Angeleinsteiger Forellensee Anfänger

Forellenangeln für Einsteiger Teil I

Häufig erreicht uns bei Fishing-King von euch folgende Frage: Was brauche ich zum Angeln am Forellensee und was muss ich dazu wissen?

Hubertus hat deshalb seine bewährten Angelstrategien im folgenden Video zusammengefasst:

Zu den einzelnen Techniken gibt es im Fishing-King YouTube-Channel weitere Video-Tutorials, die wir für dich direkt mit in diesen Blog eingefügt haben.

Damit hast du in zwei Teilen ein umfassendes Rundum-Paket zum Thema Forellenangeln: Also das Wichtigste zum Nachlesen und dazu gleich die jeweiligen Videos. Quasi einen kompakten Einsteiger-Kurs mit dem wichtigsten Basis Know-how.

Fishing-King-University – dein privates Angel-Guiding!

Du willst noch mehr? Am liebsten ein ganz persönliches Angel-Guiding mit einem der führenden Forellen-Profis? Dann ist die Fishing-King-University genau das Richtige für dich. Vom Spezialisten und Fishing-King-University Dozenten Michael Kahlstedt lernst du alle Insider-Tricks, mit denen du künftig noch mehr Erfolg am Gewässer hast.

Michael Kahlstedt Fishing-King-University

Der Forellen-Kurs der Fishing-King-University ist wie ein persönliches Guiding für die Hosentasche. Sichere dir gleich die kostenlose Mini-Serie!

Das beste dabei: Die ersten drei Folgen kannst du dir sogar kostenfrei ansehen.

  • 1. Video: „Wie du die besten Angelstellen findest“
  • 2. Video: „Wie du effektiv mit Paste und Teig angelst“
  • 3. Video: „Wie modernes Kunstköder-Angeln funktioniert“

Übrigens: In der Fishing-King-University gibt es noch viele weitere Kurse mit führenden Experten. Z.B. für Zielfische wie  Zander, Hecht oder Wels und für Friedfischangeln, Meeresangeln oder Fliegenfischen. Schau also in jedem Fall mal vorbei – es lohnt sich.

3. Forellenangeln: Die Ausrüstung

Für den Anfang reicht eine Rute (Steck- oder Teleskoprute) völlig aus. Sie sollte über 3,60 m Länge haben (bis ca. 3,90 m). Eine Match- oder Feederrute geht ebenfalls. Das Wurfgewicht sollte um 20 g bis 30 g sein.

Dazu eine 2.500 – 3.000er Rolle, die mit monofiler Schnur (Stärke ca. 0,20 mm) oder geflochtener Schnur (0,10 – 0,12 mm) gespult ist. Geflochtene Schnur ist an großen Seen zu empfehlen, wenn du weiter werfen musst.

Für jede Rute solltest du einen Rutenhalter einpacken.

Forellenangeln Einsteiger Angelrute

Eine teure Spezialrute ist für den Anfang gar nicht nötig.

Das muss in die Tackle-Box:
  • Vorfächer für die Posen-Montage: ca. 80 cm lang, Stärke 0,16 – 0,18 mm (0,20 mm für sehr große Fische)
  • Vorfächer für die Sbirolino-Montage: ca. 2 m lang – ebenfalls Stärke 0,16 – 0,18 mm
  • Haken in den Größen 10 – 12
  • 1 – 2 Sbirolinos (schnell und langsam sinkend), 10 – 15 g
  • Schnurstopper
  • 3-fach Wirbel
  • Bleischrot zum Austarieren
  • Snaps
  • Fluocarbonvorfach für die Spoon-Montage (Stärke 0,16 – 0,18 mm)

Die Köder

Folgende bewährten Köder solltest du am Forellensee mit dabei haben.

  • Bienenmaden
  • 1 – 2 Spoons (1,5 – 2 g)
  • Powerbait in weiß, Schwarz und eventuell Braun
Gummiköder Forellenangeln

Noch neu ist das Forellenangeln mit speziellen, eingelegten Gummiködern. Hubertus stellt sie dir in diesem Video vor.

Gegenenfalls dazu noch
  • 1 – 2 kleine, weiche Twister
  • 1 – 2 Forellenstreamer (Wully Bugger)
  • Eingelegte Gummiköder (z.B. in Knoblauch- oder Käseöl)

Notwendiges Zubehör

Als Angler musst du natürlich noch weiteres Zubehör dabei haben, damit du deinen Fang waidgerecht landen und versorgen kannst:

  • ausreichend großer Kescher – am besten gummiert
  • Maßband (am Forellensee sind die Fische aber in aller Regel maßig)
  • Schlagholz zum Betäuben
  • ein Messer
  • Hakenlöser und Zange
  • eine Schere – um Schnur-Enden zu kürzen ist ebenfalls praktisch

Infos findest zu den einzelnen Teilen und wie du sie richtig einsetzt findest du in diesem Video:

Die Strategie

Beißzeiten

Am aktivsten sind die Forellen früh morgens direkt nach dem Sonnenaufgang. Es lohnt sich also unbedingt, möglichst zeitig am Gewässer zu sein. Aber auch der späte Nachmittag oder frühe Abend kann noch gute Fangerfolge bringen.

Gute Angelplätze

Neben der Uhrzeit ist die Wahl des optimalen Angelplatzes wichtig. Gute Stellen sind zum Beispiel der sauerstoffreiche Zulauf. Daneben ist der Ablauf als tiefste Stelle im Teich ein Platz, an dem die Fische häufig gerne stehen.

Achte einmal auf die Windrichtung: Die Luftbewegung treibt das Futter in eine Ecke des Teiches, wo es sich dann sammelt. Und so halten sich hier meist viele Fische auf.

Stichwort Wassertiefe: Hier kommt es etwas auf die Jahreszeit an. Im Winter etwa stehen die Fische häufig an den tiefen Stellen. Die Tageszeit hat ebenfalls einen Einfluss. So sind die Forellen morgens ebenfalls eher in den tieferen Zonen unterwegs, während du sie mittags vielfach nahe unter der Wasseroberfläche schwimmen siehst.

Mit einer sogenannten Pol-Brille kannst die Fische im Wasser besser erkennen, da sie die Lichtstrahlen polarisiert und Spiegelungen filtert. Richte dann deine Posenmontage im Mittelwasser aus oder lass‘ deine Köder entsprechend mehr oder weniger weit absinken.

Gut zu wissen: Wenn die Forellen eingesetzt werden, halten sie sich häufig erst einmal am Rand auf, um sich einen geeigneten Standplatz zu suchen. Mache dir dieses Wissen zunutze und werfe anfangs nur ein bis zwei Meter aus!

TIPP Lege beim Auswerfen immer den Finger an die Schnur. Mit der Spannung sorgst du dafür, dass sich die Montage im Wurf „streckt“ und weniger zum Verheddern neigt. Die allgemeinen Basics zum Angeln findest du im nächsten Video:

Fischen mit geformtem Teig

Einer der fängigsten Köder für Forellen ist Powerbait – besonders in der Kombination hell und dunkel. Deshalb solltest du dir in jedem Fall zwei, drei Dosen einpacken: z.B. in den Farben weiß, schwarz und braun. Miteinander kombiniert und richtig geformt läuft der Köder attraktiv im Wasser und duftet verführerisch.

Das Formen erfordert am Anfang etwas Übung – aber keine Sorge: mit der Zeit hast du den Bogen sicher heraus. Schaue dir einfach das folgende Video an.

Es gibt eine etwas vereinfachte Form, die aber für Einsteiger bestens funktioniert. Deshalb fügen wir dir hier ergänzend noch den Video-Link mit ein: Einfacher Teigköder.

Schleppe erst einmal den Rand entlang. Zähle am besten nach dem ersten Auswerfen mit, wie lange der Köder braucht, um auf dem Grund anzukommen. Willst du beim nächsten Wurf eher im Mittelwasser angeln, dann kannst du entsprechend kürzer zählen. Beim Auswerfen den Finger an die Schnur nehmen, um so vor dem Aufkommen auf der Wasseroberfläche etwas Spannung zu haben.

Wann musst du den Anhieb setzen?

Wenn du in der Rutenspitze ein Vibrieren wahrnimmst, dann öffne den Bügel. Jetzt noch nicht den Anhieb setzen! Lass‘ den Fisch erst in Ruhe den Köder nehmen. Kurbele behutsam ein, um Kontakt zum Fisch zu bekommen. Erst jetzt setzt du den Anhieb. Wenn du mit Spoons angelst, setzt du den Anhieb direkt beim Biss.

Spoons als Teig-Alternative

Wenn dir das Teig-Formen zu umständlich ist, kannst du an deine Sbirolinomontage aber auch einen Spoon anhängen. Das funktioniert nämlich mit der Einsteigerausrüstung genauso gut. Günstig ist es, wenn du ein 0,16 – 0,18er Fluocarbonvorfach verwendest. Sie sinkt besser, als die „normale“ monofile Schnur – du kannst diese jedoch genauso verwenden.

Mit welchen Tricks du dabei auch mit einer Einsteigerrute erfolgreich bist, verrät dir Hubertus zusammen mit unserem Spoon-Spezialisten Stephan in diesem Video.

Wie du die Montagen im Einzelnen zusammenstellst, erfährst du in Teil II des Blogs Forellenangeln für Einsteiger.

Gefällt dir diese Art Blogs mit einer Mischung aus Text und Videos? Dann lass‘ uns gerne ein Feedback da 🙂

 

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