  1. Kurbele den Köder so weit heran, dass er etwa ein Drittel der Rutenlänge unter der Spitze hängt. Bei mehr Wind darf es auch eine halbe Rutenlänge sein.
  2. Nimm die Schnur mit dem Zeigefinger auf und öffne den Schnurfangbügel.
  3. Führe den Köder seitlich am Körper vorbei und die Rute ebenfalls seitlich nach hinten, nicht über den Kopf hinweg.
  4. Greife mit der freien Hand hinten an den Rutengriff und ziehe mit beiden Händen beherzt durch.
  5. Gib die Schnur vom Finger frei, sobald Du den Zug des Köders spürst.

Worauf muss geachtet werden?

Hinter Dir muss wirklich freie Bahn sein. Sonst fängst Du Dich mit dem Köder selbst oder triffst eine Person oder ein Hindernis. Sichere den Bereich deshalb vor jedem Wurf mit einem Blick nach hinten ab. Halte die Schnur außerdem locker auf der Fingerkuppe, statt sie an die Rute zu drücken: Nur so spürst Du beim Beschleunigen, wann der Köder nach vorne weg will.

Wofür eignet sich der Überkopfwurf?

Seine Stärke ist die Weite. An offenen Ufern, an der Küste oder an großen Seen sind mit passender Rute und Rückenwind auch 100 Meter möglich. Die Flugbahn verläuft hoch, der Köder kommt entsprechend steil herunter. Für das gezielte Anwerfen kleiner Stellen und für Würfe unter überhängende Büsche sind der Pendelwurf und der Unterhandwurf die bessere Wahl.

Zurück zu allen Begriffen