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Buhne

  • Angeln Grundlagenwissen

Eine Buhne ist ein Damm, der quer oder schräg zur Strömung vom Ufer in den Fluss gebaut wird. Sie besteht in der Regel aus grober Steinschüttung. Der Bereich zwischen zwei Buhnen heißt Buhnenfeld, die flussseitige Spitze Buhnenkopf. An vielen großen deutschen Flüssen wie Elbe, Rhein, Weser oder Oder stehen Buhnen über weite Strecken in Reihe.

Wozu werden Buhnen gebaut?

Buhnen sind kein Anglerbauwerk, sondern Wasserbau. Sie bündeln die Strömung in der Flussmitte und halten damit die Fahrrinne für die Schifffahrt frei. Gleichzeitig nehmen sie dem Wasser am Ufer die Kraft, sodass die Böschung weniger abgetragen wird.

Warum sind Buhnen so gute Angelstellen?

  • Im Buhnenfeld beruhigt sich das Wasser. Hier lagert sich Sediment ab, hier finden Friedfische Nahrung und Ruhe.
  • Am Buhnenkopf trifft das ruhige Wasser auf die Hauptströmung. Es entsteht eine Strömungskante, an der Raubfische auf vorbeitreibende Beute warten.
  • Die Steinschüttung selbst bietet Kleinfischen und Krebsen Unterschlupf – und damit den Raubfischen einen gedeckten Tisch.

Worauf musst Du an Buhnen achten?

Die Steine sind oft nass, bewachsen und rutschig. Geh nur so weit hinaus, wie Du sicher stehst, und trage festes Schuhwerk. Für die Montage lohnt ein abriebfestes Vorfach, weil die Schnur an den Kanten der Steinpackung schnell Schaden nimmt.

An Wasserstraßen kommt der Sog und Wellenschlag der Berufsschifffahrt dazu: Nach einem vorbeifahrenden Schiff kann das Wasser im Buhnenfeld innerhalb von Sekunden deutlich fallen und wieder ansteigen. Stell Ruten und Ausrüstung deshalb nicht direkt an die Wasserkante.

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