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Angelrolle

Die Angelrolle ist der Schnurspeicher und hilft beim Einholen des Fangs. Eine einstellbare Bremse verhindert, dass beim Drill zu viel Schnur vom Fisch abgezogen werden kann und vermeidet den Bruch der Rute.

Welche Angelrollen gibt es?

Die gängigsten Angelrollenarten sind:

Stationärrolle

Stationärrollen sind der Allrounder unter den Angelrollen und werden parallel zum Rutenschaft montiert. Sie haben eine feststehende Spule. Die Schnur wird beim Einkurbeln gleichmäßig über den rotierenden Schnurfangbügel auf die Rolle gewickelt. Eine Front- oder/und Heckbremse erlauben es, den Widerstand beim Abziehen der Spur anzupassen. Montiert wird sie unterhalb der Rute.

Die Stationärrollen gibt es in verschiedenen Größen, die in 1.000-er Schritten gestaffelt sind (1.000er, 2.000er … 10.000er) und Ausführungen, so dass sie für die meisten Angelarten geeignet sind.

Die einfache Bedienung macht Stationärrollen ideal für Einsteiger. Sie hat eine geringe Neigung zu Schnurverwicklungen ("Perücken") und eignet sich auch für sehr leichte Köder beim Ultra-Light Angeln. 

Freilaufrolle: 

Eine Freilaufrolle ist eine Stationärrolle mit einem zusätzlichen Schalter, der die Spule freigibt, während die Kurbel stehen bleibt. Dies ist zum Beispiel für das Karpfenangeln und Raubfischansitz wichtig, damit der Fisch Schnur nehmen kann, ohne Widerstand zu spüren.

Multirolle:

Bei der Multirolle (oder Multiplikatorrolle) dreht sich die Spule: Beim Auswerfen genauso wie beim Einholen. Im Unterschied zur Stationärrolle wird die Multirolle oberhalb der Angel montiert. Sie ist leicht zu handhaben und erlaubt weite Würfe auch bei Gegenwind. Durch ihr starkes Getriebe haben sie eine große Kraftübertragung, was für das Angeln auf sehr große Fische und beim Meeresangeln wichtig ist.

Baitcaster:

Baitcaster sind kleine, leichte Multirollen für das Süßwasser. Ihre Vorteile liegen in der hohen Wurfpräzision und dem direkten Kontakt zum Köder. Allerdings erfordern Baitcaster einige Übung, da die Spule beim Wurf mit dem Daumen gebremst werden muss. Baitcaster eignen sich insbesondere für Vertikalangeln, Jerkbaitfischen und präzises Werfen auf Raubfisch. 

Fliegenrolle:

Fliegenrollen (selten auch Nottingham-Rollen genannt) sind nur für die Fliegenfischerei geeignet. Sie dienen im Wesentlichen als Schnurspeicher und haben kein Getriebe. Anders als die vorgenannten Angelrollentypen werden Fliegenrollen unterhalb des Griffstücks der Rute montiert.

 

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