Kunst-Köder Natur-Köder Forellensee Sommer

Sommerangeln: Natur- oder Kunst-Köder?

Welche Köder laufen im Sommer besser am Forellensee? Kunst-Köder wie Spoons oder Gummifische? Oder doch Natur-Köder wie Maden und Powerbait? Fishing-King hat’s für euch ausprobiert!

 

Bestes Badewetter mit Sonne satt und hohen Wassertemperaturen um die 20 ° C – ein Traum! Doch wie sieht’s bei diesen Temperaturen am Forellensee mit der Fängigkeit verschiedener Köder aus? Machen hier die Kunst-Köder das Rennen, oder solltest du auf Natur-Köder setzen? In einer kleinen „Challenge“ haben Hubertus und Ultra-Light Experte Stephan beide Köderarten gegeneinander getestet.

Forellensee Sommer Natur-Köder Kunst-Köder

Ultra-Light Experte Stephan schwört auf aktives Angeln mit Kunstködern. Liegt er damit besser als Hubertus, der mit Natur-Ködern angelt?

Aktiv oder Passiv?

Neben den Ködern wollten beide außerdem wissen, ob bei Hitze die Angelmethode einen Unterschied macht: Also passiv mit der Pose fischen oder doch lieber aktiv einleiern? Für Stephan keine Frage – er machte sich mit der Ultra-Light-Rute und Spoons aktiv ans Werk. Hubertus testete beide Varianten. Einmal als Posenmontage mit Made – zum anderen aktiv mit dem Powerbait Teigköder schleppen in den Farben Schwarz und Weiß. Als zeitlichen Rahmen haben sich die beiden eine halbe Stunde gesetzt.

Posenmontage Natur-Köder Forellensee Sommer

An der Posenmontage wird eine Made angeboten

Erster Biss auf die Posenmontage mit Made

Den ersten Punkt können die Natur-Köder verbuchen: eine Made an der Posenrute im Mittelwasser lässt sich schon nach kurzer Zeit eine große Regenbogenforelle schmecken. Damit liegen die Naturköder schon mal vorne. Wichtig bei der Posenrute: lasst den Bügel offen, wenn ihr die Rute auslegt. So kann der Fisch nach dem Biss erst einmal Schnur nehmen. Sobald ihr seht, dass die Pose abtaucht kurbelt ihr behutsam ein. Sobald ihr Kontakt zum Fisch habt, setzt ihr den Anhieb.

Aktiv Schleppen mit Teig klappt ebenfalls bei Hitze

Erfolgreich ist aber auch der Teigköder aus schwarzem und weißen Powerbait. Wie man ihn optimal formt, zeigt dir Hubertus im Video „Was ist der beste Köder zum Forellenangeln?“ auf dem Fishing-King YouTube-Channel. Klicke einfach auf den Link hier im Text.

Kunst-Köder ebenfalls erfolgreich

Doch auch bei Stephan lässt der erste Biss nicht lange auf sich warten. Die Basics zum Ultra-Light Angeln mit Spoons kannst du dir übrigens auf YouTube bei Stephan und Hubertus abschauen. Das Tutorial findest du hier. Und er legt direkt noch einen nach: Fisch Nr. 2 kann dem verführerischen Kunst-Köder ebenfalls nicht widerstehen.

Kunst-Köder Ultra-Light Sommer Forelle

Stephan zieht mit zwei stattlichen Forellen auf Kunst-Köder nach.

Am Ende liegen die Natur-Köder knapp vorne

Selbst wenn die Natur-Köder mit einem letzen Biss kurz vor Ablauf der 30 Minuten knapp die Nase vorn haben: Einen eindeutigen Sieger gibt es bei dieser Challenge nicht.

Als Tipp geben euch die beiden aber folgendes mit auf den Weg: Den größten Erfolg habt ihr erfahrungsgemäß in den Morgenstunden oder am späten Nachmittag. Am sauerstoffreichen Einlauf halten sich die Forellen gern auf. Ein weiterer guter Hotspot an warmen Tagen ist zudem der Teich-Ablauf. Wenn ihr dann noch ein schattiges Plätzchen erwischt – umso besser.

So lässt es sich im Sommer gut am Forellensee aushalten. Mit ein paar Maden, hellem und dunklem Teig sowie einer Auswahl Kunst-Köder in der Tacklebox seid ihr in jedem Fall gut gerüstet.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn das Thermometer sommerliche Temperaturen zeigt? Teilt sie gerne in den Kommentaren!