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Angelrute

Eine Angel(-rute) besteht aus einem oder mehreren Teilen, die mit Führungsringen für die Angelschnur sowie einem Griff versehen sind. 

Über bzw. bei Fliegenruten unter dem Griff gibt es in der Regel eine Befestigungsmöglichkeit zur Anbringung der Angelrolle.

Die Rutenteile können je nach Typ mit Steckverbindungen ineinander gesetzt oder teleskopisch ausgezogen werden. 

 

Woraus sind Angelruten gemacht?

Als Material dienen häufig Kohlefasern (Carbon), Glasfasern (Fiberglas) oder Verbundstoffe (Composite)

 

Welche Angelruten gibt es?

Für die verschiedenen Zielfische bzw. Angelarten gibt es spezialisierte Ruten. Die wichtigsten Typen sind:

Spinnrute

Für Raubfische (Hecht, Zander, Barsch) mit Kunstködern; oft kurze, sensible Ruten mit Spitzenaktion.

Grundrute

Allrounder für das Angeln am Grund mit natürlichen Ködern oder Blei; geeignet für Fried- und Raubfische wie Karpfen oder Aal.

Feederrute

Speziell für das Angeln mit Futterkorb auf Friedfische (Brassen, Karpfen); besitzt austauschbare Spitzen für empfindliche Bisserkennung. Meist sind die Spitzen farbig markiert.

Stipp- / Kopfrute

Bis zu 20 m lange Rute ohne Rolle, bei der die Schnur an der Spitze befestigt wird; ideal für feines Posenangeln auf Weißfische.

Bootsrute / Pilkrute

Bootsruten haben oft ein Wurfgewicht bis 250 Gramm, sind in der Regel kurz und extrem robust gebaut, um den enormen Kräften beim Drill großer Fische und dem Angeln in tiefen Gewässern standzuhalten. Kombiniert werden sie typischerweise mit einer Multirolle.

Brandungsrute

Mit einer Länge zwischen 3,5 und 4,5 Metern sind Brandungsruten für weite Würfe vom Strand und gegen die Strömung ausgelegt. Der Rutenblank muss stabil genug sein, um Köder bis zu 300 Gramm zu werfen und kampfstarke Fische zu meistern. Kombiniert wird die Brandungsrute in der Regel mit einer großen Stationärrolle.

Fliegenrute

Anders als bei den vorgenannten Ruten, wo hauptsächlich das Ködergewicht geworfen wird, macht bei der Fliegenrute vornehmlich die Schnur das Wurfgewicht aus. Der Köder selbst - die “Fliege” ist  fast gewichtslos. Mit peitschenartigen Bewegungen wird die dicke Schnur beschleunigt, wobei die Rute als Hebel für die Kraftübertragung auf die Schnur dient. Dafür hat die Rute viele, kleinere Rutenringe. Die Fliegenrolle ist unterhalb des Griffs angebracht und dient hauptsächlich als Schnurspeicher.

 

 

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