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Stationärrolle

  • Angelausrüstung & Zubehör

Die Stationärrolle ist die am weitesten verbreitete Angelrolle und gibt es in dieser Bauform in Deutschland seit fast 100 Jahren. Ihr Name kommt daher, dass die Spule beim Wurf stillsteht: Die Schnur läuft über den Spulenrand ab, statt dass sich die Spule mitdreht. Für die allermeisten Angelarten und für den Einstieg ist sie die richtige Wahl.

Wie ist eine Stationärrolle aufgebaut?

Um die feststehende Spule dreht sich der Rotor mit dem Schnurfangbügel. Zum Auswerfen klappst Du den Bügel auf, damit die Schnur frei ablaufen kann. Eine Drehung an der Kurbel schließt ihn über den automatischen Anschlag wieder und legt die Schnur in das Schnurlaufröllchen, das sie auf die Spule führt.

Beim Einkurbeln bewegt sich die Spule auf und ab, damit sich die Schnur gleichmäßig über ihre ganze Höhe verteilt. Vorn an der Spule sitzt bei den meisten Modellen die Kopfbremse, mit der Du einstellst, bei welchem Zug die Rolle Schnur abgibt.

Für wen eignet sich eine Stationärrolle?

Die Stationärrolle ist die Einsteigerrolle, weil sie sich ohne besondere Technik werfen lässt: Bügel auf, werfen, kurbeln. Sie passt zum Posenangeln, zum Grundangeln, zum Angeln auf Friedfische und ebenso zum Spinnfischen.

Worauf solltest Du beim Kauf achten?

Entscheidend ist, welche Schnur Du fischen willst. Einfache Modelle sind schon für 20 bis 25 Euro zu haben, eignen sich aber vor allem für monofile Schnur. Geflochtene Schnur verlangt eine besonders saubere Schnurverlegung und damit einen aufwendigeren Spulenhubmechanismus — solche Rollen liegen eher über 70 oder 80 Euro. Sag im Angelgeschäft, welche Schnur Du verwenden möchtest, dann bekommst Du die passende Rolle.

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