Category Archives for Angelvereine & Fischereiverbände

Matthias Kabel, der Geschäftsführer des LAV Sachsen-Anhalt, stellt sich und den Verband vor

Brassenangeln an der Elbe – Eine Vorstellung des LAV Sachsen-Anhalt

Ende Juni war das Team von Fishing-King zusammen mit dem Geschäftsführer des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt in Magdeburg an der Elbe. Bei hervorragendem Wetter wurde mit der Feeder- und Grundmontage auf Brassen geangelt. Eins können wir euch bereits verraten: an kapitalen Brassen hat es nicht gefehlt.

Was macht so ein Anglerverband eigentlich?

Angelverbände wie der LAV Sachsen-Anhalt sind für uns Angler eine der wichtigsten Institutionen die es gibt, damit wir unser tolles Hobby auch noch in Zukunft so gut, oder besser, ausüben können. Der LAV hat sich auf die Fahnen geschrieben dafür zu sorgen, dass das waidgerechte Angeln in Einheit mit dem Biotop- und Artenschutz steht. Der Verband möchte sich für den Schutz und die Förderung der gesamten Natur einsetzen, insbesondere natürlich der Gewässer und der mit ihnen verbundenen Ökosysteme. Durch aktive Maßnahmen wie Besatz, Hegeangeln und Aussprechen von Schonzeiten, Mindestmaßen und vielen anderen Maßnahmen kann der Verband in Zusammenarbeit mit Biologen, anderen Verbänden, auf nationaler und internationaler Ebene einen starken Beitrag zur Erhaltung und Schaffung einer lebensfähigen und artenreichen Natur und Umwelt leisten.

Neben dem angewandten Umweltschutz setzt sich der Verband aber auch für die Interessen seiner Mitglieder ein, also der Angelvereine und damit aller Angler. Denn wenn du einem Angelverein angehörst, gehörst du normalerweise dem Verband an. Was eigentlich nur Vorteile hat! Zusätzlich zu einem Versicherungsschutz, hat ein Mitglied Zugang zu exklusiven Gewässern und spart sehr schnell sehr viel Geld. Sucht euch also am besten einen Angelverein in eurer Nähe, solltet ihr noch in keinem sein.

Wie genau funktionieren die Naturschutzmaßnahmen des LAV Sachsen-Anhalts?

Bei einer Bewirtschaftungsfäche von über 12.000 ha, die sich auf etwa 1.200 Gewässer verteilen, kommt sehr schnell ein ganzer Haufen Arbeit zustande. Um das zu bewerkstelligen, leisten die Mitglieder des LAV jährlich über 500.000 Arbeitsstunden zur Pflege und dem Erhalt ihrer Gewässer. Rechnet man mit dem Mindestlohn, entspricht das einem ungefähren monetären Wert von 4,6 Mio. Euro. Das und die große Mitgliederzahl von mehr als 40.000 Mitgliedern macht den LAV Sachsen-Anhalt zur größten Umweltschutzorganisation des Landes! Das kommt natürlich nicht nur den Anglern, sondern allen Nutzern der Gewässer und ihrer Umwelt zu Gute.

Besonders erwähnenswert sind die sehr erfolgreichen Wiederansiedlungsprogramme für den europäischen Lachs und die Meerforelle, z.B. in der Nuthe, Jeeze, der Elbe und ihren Nebenläufern.

Aber nicht nur für populäre Fischarten wie den Lachs oder die vielerorts z.T. übermäßigen Besatzmaßnahmen von Zandern, Schleien und Karpfen engagiert sich der Verband, sondern mit besonderem Augenmerk auch für den Besatz von sog. Biotopfischen. Also anglerisch „uninteressanten“ Arten, wie dem Bitterling, dem Moderlieschen oder dem Schlammpeitzger, da diese Fische einen essentiellen Bestandteil in einem natürlichen Ökosystem darstellen. Ein naturnaher Fischbestand ist mit der Hege, wie sie häufig praktiziert wurde, nicht zu erreichen und das Hegeziel sollte immer noch einen möglichst naturnahen, artenreichen, gesunden und ausgeglichenen Fischbestand zu erhalten und/oder wiederherzustellen.

Neben dem Umweltschutz leistet der LAV einen großen Einsatz im Jugendbereich. Rund 4.300 jugendliche Angler sind bereits im Verband organisiert. Wie bei nahezu allen gesellschaftlichen Prozessen ist das eine der wichtigsten Arbeitspunkte. Denn ohne einen guten Nachwuchs schrumpfen selbst die stärksten und größten Organisationen kontinuierlich.

Gerade hier meldet der Verband aber verstärkt Rückgänge, insbesondere in urbanen Regionen interessieren sich Jugendliche häufig weniger für die Natur und ruhigere Hobbies wie das Angeln. Zumindest wissen sie nicht, dass es mindestens genau so aufregend sein kann, wie der vermehrte Zuwachs von Influencern im Bereich des Angelns zeigt. Das Angeln mehr als nur herumsitzende alte Männer ist, wird mehr und mehr in ein neues Licht gerückt.

Das hier ein Trend abzusehen ist zeigen ja auch jüngste Ergebnisse in der Politik. Nachhaltigkeit, bewusstes Erleben der Natur und Umweltschutz rücken mehr und mehr in ein breites Interesse der Bevölkerung. Auch hier leistet der Verband durch frühzeitige Umweltbildung einen entscheidenden Beitrag. Viele ehrenamtliche Betreuer organisieren Veranstaltungen vielfältigster Art, wie z.B. das jährliche stattfindende Verbandsjugendlager. Dadurch hat sich innerhalb des Verbandes sogar eine eigene Verbandsjugend organisieren können.

https://www.lav-sachsen-anhalt.de/index.php/jugend-im-lav/jugendlager

Neben vielen Jugendlichen werden von einer Vielzahl der Bevölkkerung Angler aber immer noch als eher altmodisch und unangenehm empfunden, was können wir Angler tun, um dieses Image zu verbessern?

„Grundsätze die jeder Angler einhalten sollte:

  • keinen Müll am Gewässer zurücklassen, auch wenn es nicht der eigene Müll ist!
  • keine Fische vorsätzlich oder fahrlässig schädigen, verletzen oder unnötigen Qualen aussetzen! (auch keine Fische am Gewässer schlachten)
  • nicht die Ufervegetation schädigen (Sträucher oder Äste abknicken, Schilf oder Röhrichte außerhalb der dafür vorgesehenen Zeiten schneiden) 
  • Keine Wasservögel oder andere dort ansässige Tiere stören
  • nicht mit dem Auto bis direkt an das Gewässer heranfahren (auslaufende Betriebsstoffe etc.)
  • nicht stark alkoholisiert dort „verweilen oder herumliegen“, keine laute Musik hören und sich nicht am Gewässer für vermeintlich die nächsten 3 Monate einrichten
  • strikte Einhaltung der Gewässerordnung und gegenseitige Rücksichtnahme! 

Mehr Öffentlichkeitsarbeit durch unsere Mitgliedsvereine ist hier von Nöten, um unsere Außenwirkung und Wahrnehmung in der Bevölkerung wieder zu verbessern, nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber!

Wir können noch so viel Müll und Schrott sammeln, mühselig viele Fischarten wieder ansiedeln und jährlich tausende ehrenamtliche Arbeitsstunden für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gewässer aufwenden, wenn irgendwo an einem Gewässer Müll entdeckt wird oder Jugendliche grillen und eine Party feiern, fällt dies in der Regel auf „die Angler“ zurück.“

Sagt Matthias Kabel, Geschäftsführer des LAV Sachsen Anhalt. Das gesamte Interview findet ihr ganz oben:

Weiterführende Links:

https://www.bild.de/partner/ratgeber/ratgeber/angeln-ist-trend-alles-was-sie-zum-losfischen-wissen-muessen-62726978.bild.html?fbclid=IwAR1_vLRPtRX9he7HEmikQpZ53kRh2jKCVFjbkXDUqsBxxgitE3U1cmTGkdk

https://www.lav-sachsen-anhalt.de

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Der Maifisch – ein vergessener Wanderfisch

Aufgrund von Flussbegradigungen und Verbauung von Flussläufen ist der Lebensraum Fluss schon lange nicht mehr so, wie er natürlich war. In ganz Europa gibt es nur noch eine Hand voll Flussläufen, die noch in ihrer natürlichen Form vorzufinden sind. Darunter leiden besonders Tiere, die auf einen natürlichen, unverbauten Lauf angewiesen sind, z.B. Wanderfische wie Aal, Lachs oder der viel unbekanntere Maifisch.

Der Maifisch gehört zur Familie der Heringe und kann beachtliche Größen von bis zu 60 – 70 cm erreichen. Den größten Teil seines Lebens verbringt er im Meer, wandert dann aber im Alter von 3 – 8 Jahren zum Laichen in die Flüsse ab (ähnlich wie Lachs und Meerforelle). In Deutschland war der Fisch besonders im Rhein und seinen Zuläufern beheimatet, ist aber durch Überfischung und Verbauung im Rhein seit den 1960er Jahren ausgestorben.

Ein prächtiges Exemplar eines Maifischs aus Portugal. Vorgestellt vom Poller Heimatkundler Hans Burgwinkel

Am 06.06.2019 fand am Kölner Rhein der jährliche feierliche Besatz von Maifischen statt. Zu Gast waren mehrere prominente Gäste wie die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz Ursula Heinen-Esser oder die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes.

Zumindest der Ausblick lohnt sich für die Maifischlarven beim Poller Maigeloog

Der jährliche Besatz von Maifischen ist ein echtes Erfolgsprojekt. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2008. Damals noch als EU-Life Projekt, heute als „länderübergreifendes Maifischprojekt“. Im Rahmen des Projektes wurden in den letzten 10 Jahren über 13 Millionen Maifischlarven Rhein ausgesetzt. Die Larven hierbei stammen aus französischer Zucht, im französischen Gironde-Garonne-Dordógne-System gibt es eine der wenigen noch wilden Populationen des seltenen Maifisches, daher werden Elterntiere dieser Population für die Zucht genutzt.

Prof. Dr. Stefan Stoll vom Umwelt-Campus Birkenfeld mit einer Portion Maifischlarven im Messbecher

Mittlerweile konnte das Projekt bereits gute Erfolge feiern, so konnten in den letzten Jahren über 750 adulte Maifische im Rheinsystem gesichtet werden. Das tatsächliche Maß der Population wird aller Wahrscheinlichkeit die 750 noch weit überschreiten.

Einer der wichtigsten Verfahren um den Erfolg des Projektes zu messen ist, wie überall in der Wissenschaft, eine gute Dokumentation. Da der Rhein aber riesig ist und der Maifisch im Vergleich sehr klein ist, ist eine Dokumentation von den spannenden Maifischpaarungs-Events sehr selten. Wer also nachts am Rhein unterwegs ist und einmal in den Genuss kommt, ein solches Laichspektakel zu beobachten, der meldet sich am besten beim RhFV mit dem Zeitpunkt der Beobachtung (siehe Bild – STUDENT SCIENCE)

Federführend für das Maifischprojekt ist der Wissenschaftler des RhFV Dr. Andreas Scharbert. Zusammen mit unserem hausinternen Biologen Sören Schilasky hat er ein kleines Video rund um den Maifisch und das Maifischprojekt gedreht (siehe oben).

Der Rheinische Fischereiverband organisiert zahlreiche Umweltprojekte nicht nur für den Maifisch

Weiterführende Links:

https://www.umwelt-campus.de/projekt-maifisch/

https://rhfv.de

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Was Fischereiverbände leisten – Beispiele vom Rheinischen Fischereiverband 1880 e.V.

In unseren Blogs wollen wir regelmäßig über aktuelle Projekte der Fischereiverbände berichten. Häufig haben Angler von der Vielfalt und dem Nutzen nur eine vage Vorstellung. Das ist schade, denn hier wird Großartiges geleistet!

Aufgabenschwerpunkte der Fischereiverbände

Neben allgemeinen Aufgaben als Interessenvertretung und starker Partner der angeschlossenen Angelvereine widmen sich Fischereiverbände der Pflege der Natur mit dem Schwerpunkt Gewässer. Renaturierung und Artenschutz sollen den möglichst naturnahen Zustand unserer Gewässerlandschaft und ihrer Artenvielfalt erhalten oder wiederherstellen. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Förderung des Angelnachwuchses durch die engagierte Jugendarbeit.

Wie vielfältig sich das Projektspektrum gestalten kann, wurde zum Beispiel jüngst auf der Mitgliederversammlung des Rheinischen Fischereiverbands 1880 deutlich. Geschäftsführer Frank Molls berichtete über die laufenden und geplanten Maßnahmen des Verbands:

Lachsprojekt

Die Fließgewässer im Rheinland sind seit jeher wichtige Strecken für Wanderfische wie Lachs, Maifisch oder auch Aal, deren Bestände gefährdet sind z.B. durch Querverbauung und Wasserkraftanlagen unnatürlich hoher Einfluss von Fressfeinden in ausgebauten Gewässersystemen, wie z.B. dem Kormoran Verlust vieler Laichgebiete und Restbelastung des Wassers Einfluss des zunehmenden Schiffverkehrs im kanalisierten Rhein.

Lachsprojekt Rheinischer Fischereiverband
Damit Wanderfische wie der Lachs Bestand haben können muss die Durchlässigkeit der Fließgewässer gegeben sein.
Lachsbesatz Junglachse Rhein RhFV
Mit Lachsbesatz stützt der Rheinische Fischereiverband die Bestände, die durch den Einfluss des Menschen – aber auch durch Fressfeinde – gefährdet sind.

Hier setzt sich der Verband mit diversen Projekten aktiv ein und ist in Kooperationen eingebunden.

Die Verbandsbiologen liefern mit ihren Erhebungen (z.B. durch den automatischen Fischzähler) belastbares wissenschaftliches Material.

Durch intensive Aufklärungsarbeit sensibilisiert der RhFV die Öffentlichkeit für diese Thematik. Auch für Projekte wie „Barbe im Rhein“ oder die Wiederansiedlung des Maifischs macht sich der Verband stark.

Förderung der Angeljugend

Kinder und Jugendliche für das Angeln zu interessieren ist ein wichtiges Anliegen der Vereine und Verbände – immerhin sind sie die nächste Generation, die diese wichtige Arbeit fortführen soll.

BigFish Projekt RhFV Fishing-King

Mit dem Projekt BigFish – Jugend angelt Zukunft bietet der Verband vielfältige Aktionen, um den Nachwuchs fürs Angeln zu gewinnen und nachhaltig zu begeistern. Hier ein paar Beispiele:

  • Zeltlager, Gemeinschaftsfischen, Touren und Reisen
  • Angeln für Kinder unter 10 Jahren und Schnupperangeln ohne Fischereischein
  • Schulprojekte und Naturschutzwettbewerbe
  • Aus- und Weiterbildung von Jugendleitern
  • Workshops u.a.m.

Dazu bietet der RhFV Partnerschaften in Form von Anzeigenschaltungen in der Verbandszeitschrift an. => hier.

Die traditionellen Aalschokker sollen erhalten bleiben – jetzt werden sie für die Bestandserhebung genutzt
Schokker Projekt

Mit dem „Schokker-Projekt“­ sorgt der RhFV in den kommenden drei Jahren mit seinen Fachleuten und dem Know-how zur Erfassung der Fischbestände.

Gleichzeitig wird Erhalt der traditionellen Befischungstechniken gesorgt – die Aal-Schokker bleiben also im rheinischen Landschaftsbild erhalten. Die Maßnahme wird übrigens auch über den EU-Fischereifond gefördert.

Notfall-Hilfe für Gewässer

Im Hitzesommer 2018 war das RhFV-Notfallteam häufig im Einsatz. Der Grund: Die hohen Temperaturen führten in vielen Gewässer zu massivem Sauerstoffmangel. Tausende von Fischen gingen dadurch zugrunde. Dank vieler freiwilliger Helfer aus den Vereinen konnte das Notfallteam noch in vielen Fällen z.B. durch Umsetzmaßnahmen Schlimmeres verhindern.

Aus- und Weiterbildung

Fischereiverbände sind auch als „Bildungsträger“ aktiv. Denn jeder, der angeln möchte, muss sich gründlich auf die Fischerprüfung vorbereiten. In Kooperation mit Fishing-King können Angelscheinanwärter im Kombikurs die Theorie online erarbeiten- die praktische Seite vermitteln erfahrene RhFV-Ausbilder im kompakten Wochenendseminar.


Im Kombikurs kommt das beste aus zwei Lernwelten zusammen: Komfortables Lernen am PC und Handy und Gerätebaupraxis im Kompaktseminar.

Dieses Angebot ermöglicht auch jenen, die zeitlich eingeschränkt sind, den Zugang zur Fischerprüfung.

Teilnehmer der klassischen Lehrgänge profitieren ebenfalls von der Kooperation: Sie können die Fishing-King App im Kurs als Modul vergünstigt nutzen.

Damit Vereine ihrer Hegepflicht fachgerecht nachkommen können, bildet der Verband Gewässerwarte aus. Dazu kommen zahlreiche Workshops und Fortbildungen. Aktuell zum Beispiel zum Thema „Totholz und Rotfederbesatz“­ an einem Baggersee in Köln.

Durch Teilnahmen an Messen bringt der RhFV den Anglern und Vereinen seine Arbeit und die aktuellen näher.
Untersuchungsprogramme und moderne Ausrüstung

Der Rheinische Fischereiverband hält eine moderne Fischerei- und­ Gewässerausstattung vor. Aktuell steht die Beschaffung einer kompletten Bootsausrüstung für die RhFV-Jugend an. Möglich wird dies durch Fördergelder der Firma Henkel in Düsseldorf.

Fischpopulationen und Gewässerchemie stehen im Blickpunkt von Untersuchungsprogrammen. Ebenso Biotopmaßnahmen und Studien. Sie kommen den Vereinen ebenso zugute wie Beratungen – etwa in Rechtsfragen oder der Satzungsgestaltung. Unverzichtbar ist außerdem die Lobbyarbeit – etwa, damit die Angelmöglichkeiten nicht durch zu viele Auflagen unverhältnismäßig eingeschränkt werden.

Kurzum – das Spektrum der Verbandsarbeit ist breit und zeigt, dass die Fischereiabgabe nachhaltig uns Anglern und der Natur dient. Über eine Vereinsmitgliedschaft kannst du die wichtigen Aufgaben unterstützen – denn als organisierter Gruppe bekommen unsere Anliegen das nötige Gewicht!


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Gemeinsam stark für alle Angler

Der Hitzesommer 2018 mit seinen Folgen für die Fische, die Kormoranverordnung, die Gewässerdurchlässigkeit für Wanderfische und die Verwendung der Mittel aus der Fischereiabgabe waren nur einige der Themen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Rheinischen Fischereiverbands 1880 e.V. am 13. April 2019. Allen gemeinsam ist das Bemühen, das Angeln, Natur und Artenvielfalt jetzt und in Zukunft zu fördern und zu erhalten.

Neben den fast 100 anwesenden Mitgliedern konnte Reiner Gube, Präsident des RhFV, in Krefeld zahlreiche interessante Gäste begrüßen:

  • Landtagsabgeordneter Rainer Deppe MdL (u.a. Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz)
  • Sebastian Schäfer von der Bezirksregierung Köln als obere Fischereibehörde
  • Dr. Andreas Mellin (Amtsvorgänger von Sebastian Schäfer und Schlichter (komiss.) im RhFV)
  • Horst Kröber (Vorsitzender des LV Westfalen und Lippe e.V.)
  • Udo Schulte (stellv. Vorsitzender der Westfälischen Angelfischer e.V.)
  • Ehrenvorsitzenden Eva Rohmann und Walter Sollbach (Ehrenvorsitzende des RhFV)
  • Günther Buttgereit (Verbandsgericht)

Wir von Fishing-King haben uns sehr gefreut ebenfalls als Gast dabei zu sein. Wir konnten über die Erfolge unserer Kooperation mit dem RhFV seit 1. September 2017 berichten wie etwa die gemeinsamen Kombikurse.

Unser Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Zugang zum Angeln zu ermöglichen und sie zu glücklichen und naturschützenden Anglern auszubilden. Gleichzeitig möchten wir möglichst viele Angelbegeisterte ermutigen, sich durch den Beitritt in Angelvereine zu organisieren und so u.a. den Einfluss der Angler zu stärken.

Dies fördern wir durch unsere große, mediale Reichweite in den sozialen Medien (YouTube, Facebook und Instagram) von über einer halben Million Menschen im Monat. Mit der eigens geschaffenen Vereinsplattform auf der Fishing-King Website können die Vereine kostenlos für sich werben. Hierzu können sich Vereine einfach mit ihren Daten an die Firma Fishing-King per E-Mail an info@fishing-king.de wenden. Auch im Onlinekurs selbst ist diese Seite den Nutzern zugänglich. So kann durch die Postleitzahl-Eingabe leicht ein Verein in Wohnortnähe gefunden werden.

Dazu stellen wir die Vereine im RhFV im Video vor:

Für Angler und die Natur aktiv

Mit rund 450 Mitgliedsvereinen und über 40.000 Mitgliedern stellt sich der Rheinische Fischereiverband  Verband in den Dienst der Angler und aller am Schutz von Natur, Umwelt und Gewässern Interessierten im Rheinland.

Die Bedeutung dieser Arbeit zeigte sich deutlich im “Hitzesommer 2018”, wo die Gewässer kritische Temperaturen erreichten und das RhFV-Notfallteam häufig angefordert wurde.

Reiner Gube, Präsident des Rheinischen Fischereiverband

Der Grund: Bei steigenden Temperaturen sinkt der Gehalt des im Wasser gebundenen Sauerstoff dramatisch ab – die Fische ersticken.

Durch die anhaltende Hitze kam es so in vielen kleineren Fließ- und Stillgewässern zu massivem Fischsterben – wie etwa im Aasee bei Münster. Mit vereinten Kräften der vielen engagierten Helfer aus den Bezirken und Vereinen wurden mittels Umsetzaktionen viele Fische gerettet.

Ein Thema, bei dem der Verband nicht locker lässt, ist die Kormoranverordnung, denn nicht immer würden die Behörden im Sinn des Erlasses entscheiden, so Gube.

Stellung bezog der RhFV-Vorsitzende auch zur Klage gegen die Fischereiabgabe. Sie sei ein unverzichtbares Instrument für die wichtige Arbeit zugunsten der Erhaltung der Artenvielfalt und des Naturschutzes. Entgegen der Vorwürfe käme viel Unterstützung bei Vereinen direkt an.

Projekte von Anglern für Angler

Fischereiverbände können dort ansetzen, wo das Engagement Einzelner und der Vereine allein an Grenzen stößt. Durch die Mittlerposition zu Politik und Behörden bekommen außerdem Forderungen und Initiativen mehr Gewicht.

Aktuell gibt es beim RhFV neben Renaturierungsmaßnahmen noch zahlreiche Themen und Initiativen, die RhFV-Geschäftsführer Frank Molls aufzählte. Diese werden wir in einem weiteren Blogartikel noch ausführlicher beschreiben:

  • Das Lachsprojekt
  • Big Fish, Jugend angelt Zukunft
  • Schokker Projekt
  • Die Studie „Barbe im Rhein“
  • Kooperation RFG
  • Kooperation Fishing King
  • Den Einsatz gegen weitere Sperrgebiete am Rhein
  • Nothilfe für Gewässer
  • Natursohlen in den Rheinauen
  • Gewässeruntersuchungsprogramm
  • Fischbestandserfassungen
  • Boot für die Jugend
  • Bundesverband

Seit dem 16. Februar 2019 ist Dr. Andreas Mellin kommissarischer Schlichter für den RhFV. Er referierte über die Lachse und die Gefahren, denen sie auf ihrer Wanderung ausgesetzt sind – sei es durch den Sog der Schiffsschrauben, die Schlauchform des Rheins oder Welse.

Die Natur muss man aktiv schützen

Dass die Gelder der Fischereiabgabe tatsächlich nur denen zu Gute kommen, die sie eingezahlt haben, bestätigte MdL Rainer Deppe in seinem Grußwort.

Landtagsabgeordneter Rainer Deppe

Er sieht die Angler als aktive Naturschützer. Anhand der Diskussion zum Bienensterben zeigte Deppe auf, dass sich die öffentliche Wahrnehmung mitunter nicht mit der Realität deckt und ein Umdenken stattfinden müsse, wie Naturschutz betrieben werden sollte. Die Selbstheilungskräfte der Natur dürfen nicht überschätzt werden – der Mensch müsse aktiv und gezielt mithelfen. Mehr zu diesem Thema Moderner Naturschutz ist von Rainer Deppe hier zu lesen.

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ASV Liebenau: Aktiver Natur- und Artenschutz seit 55 Jahren

Aus dem Zusammenschluss Gleichgesinnter aus dem Jahr 1954 ist heute einer der größten Vereine in Liebenau geworden: Die Mitgliederzahlen des ASV Liebenau sind von den einst 19 Angelinteressierten auf inzwischen beachtliche 124 (Stand Anfang 2019) angewachsen. Seinem zentralen Bemühen um aktiven Natur- und Artenschutz ist der Verein bis heute treu geblieben.

Angeln können die Mitglieder an mehreren Abschnitten im Bereich der Mittelweser an der Großen Aue bei Liebenau. Die Angelplätze hat der Verein jetzt durch die Aufstellung von Schildern für die Mitglieder und Gäste eindeutig gekennzeichnet. Gepachtet hat der Verein folgende Gewässer:

  • Große Aue von km 5,401 (Liebenauer Brücke) bis km 8,710
  • Aue-Altarm an der Stolzenauer Straße (Hinter den Gärten)
  • Molkereiteich in Liebenau (Eigentum des Vereins).
Der Molkereiteich ist im Besitz des ASV Liebenau und bietet den Mitgliedern ideale Angelmöglichkeiten

Inhaber von Gastkarten können in der Großen Aue von der Liebenauer Brücke bis zum km 8,710 fischen. Der Aue-Altarm und der Molkereiteich stehen nur den Vereinsmitgliedern zum Angeln zur Verfügung. In Kooperation mit befreundeten Angelvereinen können Mitglieder für deren Gewässer unkompliziert Gästekarten beim Vorstand erwerben. Ein Service, der gut ankommt.

Seiner Jugendarbeit widmet der Verein großes Engagement, um Kinder und Jugendliche an das Angeln heranzuführen und sie für das Hobby zu begeistern.

Ferienaktionen, Jugendfischen und Angelfreizeiten zählen zu den zahlreichen Angeboten, die der ASV Liebenau für die Jungangler organisiert.

Die Gewässer werden von den Vereinsmitglieder durch regelmäßige Arbeitseinsätze gepflegt und die Bestände durch Besatzmaßnahmen sichergestellt. Auch an Umweltschutzprojekten der Gemeinde Liebenau beteiligen sich die Vereinsmitglieder – zum Beispiel am „Liebenauer Frühjahrsputz“.

Mit den Bezirksverantwortlichen der Gemeinde ist der Vorstand des ASV Liebenau im steten Austausch und vertritt dort die Interessen der Angler – etwa wenn es wie aktuell um einen Maßnahmenplan zur Ökologischen Aufwertung der Großen Aue geht. Dies ist einer von vielen Gründen, warum sich ein Eintritt in einen Angelverein unbedingt lohnt – denn ohne ein organisiertes Auftreten hätten Angler bei vielen Planungen keinen Einfluss.

Liebenau ist übrigens einer der niedersächsischen Prüfungsstandorte, an denen die
Teilnehmer des Fishing-King Onlinekurses regelmäßig ihre Fischerprüfung ablegen können.

Informationen zum ASV Liebenau gibt es auf der übersichtlichen Webseite des
Vereins unter www.asvliebenau.de.

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Angler zeigen viel Herz für schwerkranke Kinder

Angler sitzen nicht nur am Wasser, sondern können richtig was bewegen. Das zeigte sich jetzt bei einer beispielhaften Aktion in Osnabrück. Dort überreichten Dirk Sazalowski, Bodo Fletemeier und Frank Lutterbeck vom Sportfischerzentrum Osnabrück am 12. Februar 2019 einen Scheck über die gewaltige Summe von 18.040 Euro an das Ambulante Kinderhospiz.

Zusammengekommen war der spektakuläre Spendenbetrag über Online-Auktionen auf den Social-Media-Kanälen sowie auch vor Ort in Osnabrück. Hier konnten die Angler auf insgesamt 45 Positionen wie Tackle, Guidings und auch Reisen steigern.

Entstanden war die Idee auf einer Messe aus dem Wunsch heraus, etwas Gutes für Kinder zu tun. Dabei hatten die Initiatoren auf einen Betrag von rund 500 Euro gehofft. Dass dieser nun derart weit überschritten wurde und bis zu 25.000 Teilnehmern an den Auktionen teilnahmen – damit hatten die drei nun wirklich nicht gerechnet.

Die stellvertretende leitende Koordinatorin des Ambulanten Kinderhospiz, Susanne Wagner, war sichtlich bewegt von dem Engagement der Angelbegeisterten: „Mit dem Geld können wir schöne Aktionen machen, Anschaffungen tätigen und die ca. 6-monatige Ausbildung der ehrenamtlichen Kräfte fördern.“ Das ambulante Kinderhospiz betreut insgesamt 25 Familien mit schwerkranken Kindern. Dabei unterstützen 60 Ehrenamtler die hauptamtlichen Mitarbeiter.

„Wir hoffen, dass diese tolle Aktion viele Nachahmer findet – in ganz Niedersachen und darüber hinaus“, wünscht sich Florian Möllers vom Anglerverband Niedersachsen. Ein Wunsch, dem auch wir von Fishing-King uns anschließen möchten und natürlich die Organisatoren zum Erfolg ihrer beispielhaften Aktion beglückwünschen.

Foto: Florian Möllers / Anglerverband Niedersachsen


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Steiermark: Neuer Onlinekurs zur Fischerprüfung

Darauf haben die angehenden Fischer in der Steiermark gewartet: Zum 8. Februar 2019 ist die Vorbereitung auf die Fischerprüfung mit dem Fishing-King Onlinekurs nun auch hier möglich. Die Dreharbeiten für die neuen Lern-Videos sind abgeschlossen und alle aktuellen Prüfungsfragen- und Bedingungen passgenau für den steirischen Vorbereitungskurs erstellt worden.

Mit dem 1. Februar startet der neue Onlinekurs zur Fischerprüfung in der Steierrmark

Durch die rund 70 HD Videos, die Original-Prüfungsfragen und -bilder etc. ist so eine motivierend gestaltete, moderne Lernplattform entstanden.

Sie trägt all jenen Rechnung, die es gewohnt sind, das Smartphone oder Laptop zu nutzen und auch für die Fischereiausbildung nach einer passenden digitalen Lösung suchen.

Kooperation startete im November 2018

Die Steiermark ist das zweite österreichische Bundesland, dass eine eLearning Kursvariante in Kooperation mit Fishing-King, dem Marktführer in der digitalen Fischereiausbildung, anbietet.

„Als wir das erste Mal mit der Frage konfrontiert waren, so eine Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, hatten wir natürlich Bedenken, ob die fachliche Qualität und die Anpassung an unsere steirische Realität ausreichend möglich ist“, erinnert sich Dr. Fritz Ebensperger, Obmann des Landesfischereiverbands Steiermark, an die anfänglichen Überlegungen. „Durch die Art der Kooperation waren wir aber zunehmend überzeugt, dass es gelingen kann, einen qualitativ hochwertigen Kurs, der auf die steirische Situation Bezug nehmen kann, zu bieten“.

Seid November 2018 besteht nun die Kooperation. Alle Lernmaterialien sind inzwischen den lokalen Bedingungen optimal angepasst: Verschiedene Experten und Dozenten vermitteln in den professionellen Videos anschaulich das gesamte Prüfungswissen.

Nachhaltigkeit in der Ausbildung ist Trumpf

Der Onlinekurs will mehr, als die Teilnehmer nur zum Bestehen der Fischerprüfung zu befähigen. So enthält der Kurs bewusst zahlreiches, weiteres Bonus-Material. Es soll den angehenden Fischern den Einstieg in ihr Hobby erleichtern und sie im Sinne der Nachhaltigkeit zu einem umweltbewussten, tierschützenden Naturnutzer auszubilden.

In der landschaftlichen Schönheit der Steiermark entstanden jetzt die Videos für die Onlineakademie. Sie vermitteln das nötige Wissen für die angehenden Fischer realitäts- und praxisnah.
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Gute Kurskooperation mit dem RhFV

Das Kooperations-Konzept kommt gut an: Der Rheinische Fischereiverband RhFV und Fishing-King bieten gemeinsam Kombikurse an. Eine gelungene Mischung  aus individuellem, digitalen Lernen und einem kompakten Praxis-Seminar.

 

Die Fischerprüfung in Nordrhein-Westfalen hat es wahrlich in sich. Die Teilnehmer müssen einen Fragebogen mit 60 Fragen aus sechs Themengebieten meistern. Aber nicht nur das. Dazu erhalten die angehenden Angler nämlich noch sechs Fischbilder zur Bestimmung. Diese müssen ohne Lösungsvorschläge frei benannt werden.

Den meisten Bammel haben die Prüflinge jedoch vor dem dritten Prüfungsteil: Dem Rutenbau. Nicht ganz zu Unrecht: Zehn verschiedene Montagen müssen sie beherrschen. Und das auch noch einschließlich der Knoten und des waidgerechten Zubehörs. Tatsächlich sind Fehler in diesem Teil der häufigste Grund für ein Nicht-Bestehen der Fischerprüfung in NRW.

Virtuell lernen – praktisch umsetzen

Im Onlinekurs lässt sich dieses Thema zum Glück wirklichkeitsnah mittels Rutenbau-Simulator trainieren. Das so Gelernte können die Kursteilnehmer anschließend Eins zu Eins in die Praxis umsetzen.

Kombikurs Fishing-King Angelschein Fischerprüfung Onlinekurs

Beim Kombikurs in Schleiden/Gmünd erlernten die Teilnehmer bei RhFV-Kursleiter Martin Reimann den Rutenbau intensiv in Theorie und Praxis

Doch es gibt natürlich auch Lerntypen, denen erst das tatsächliche Hantieren mit den Ausrüstungs-Gegenständen die nötige Sicherheit verleiht. Für diese Menschen ist der Fishing-King Kombi-Kurs gedacht. Man kann ihn direkt buchen oder auch das Praxisseminar später noch dazu nehmen.

Zunächst einmal erarbeiten sich die Teilnehmer selbstständig die Theorie. Dies geschieht online am PC/Laptop oder mithilfe der App auf Mobilgeräten. Im Anschluss lernen sie im Wochenendseminar alle Ruten „live“ kennen und bauen. Dank dieser ganzheitlichen Vorbereitung gehen sie erheblich stressfreier in die praktische Prüfung.

Kooperation mit dem Rheinischen Fischereiverband

Zusammen mit dem Rheinischen Fischereiverband gibt es im Rahmen der Kooperation bereits an vielen Orten diese Kombi-Kursangebote. Sie finden in der Regel zeitnah zu den dortigen Fischerprüfungsterminen statt.

RhFV Rutenbau NRW Fischerprüfung Goch Fishing-King Onlinekurs Kombikurs

Grundrute, Posenrute, Brandungsrute… RhFV-Kursleiter Christian Kaspers erläutert den Teilnehmern beim Kombikurs in Goch die Besonderheiten der einzelnen Ruten.

Der besondere Vorteil liegt auf der Hand. Die Theorie lernen die Angelschein-Anwärter beim Kombikurs im ganz persönlichen Tempo online mit der Fishing-King Onlineakademie. So haben sie die Gewähr, dass sie immer dann lernen können, wenn sie auch wirklich aufnahmefähig sind.

Lernen mit allen Sinnen

Wiederholungen einzelner Themen sind übrigens problemlos möglich. Die Videos können beliebig oft angeschaut werden. Außerdem gibt es zu allen Themen eine schriftliche Zusammenfassung. Und natürlich sind auch alle Original-Prüfungsfragen enthalten. Die Praxis vermitteln anschließend die erfahrenen Ausbilder vom Rheinischen Fischereiverband im kompakten Wochenendseminar. Ob das Wissen sitzt, testen die Teilnehmer zu guter Letzt in den Probeprüfungen.

Viele angehende Petrijünger schätzen die kompakte Mischung aus selbstbestimmtem Lernen mit dem modernen eLearning-Konzept und Elementen des klassischen Präsenzkurses. Hier wird das Beste aus den Lernwelten kombiniert. Schließlich führt dies am Ende verlässlich zum Erfolg, wie die vielen zufriedenen Prüfungsabsolventen bestätigen können.

 

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Fischerprüfungen vom FV-Saar sind gefragt

Viele Menschen möchten den Angelschein machen. Doch dazu müssen sie erst die Fischerprüfung ablegen. Diese findet je nach Bundesland mehr oder weniger häufig statt. In manchen Ländern müssen die Interessenten lange warten, da Termine in ihrem Zuständigkeitsgebiet nur ein oder zweimal im Jahr stattfinden.

Eine ganz andere Praxis gibt es da im Saarland. Hier müssen angehende Petrijünger nicht lange warten, um einen Termin für die Fischerprüfung zu finden. Jeden Monat werden hier Termine angeboten – bisweilen sogar wöchentlich.

FV Saar zuständig für Prüfung und Ausgabe der Fischereischeine

Möglich macht es der Fischereiverband Saar, der mit der Durchführung der Fischerprüfungen vom saarländischen Gesetzgeber betraut ist. Einmalig in Deutschland ist, dass der Verband gleichzeitig auch berechtigt ist, den offiziellen Fischereischein direkt auszustellen. Damit entfällt der Gang zu der örtlichen Behörde, wo der Angelschein normalerweise mit dem Fischerprüfungszeugnis beantragt werden muss.

Kein Wunder also, dass die Termine immer gut gefragt sind. Am 15. September 2018 nahmen 63 Personen in Blieskastel an der Fischerprüfung teil – allesamt über den Fishing-King Onlinekurs ausgebildet. Mit der Leistung der Teilnehmer waren die Prüfer Bernd Hoen, Erwin Schwarz und Bernd Fontaine hochzufrieden.

Lösungsorientierte Konzepte

Menschen den Zugang zum Angeln mit guter Ausbildung möglich machen ist das Ziel des saarländischen Fischereiverbands. Statt bürokratischer Hürden arbeiten die Saarländer hier aktiv an vorbildlichen Lösungen.

So können im Saarland auch russisch-sprechende Menschen die Fischerprüfung ablegen wie 19 Personen am 15.9.2018 in Dillingen. Ausgebildet wurden diese und russisch von der Fischereischule Schill.

Mit der Möglichkeit der Onlinevorbereitung auf die Fischerprüfung – ergänzt durch eine praktische Unterweisung am Wasser – macht der FV Saar vielen Berufstätigen das Angeln möglich. Und das sogar über Bundesländergrenzen hinaus.

 

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Minister befürwortet Onlinekurs

In Mühlengeez in Mecklenburg-Vorpommern fand zum 28. Mal die „MeLa, Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau“ vom 13. bis 16. September statt. Hier gab es Landwirtschaft zum Anfassen mit Tierschauen, Tierpräsentationen und viel Technik. Mit dabei: Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern und Fishing-King.

Minister Till Backhaus am LAV-MV Stand

Seit Frühjahr 2018 bietet der LAV-MV den Onlinekurs von Fishing-King zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung an. Damit trägt der Verband den Wünschen vieler Interessenten Rechnung, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen nicht an Präsenzkursen teilnehmen können.

Mit dem Onlinekurs können angehende Petrijünger jederzeit ins Lernen einsteigen und selbst Ort und Zeit bestimmen. Das kommt besonders denen zugute, die in Berufen mit hohem Anspruch an die zeitliche Flexibilität arbeiten. Immerhin ein Viertel der Arbeitnehmer ist in solchen Berufen tätig – etwa Gastronomie, Gesundheitswesen, als Dienstleister etc.

Mit dem Onlinekurs bietet Fishing-King ein innovatives Lern-Konzept, dass auch das Interesse des Landwirtschaftsministers Dr. Till Backhaus weckte. Bei seinem Besuch am Stand ließ er sich den eLearning-Kurs von Fishing-King Geschäftsführer Hubertus Massong erklären. Die Vorzüge der zeitgemäßen Fischerprüfungsvorbereitung überzeugten den dienstältesten Minister.

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