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Put-and-take-Gewässer

  • Angeln Grundlagenwissen

Ein Put-and-take-Gewässer ist ein bewirtschafteter Angelsee, in den der Betreiber regelmäßig Fische in entnahmefähiger Größe einsetzt. Der englische Begriff beschreibt genau das Prinzip: einsetzen und entnehmen. Anders als am Vereinsgewässer geht es hier nicht um einen über Jahre gewachsenen Bestand, sondern um Fische, die für die Entnahme besetzt wurden. Für viele Angeleinsteiger sind solche Forellenseen eine beliebte Wahl, da hier eine gute Fangwahrscheinlichkeit für erste Erfolgserlebnisse sorgt.

Welche Fische werden besetzt?

Am häufigsten sind es Regenbogenforellen — daher der geläufige Name Forellensee. Zunehmend werden auch Störe sowie afrikanische oder europäische Welse eingesetzt, die deutlich größer werden und für einen kräftigen Drill sorgen. 

Was kostet eine Angelkarte?

Die Gebühr wird zu Beginn des Angeltages bezahlt und liegt meist über der eines freien Gewässers — dafür steht auch deutlich mehr Fisch im Wasser. Verbreitet sind zwei Modelle:

  • eine Pauschale mit Fangbegrenzung: Der erlaubte Fang ist mit der Karte bezahlt
  • eine Abrechnung nach Gewicht: Der Fang wird am Ende gewogen und zusätzlich berechnet

Neben der Tageskarte bieten viele Anlagen Halbtages- und 24-Stunden-Karten an.

Worauf muss geachtet werden?

Jede Anlage hat ihre eigene Gewässerordnung, und die Unterschiede sind groß. Geregelt werden meist die Zahl der erlaubten Ruten, die zulässigen Haken (häufig nur Einzelhaken, oft widerhakenlos), die erlaubten Köder, ein Anfütterverbot und die Fangbegrenzung. Kläre das vor dem ersten Wurf. Und lass Dich nicht von dem Gerücht täuschen, am Forellensee brauche man keinen Fischereischein: Was gilt, regelt jedes Bundesland selbst.

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