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Hotspots erkennen – Fischreiche Stellen auf den ersten Blick

Wie erkenne ich einen Hotspot?

  • von Dennis Siever

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Unter Anglern gilt vor allem der Grundsatz, dass die besten Angelplätze nicht direkt am Parkplatz liegen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Plätze, die augenscheinlich gut und bequem zu erreichen sind, werden häufig befischt. Je nachdem, wie hoch der Angeldruck an einem einzigen Platz ist, kann so eine Stelle schon mal „verbrannt“ sein. Um einen guten Fangplatz zu finden, muss man manchmal mehrere Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen – manchmal auch durch schwer zugängliches Terrain. Doch wie kann ich überhaupt im Vorfeld erkennen, ob sich ein so weiter Fußmarsch überhaupt lohnt? In Angelgeschäften und Foren bekommt man zwar häufig Stellentipps, allerdings verraten nur die wenigsten Angler ihre Hotspots. Dies ist durchaus nachvollziehbar, denn wer von uns möchte einen möglichst einsamen und ertragreichen Angelplatz nicht für sich haben?

Um sich mit Hilfe von Gewässer- und Landkarten (z.B. GoogleMaps) auf einen Angelplatz vorbereiten zu können, ist es hilfreich wenn man weiß, nach welchen Strukturen man Ausschau halten soll, denn Strukturen sind der Schlüssel zum Erfolg. Ich möchte dies am Beispiel von Kanälen verdeutlichen, die in der Regel relativ gleichmäßig tief sind und äußerst monoton verlaufen. Ein größeres Loch am Gewässergrund, ein Knick in der Spundwand oder eine Reihe von Pfeilern können hier schon die entscheidende Struktur sein, die Fischen Nahrung und Unterschlupf bietet. Überall dort, wo ein Gewässer oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche plötzlich etwas anders verläuft als gewöhnlich, können sich Hotspots befinden. Hierzu gehören neben den bereits erwähnten Stellen:

– Hafeneinfahrten

– Kehrströmungen

– Flussmündungen

– Unterwasserhindernisse (z.B. versunkene Bäume)

– Steinschüttungen und Buhnen

– Gumpen

– Brückenpfeiler

– Steganlagen

– Untiefen

– Abbruchkanten

– Warmwassereinläufe

– Wehranlagen

 

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Hot-Spots soweit das Auge reicht. Eine Hafeneinfahrt mit Kehrströmungen, Buhnen, Steinen und Spundwänden. (Foto: Dennis Siever)

Wer mit offenen Augen am Wasser ist, wird häufig noch weitere Merkmale erkennen können. Wem GoogleMaps und Spaziergänge am Gewässer nicht genug sind, kann über die Anschaffung eines Echolotes nachdenken. Diese gibt es mittlerweile auch für Uferangler. Auch so können Strukturen am Gewässergrund erkannt werden. Für einige Gewässer erhält man auch im Internet so genannte Tiefenkarten. Ausführlichere Infos zum Thema Hotspots gibt`s nächsten Monat in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing-King“.

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Angelschein in Nordrhein-Westfalen machen

Der Weg zum Angelschein in NRW

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Ich würde euch ja gerne davon berichten, wie ihr in Deutschland einen Angelschein machen könnt. Da das Angeln in Deutschland allerdings von den einzelnen Bundesländern geregelt wird und jedes Bundesland hier sein eigenes Süppchen kocht, kann ich leider kein allgemein gültiges Rezept dazu schreiben.

Wer von euch in NRW so richtig Bock aufs Angeln mit all seinen spannenden und entspannenden Elementen hat, wird beim Blick in die Fischereigesetze zunächst einmal enttäuscht in die Röhre schauen. Denn um in NRW legal angeln zu können, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aber keine Angst, wir von Fishing-King versuchen euch mit diesem Artikel einen Durchblick in den verwirrenden Behörden-Dschungel zu verschaffen.

1. Wie komme ich an den Angelschein?

Jeder, der sich von euch bereits mit dem Angeln beschäftigt hat, hat schon einmal vom sogenannten „Angelschein“ gehört. Doch einen richtigen Angelschein gibt es so eigentlich gar nicht. Auch die blaue Karte, die gerne fälschlicherweise Angelschein genannt wird und die ihr nach der erfolgreichen Prüfung in eurem Bürgerbüro bekommt, reicht zum Angeln allein nicht aus.

Wenn ihr in NRW angeln wollt, müsst ihr

a) eine Fischerprüfung (Anglerprüfung) bei der unteren Fischereibehörde ablegen – das ist die Stadt- bzw. Kreisverwaltung deines Wohnorts. Anschließend gibt es ein Prüfungszeugnis

b) einen Fischereischein (umgangssprachlich: Angelschein) erwerben (diese blaue Karte, die ihr nach der Prüfung bei eurer Stadt oder Kommune bekommt –  natürlich nur gegen Vorlage des Prüfungszeugnisses)

c) den sogenannten Fischereierlaubnisschein für euer Wunschgewässer kaufen (z.B. im Angelladen) – gerne auch „Tageskarte“ oder „Jahreskarte“ genannt

Hier nochmal zusammengefasst:

  1. Vorbereitungskurs machen (zum Beispiel mit dem Onlinekurs von Fishing-King)
  2. Fischerprüfung erfolgreich ablegen bei der unteren Fischereibehörde (das ist die Stadt- bzw. Kreisverwaltung deines Wohnorts)
  3. Fischereischein bei der Stadtverwaltung abholen
  4. Fischereierlaubnisschein (z.B. Tageskarte)  für das jeweilige Gewässer kaufen

2. Wie lege ich die Fischerprüfung ab?

Für die Fischerprüfung muss man sich zum einen vorbereiten und zum anderen anmelden. In NRW bereiten wir von Fishing-King euch mit zwei unterschiedlichen Möglichkeiten optimal auf die Prüfung vor. Entweder mit unserem reinen Onlinekurs, der von der großen Mehrheit unserer Kunden gebucht wird und absolut ausreichend ist, oder unseren zusätzlichen Wochenendkursen („Kombikurs“), die eine Kombination aus Onlinekurs und Praxiskurs darstellen. Die notwendige Praxis für die Prüfung lernst du im reinen Onlinekurs aber auch, keine Sorge.

Informationen zu unserem Angebot in NRW findet ihr hier.

Um sich für die Prüfung anzumelden, müsst ihr euch bis spätestens 4 Wochen vor dem Prüfungstermin bei eurer Stadt oder Kommune angemeldet haben (per Mail oder persönlich im Bürgerbüro). Es handelt sich um die sogenannte untere Fischereibehörde. Die Anmeldung bzw. die Prüfung kostet 50€. In den meisten Städten und Kommunen gibt es jedes Jahr nur ein oder zwei Termine. Wenn euch der Prüfungstermin aus irgendwelchen Gründen nicht zusagt, könnt ihr euch eine Ausnahmegenehmigung beantragen und die Fischerprüfung in einer anderen Stadt innerhalb von NRW ablegen, bei der euch der Termin vielleicht eher anspricht.

Das genaue Vorgehen erklären wir auch in einem kurzen Video in unserem Onlinekurs. Grundsätzlich sind die unteren Fischereibehörden eurer Ansprechpartner rund um die Prüfung in NRW – es handelt sich dabei um die Stadt- bzw. Kreisverwaltungen. Wir haben auch einen ausführlichen Beitrag in unserem Hilfecenter rund um die Prüfung in NRW erstellt: Hier klicken!

Welche Kosten auf euch zukommen, zeige ich euch hier:

a. Vorbereitungskurs (klick mich): 147€ für den Onlinekurs oder alternativ 195€ für den Kombikurs

b. Prüfungsgebühr (50€ – an die untere Fischereibehörde zu zahlen)

bb. Ausnahmegenehmigung (nur für die Prüfung in einer anderen Stadt = 15€)

c. Fischereischein (für 1 Jahr = 16€ bzw. für 5 Jahre = 48€)

d. Fischereierlaubnisschein (Kosten von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich, in der Regel ab 5€)

3. Was erwartet mich in der Fischerprüfung?

Die Prüfung besteht aus insgesamt 3 Teilen.

a. Theorie

b. Fischkarten (Fischbestimmung)

c. Rute zusammenbauen

Theorie

In der Theorieprüfung bekommt ihr einen Fragebogen mit insgesamt 60 Fragen (ausgewählt aus 359 Fragen) aus 6 verschiedenen Themengebieten:

  • Allgemeine Fischkunde
  • Spezielle Fischkunde, Fischkrankheiten
  • Gewässerkunde, Fischhege
  • Naturschutz, Tierschutz
  • Gesetzeskunde
  • Gerätekunde

Mindestens 45 Fragen müssen richtig sein, davon mindestens 6 Fragen aus jedem Fachgebiet. Hierfür habt ihr 90 Minuten Zeit.

Die 359 Fragen kannst du übrigens auch mit unserer App, dem „Angelschein Trainer“, üben. Für alle Smartphones verfügbar und kostenlos im Onlinekurs enthalten.

Fischkarten

Von 49 Bildtafeln werden euch 6 nach dem Zufallsprinzip vorgelegt, hiervon müssen 4 richtig benannt werden. Es zählt immer die erste Antwort. Ihr solltet euch also immer gut überlegen, welchen Fischnamen ihr sagt. Wenn ihr euch unsicher seid, legt ihr die Karte kurz zur Seite und beantwortet sie zum Schluss nochmal. 😉

Rute zusammenbauen

In der Prüfung wird euch nach dem Zufallsprinzip eine von insgesamt 10 Ruten zugeteilt, die ihr waidgerecht zusammenbauen müsst. Hier müsst ihr von 28 möglichen Punkten mindestens 25 erreichen. Dafür habt ihr nur 15 Minuten Zeit! Wenn ihr eine Rute zusammenstellt, die am Wasser nicht waidgerecht wäre (zum Beispiel wegen einer für den Zielfisch zu schwachen Schnur, die zu schnell reißen würde), seid ihr durchgefallen. In diesem Praxis-Teil fallen die meisten Leute durch.

Aber keine Angst, die Trainer von Fishing-King sind durchweg Profis, die euch perfekt auf die Prüfung vorbereiten. Unser Onlinekurs bereitet perfekt auf alle drei Prüfungsteile (Theorie, Fischkarten und Rutenbau) vor.

Wichtig: Wir haben für alle 3 Bereiche die offiziellen Prüfungsinhalte – das gilt für die Theoriefragen, die Fischbilder und auch den Rutenbau. Alle Inhalte sind 1:1 abgestimmt und entsprechend dem geforderten Prüfungsinhalt für NRW.

4. Wie geht es nach der Prüfung weiter?

Nach der Prüfung erhaltet ihr ein Prüfungszeugnis. Mit diesem und einem Passbild geht ihr anschließend zum Bürgerbüro. Dort bekommt ihr dann eure „blaue Karte“ (im Volksmund Angelschein). Ich empfehle euch, direkt den 5-Jahres-Fischereischein für 48€ zu nehmen. Diesen müsst ihr nämlich nur alle 5 Jahre verlängern und außerdem ist es etwas günstiger.

Wer nur einen 1-Jahres-Fischereischein nimmt, muss jedes Jahr erst mal zum Bürgerbüro düsen, um überhaupt angeln zu dürfen. Und wer will schon jährlich zum Bürgerbüro?!

Mit eurer blauen Karte dürft ihr nun laut Gesetz angeln. Allerdings nur an Gewässern, wo dies auch erlaubt ist. In der Regel sind die meisten Gewässer im Besitz von Vereinen, Verbänden oder Privatpersonen. Um dort nun angeln zu dürfen, benötigt ihr dann noch einen Fischereierlaubnisschein. Dieser berechtigt euch, an einem Tag, einer Woche oder einem Jahr an dem jeweiligen Gewässer zu angeln. Diesen Schein bzw. diese Karten bekommt ihr meistens im örtlichen Angelgeschäft. Hin und wieder gibt’s diese aber auch an anderen Ausgabestellen (Tankstellen, Bäckereien, Vereinsheimen usw.). Im Internet könnt ihr euch hierzu schlau machen, teils können Angelkarten (Erlaubnisscheine) sogar online erworben werden.

Ich empfehle euch als Anfänger auf jeden Fall die Mitgliedschaft in einem Angelverein. Mal davon abgesehen, dass ihr so neue Freundschaften schließen könnt, habt ihr als Vereinsmitglied oftmals exklusive Rechte an einigen Gewässern, die Tageskarteninhaber oftmals nicht haben (zum Beispiel Bootsbenutzung, Nachtangeln usw.). Selbstverständlich dürft ihr mit eurem blauen Schein auch in anderen Bundesländern angeln. Allerdings müsst ihr euch auch dort selbstständig um die Fischereierlaubnisscheine kümmern. Auf diesen Scheinen findet ihr übrigens auch immer die am Gewässer gültigen Regeln und Fangbegrenzungen.

Was kompliziert klingt, ist in der Praxis dann oft gar nicht so schwierig. Und glaubt mir, wer erst mal einen Angelschein gemacht hat, wird diesen sein Leben lang nicht bereuen.

Also, in diesem Sinne „Petri Heil und strammes Seil“.

Euer Fishing-King Team

Allgemeine Fragen und Antworten zum Angeln in NRW

Kurz zusammengefasst nochmal häufige Fragen inklusive Antworten zu den Themen Angelschein und Fischerprüfung in NRW. Einfach auf die jeweilige Frage klicken, um die Antwort zu sehen.

Was kostet der Fischereischein in NRW?

Dürfen Angler in NRW auch ohne Angelschein angeln?

Wie teuer ist ein Angelschein zu machen in Nordrhein-Westfalen?

100% Lernspaß und doppelte Garantie!

Ganz egal wie schwer die Prüfung auch ist - Du wirst sie mit dem Fishing-King Onlinekurs bestehen. Davon sind wir mehr als überzeugt und das garantieren wir Dir sogar doppelt.

Aber was ist damit gemeint? Hast Du den Kurs durchgearbeitet, wird Dir ein Zertifikat ausgestellt. Solltest Du dann trotz Zertifikat die Fischerprüfung nicht bestehen, erstatten wir Dir die doppelte Kursgebühr und verlängern zudem kostenlos deinen Zugang.

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