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Pilker

  • Angelausrüstung & Zubehör

Ein Pilker ist ein länglicher Metallköder, meist aus Blei oder Zink, an dessen Ende ein Drilling hängt. Er ahmt einen flüchtenden Beutefisch nach und wird beim Meeresangeln sowohl vom Boot als auch vom Ufer eingesetzt. Sein Gewicht ist kein Zubehör, sondern die halbe Funktion: Nur ein ausreichend schwerer Köder kommt gegen Strömung und Unterströmung überhaupt bis zum Grund.

Welche Pilkergewichte werden gefischt?

Die Spanne ist groß und richtet sich nach Wassertiefe und Strömung. Vom Ufer reichen oft schon kleine Pilker um 20 bis 75 Gramm. Beim Angeln vom Boot in tiefem Wasser können es 100 Gramm und mehr sein. Der Grundsatz lautet: so leicht wie möglich, so schwer wie nötig — der Pilker muss den Grund erreichen, ohne dass Du ihn wie einen Stein durchs Wasser zerrst.

Wie wird ein Pilker geführt?

Der kleine Pilker ist eine Mischung aus Gummifisch und Blinker: Du kannst ihn gleichmäßig einholen wie einen Blinker, oder ihn jiggen, also anheben und wieder absinken lassen. Hole nach dem Wurf zuerst die lose Schnur ein, damit er an gespannter Schnur sinkt — nur dann siehst Du den Biss an der Rutenspitze. Die meisten Bisse kommen in der Absinkphase.

Worauf muss geachtet werden?

  • Nach jedem kräftigen Hänger den Drilling prüfen. Ein aufgebogener oder stumpfer Haken kostet den nächsten Fisch
  • Dauernder Grundkontakt ist nicht nötig und holt in bewachsenen Bereichen nur Kraut an den Haken
  • Ein Pilker ist schwer und braucht eine Rute mit passendem Wurfgewicht — sonst leidet der Blank

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