Anfüttern
- Angeltechniken
Anfüttern bedeutet, an der Angelstelle gezielt Futter ins Wasser zu bringen, damit sich Fische dort sammeln und in Fresslaune kommen. Verwendet werden fertige Futtermischungen sowie Partikel wie Mais, Maden oder Pellets — idealerweise etwas davon auch als Hakenköder, damit der angebotene Happen nicht aus der Reihe fällt. Vor allem beim Friedfischangeln entscheidet das Anfüttern oft über den Angelerfolg.
Wie wird angefüttert?
- mit der Hand oder der Futterschaufel auf kurze Distanz
- mit dem Wurfrohr für gleichmäßige Ballen auf mittlere Weite
- mit dem Futterkorb, der das Futter bei jedem Wurf direkt an den Haken bringt
Als Faustregel gilt: lieber regelmäßig kleine Portionen als einmal eine große Menge. So bleiben die Fische in Bewegung und suchen weiter.
Worauf muss geachtet werden?
Füttere nur so viel, wie die Fische auch aufnehmen. Was liegen bleibt, verdirbt und zehrt Sauerstoff aus dem Wasser. Bei kaltem Wasser fressen Fische deutlich weniger, im Winter reichen daher kleinste Mengen.
Wo ist Anfüttern verboten?
An vielen bewirtschafteten Angelseen ist Anfüttern untersagt, teilweise sogar das Angeln mit Futterkörben. Auch Vereins- und Landesregelungen können die Menge begrenzen oder das Anfüttern zeitweise verbieten. Lies deshalb die Gewässerordnung, bevor Du den ersten Ballen wirfst.