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Steiermark: Neuer Onlinekurs zur Fischerprüfung

Darauf haben die angehenden Fischer in der Steiermark gewartet: Zum 8. Februar 2019 ist die Vorbereitung auf die Fischerprüfung mit dem Fishing-King Onlinekurs nun auch hier möglich. Die Dreharbeiten für die neuen Lern-Videos sind abgeschlossen und alle aktuellen Prüfungsfragen- und Bedingungen passgenau für den steirischen Vorbereitungskurs erstellt worden.

Mit dem 1. Februar startet der neue Onlinekurs zur Fischerprüfung in der Steierrmark

Durch die rund 70 HD Videos, die Original-Prüfungsfragen und -bilder etc. ist so eine motivierend gestaltete, moderne Lernplattform entstanden.

Sie trägt all jenen Rechnung, die es gewohnt sind, das Smartphone oder Laptop zu nutzen und auch für die Fischereiausbildung nach einer passenden digitalen Lösung suchen.

Kooperation startete im November 2018

Die Steiermark ist das zweite österreichische Bundesland, dass eine eLearning Kursvariante in Kooperation mit Fishing-King, dem Marktführer in der digitalen Fischereiausbildung, anbietet.

„Als wir das erste Mal mit der Frage konfrontiert waren, so eine Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, hatten wir natürlich Bedenken, ob die fachliche Qualität und die Anpassung an unsere steirische Realität ausreichend möglich ist“, erinnert sich Dr. Fritz Ebensperger, Obmann des Landesfischereiverbands Steiermark, an die anfänglichen Überlegungen. „Durch die Art der Kooperation waren wir aber zunehmend überzeugt, dass es gelingen kann, einen qualitativ hochwertigen Kurs, der auf die steirische Situation Bezug nehmen kann, zu bieten“.

Seid November 2018 besteht nun die Kooperation. Alle Lernmaterialien sind inzwischen den lokalen Bedingungen optimal angepasst: Verschiedene Experten und Dozenten vermitteln in den professionellen Videos anschaulich das gesamte Prüfungswissen.

Nachhaltigkeit in der Ausbildung ist Trumpf

Der Onlinekurs will mehr, als die Teilnehmer nur zum Bestehen der Fischerprüfung zu befähigen. So enthält der Kurs bewusst zahlreiches, weiteres Bonus-Material. Es soll den angehenden Fischern den Einstieg in ihr Hobby erleichtern und sie im Sinne der Nachhaltigkeit zu einem umweltbewussten, tierschützenden Naturnutzer auszubilden.

In der landschaftlichen Schönheit der Steiermark entstanden jetzt die Videos für die Onlineakademie. Sie vermitteln das nötige Wissen für die angehenden Fischer realitäts- und praxisnah.
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9 Top-Gründe, Deine Freundin zum Angeln zu bringen

Angeln ist das schönste Hobby der Welt, da sind wir uns sicherlich alle einig. Noch mehr Spaß macht die ganze Sache allerdings dann, wenn auch die geliebten Freunde oder sogar die eigene Freundin das Hobby Angeln mit Dir teilen. Hast Du Dir schon einmal gewünscht, Deiner Freundin das Angeln als Hobby schmackhaft machen zu können? Wir finden, es spricht eine Menge dafür! Unsere 9 Top-Gründe haben wir einmal zusammengetragen:

  1. Mit 4 Angeln statt nur 2 am Wasser – also, das ist doch was, oder?
  2. Endlich weiß Deine Freundin, mit welchen Geschenken sie bei Dir punkten kann (und Du bei ihr)
  3. Das Genörgel „Nie hast du Zeit für mich“ zieht nicht mehr
  4. Schluss mit dem Zoff, ob Maden & Co. etwas im Kühlschrank verloren haben
  5. Mehr Verständnis, dass Du dem Superangebot im Angelladen nicht widerstehen konntest
  6. Angeln hat künftig einen festen Platz in eurer Urlaubsplanung
  7. Die Verpflegung am Wasser wird garantiert facettenreicher
  8. Ihr könnt euch gegenseitig helfen (beim Keschern, Landen, Fangfoto…)
  9. Angeln als Hobby ist in jedem Fall familienkompatibel

Onlinekurs Angelschein Gutschein Fishing-King

Wetten, mit dem „Angelschein unterm Tannenbaum“ rechnet niemand? Du kannst den Gutschein bis 17. Dezember als Gutscheinkarte bestellen, die wir Dir noch rechtzeitig zum Fest zusenden. Und danach? Kein Problem – die Gutscheine gibt es auch als Download zum Selbst-Ausdrucken 🙂

Wie du deine Freundin an Angeln bringst

Na – überzeugt? Dann musst Du jetzt nur noch Deine Liebste von der Idee begeistern. Wie wäre es, wenn Du ihr einen Gutschein zum Angelschein für einen Onlinekurs oder Kombikurs von Fishing-King schenkst?

Onlinekurs App Fischerprüfung Vorbereitungskurs Fishing-King

Lernen für die Fischerprüfung an jedem Ort – die App zum Onlinekurs macht’s möglich

So nimmst Du gleich dem Vorwand, sie hätte keine Zeit für so einen Angelkurs, den Wind aus den Segeln. Denn hier lernt sie immer dann, wenn sie Zeit und Lust hat. Die praxisorientierten Videos machen dabei direkt Lust, loszuangeln.

Macht die nächste Angeltour zusammen – so kannst Du Deiner Freundin zeigen, was Dich selbst an dem Hobby in den Bann zieht. Seien es die wundervollen Naturerlebnisse oder der Adrenalin-Kick beim Drill.

Inzwischen haben viele Frauen das Angeln für sich entdeckt – das zeigt sich zum Beispiel bei den Fischerprüfungen. Und zusammen macht das Fischen doppelt so viel Spaß – nicht nur aus den oben genannten Gründen. 😀

Oder doch lieber die Kumpels zum Angeln missionieren?

Okay – zugegeben… mancher Angler genießt sein Hobby gerade deshalb, weil er mal Ruhe vor der besseren Hälfte hat. Falls Du zu dieser Sorte zählst, möchtest Du vielleicht lieber Deine besten Freunde vom Angeln überzeugen?

Angeln Watangeln, Jörg Strehlow, Hubertus Fishing-King

Wasser rundum, Wind im Gesicht, einen guten Freund an der Seite und eins sein mit der Natur – das ist Angeln.

Wann hatten Deine Kumpels und Du euren letzten Männerausflug? Dass man sich mit der Zeit wegen Freundin, Familie und Beruf ein wenig aus den Augen verlieren kann, das ist ganz normal. Aber ab und an braucht ein Mann schließlich einen ordentlichen Männertrip. Und was könnte es dafür Besseres geben, als einen gemeinsamen Angelausflug, bei dem Fische gefangen werden, an die man sich noch in 20 Jahren erinnert?

Wenn Deine Freunde erstmal „Blut geleckt“ haben, dann gehören langweilige Wochenenden der Vergangenheit an. Und aus Stubenhockern werden dann wahre Naturburschen. Wo kann man schließlich besser den Stress und die Hektik des Alltags hinter sich lassen als beim Angeln? Hier bestimmt allein der Angler das Tempo. Vom ruhigen Stippfischen bis hin zum aufregenden Fliegenfischen an wilden Gebirgsflüssen – es ist für jeden etwas dabei.

Fishing-King-University Gutschein Geschenk Angler Geschenkidee

Der Geschenktipp für Angel-Einsteiger: Ein Gutschein für die Fishing-King-University. Erfolgreich Angeln von Anfang an durch Experten-Coaching.

Gutscheine für den Fishing-King Onlinekurs bzw. Kombikurs kannst Du übrigens „im Ganzen“ verschenken (also einen kompletten Kurs) oder Du wählst einen Betrag ab 15 Euro aus. Die elegante Geschenkkarte senden wir Dir ohne Zusatzkosten nach der Bestellung per Post zu. Wenn’s eilt, kannst Du den Gutschein auch zum Selbstausdrucken als Download bekommen.

Deine Kumpels angeln bereits? Für diesen Fall bieten sich die hochkarätigen Video-Kurse der Fishing-King-University als Überraschung an. Namhafte Angel-Profis wie Jörg Strehlow, Carsten Zeck, Uli Beyer, Michael Kahlstadt und andere mehr geben darin als Dozenten ihr geballtes Wissen und die Erfahrung mehrerer Jahrzehnte weiter.

Es spricht übrigens auch nichts dagegen, sich selbst mit einem spannenden Zielfischkurs zu beschenken 😉

 

 

 

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Erfolgreich auf Hecht mit Uli Beyer

So vermeidest Du die 7 häufigsten Fehler beim Hechtangeln – Teil 3: Köderführung & Position/Anhieb

 

Nach Teil 1 zum Thema Stellenwahl, Geräte-Auswahl und Vorfach, Teil 2 zu Köderwahl und Nachläufern geht es nun im letzten Teil um die Themen:

  1. Köderführung
  2. Position & Anhieb

1. Köderführung

„So verschieden, wie die Köder heute sind, so verschieden sind auch die Präsentationsmöglichkeiten“, erläutert Uli Beyer. DIE optimale Köderführung gibt es daher nicht. Eine Beobachtung, die der Hechtexperte jedoch vor allem bei Einsteigern auf diesen Zielfisch beobachtet, ist die zu schnelle Köderbewegung.

Zu Beginn wird vielleicht noch etwas variantenreicher gefischt, doch je länger nichts beißt, umso mehr schwindet die Konzentration – und umso schneller wird die Angelei.

Schwimmbad

„Hechte sind jedoch richtig faule Kandidaten“, erklärt Uli. Sie liegen auf der Lauer und spähen nach möglichst leichter Beute. Der Köder muss also langsam und „krank“ daherkommen. Ein quicklebendig wirkender Fisch, der flott im Wasser unterwegs ist, lockt den Hecht jedoch nicht aus der Reserve: viel zu anstrengend, da hinterher zu schwimmen.

Mit kurzen Zupfern und regelmäßigem „Stehenbleiben“ wird der Flitzer zum kranken Fischchen und rückt damit ins Beutemuster des Räubers. Das trifft insbesondere auf die älteren, großen Hechte zu, auf die es viele Angler ja abgesehen haben. Also immer mit der Ruhe und mit Konzentration. So lässt sich ein Gummifisch am Grund ebenso lebensnah präsentieren, wie ein Wobbler im Freiwasser.

Dem Köder und der Situation  angepasst angeln

Halte die Rute tiefer, wenn Du den Köder ebenfalls tiefer präsentieren möchtest oder viel Wind von der Seite in die Schnur drückt. Beim Angeln mit Gummifischen – wenn Du guten Kontakt zum Köder halten möchtest – gehst du mit der Angel auch bis in die 10- oder 11-Uhr-Position. Der Hintergrund: Schnur im Wasser erzeugt beim Anhieb einen größeren Widerstand. Deshalb ist es hier günstiger, wenn mehr Schnur aus dem Wasser heraus ist.

Willst Du den Köder etwas tiefer präsentieren (z.B. einen Gummifisch oder Wobbler), gehst du mit der Rutenspitze etwas herunter. Willst Du hingegen, dass der Köder Höher läuft – z.B. um über ein Krautfeld hinweg zu kommen – bewegst Du die Rutenspitze etwas nach oben.

2. Position & Anhieb

Doch die beste Köderpräsentation ist witzlos, wenn die Fische nicht „hängen bleiben“. Wie Du schon im 1. Teil erfahren hast, besteht die Kunst beim Hecht darin, ihn trotz seines extrem harten Mauls an den Haken zu bekommen.

Diesem Umstand müssen die Rutenposition und der Anhieb unbedingt Rechnung tragen, damit Kraft auch wirklich vorne auf dem Köder bzw. Haken wirken kann. Das bedeutet, dass der Winkel zwischen Rute und Schnur so groß wie möglich sein sollte – zwischen 100 und 180 ° (Rute und Schnur also fast in einer Linie).

Uli Beyer Hecht Anhieb setzen Fishing-King

Der Winkel zwischen Schnur und Rute sollte mit 120 bis fast 180 ° möglichst groß sein, damit der Anhieb wirken kann. Schnur und Rute können als fast eine Linie bilden.

Wählst Du einen kleineren Winkel (z.B. um die 90 °), bleibt zur Seite nicht mehr viel Weg für den Anhieb übrig. So fehlt die Kraft am Haken und der Hecht zieht unbehelligt von dannen.

Die Bremseinstellung ist ebenfalls bedeutsam

Etwas Winkel sollte aber sein, damit der Köder zwischendurch absinken kann. Wichtig ist daneben aber auch die richtige Bremseinstellung. Sie darf nicht zu weich ausfallen. Die Schnur muss sich gerade noch mit größerem Krafteinsatz abziehen lassen.

Fishing-King-University Hechtkurs Uli Beyer

Im Videokurs der Fishing-King-University gibt Uli Beyer sein geballtes Wissen als Dozent weiter.

TIPP Wenn beim Anhieb Schnur „durchrutscht“, kannst du die Bremse noch ein wenig weiter zudrehen.

Wissen weiter vertiefen

Die häufigsten Fehler beim Hechtangeln hast Du nun kennengelernt. Doch gibt es natürlich noch etliche Feinheiten, die mit über Erfolg und Nicht-Erfolg entscheiden können. Wenn Du Dich ganz dem imposanten Räuber verschreiben möchtest, dann hol‘ Dir den Hecht-Kurs der Fishing-King University. Als Dozent vermittelt Dir Uli Beyer im umfassenden Video-Kurs sein ganzes Wissen rund um die Hecht-Angelei. Einen Einblick in den Kurs geben Dir die kostenlosen Probevideos.

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Das ganze Video kannst Du Dir hier ansehen =>

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Erfolgreich auf Hecht mit Uli Beyer

So vermeidest Du die 7 häufigsten Fehler beim Hechtangeln – Teil 2: Köderwahl & Nachläufer

 

In Teil 1 dieser dreiteiligen Blog-Reihe hast Du erfahren, wie Du Fehler in Punkto Stellenwahl, Geräte-Auswahl und Vorfach bei der Hechtangelei vermeiden kannst. Teil 2 behandelt nun diese beiden weiteren Themen

  1. Köderwahl
  2. Nachläufer

Uli Beyer Hubertus Hecht Einsteiger Köderwahl

Häufig starten Hecht-Einsteiger erstmal mit kleinen Spinnern – aber keine Angst vor großen Ködern

1. Köderwahl

„Keine Angst vor großen Ködern“ lautet die Devise, die Hecht-Profi Uli Beyer Einsteigern ans Herz legt.

Als er selbst begann, sich auf den scharfzahnigen Räuber zu verlegen, setzte Uli wie viele andere zunächst auf kleine Spinner. Keine Frage – Bisse hatte er.

Doch während Barsche oder auch mal ein kleiner Hecht sich von den blinkenden Plättchen verführen ließen, hatten die kapitalen Burschen mit dem winzigen Köder nichts im Sinn.

Uli Beyer Fishing-King-University Hechtkurs

Der Köder muss ins Beutemuster des Zielfischs passen. Wenn Du es auf Hechte abgesehen hast, liegst Du mit Gummiködern wie diesem Swimbait ab 15 cm richtig.

Wenn Du es also auf den Räuber abgesehen hast, kannst Du Dir leicht ausrechnen, was für eine Ködergröße eher Erfolg verspricht: „Ein schöner Hecht für einen Anfänger hat sicher schon so um die 60 bis 70 Zentimeter und wiegt rund 1,5 bis 2 Kilo“, rechnet Uli vor, „Nimmt man nun 10 Prozent des Körpergewichts, so landet man ziemlich schnell bei einem ordentlich großen Köder“.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die man sich zunutze machen kann, wenn man sein Gewässer gut kennt. „Wir haben im Sommer bei Hitze hier im Möhnesee schon mal ein massiveres Sterben kleiner Maränen“, erläutert der Hechtexperte, „In diesem Fall ziehen auch kleinere Köder, weil sich die Hechte bei uns auf diese leichte Beute einstellen und große Köder dann links liegen lassen“.

Die Biologie des Hechts beachten

Getreu Hubertus‘ Motto „Wer den Fisch kennt, fängt“ macht es auch beim Hecht Sinn, sich ein wenig mit dessen Biologie zu befassen. Wenn Du die Fressvorlieben im Jahreslauf kennst, fällt es Dir erheblich leichter, den idealen Köder zu wählen.

Für Herbst gilt:

Gummifisch Hecht Uli Beyer Fishing-King Onlinekurs

Fürs Angeln vom Ufer aus würde Uli im Herbst einen rund 20 cm langen Gummifisch oder Twister wählen.

  • Die Hechte müssen sich noch einmal richtig satt essen, bevor es in die Winterruhe und die kommende Laichzeit geht.
  • Außerdem muss man bedenken, dass der Hecht zwar kurzfristig viel Tempo entwickelt – aber ansonsten sehr faul ist und ungern seine Beute verfolgt.
  • Je kälter es wird, umso tiefer stehen die Hechte.

Der passende Köder ist demnach entsprechend groß und sollte nicht zu flott geführt werden. Uli würde hier zu einem rund 20 cm langen Wurfköder wie Twisterschwanz oder Gummifisch greifen. Im Baggersee mit großer Tiefe musst Du auch dies berücksichtigen und einen entsprechend schweren Köder aussuchen.

ULIS TIPP: Wähle einen Köder zwischen 17 und 20 g. Nimm Dir verschieden schwere Jig-Köpfe mit. Stellst Du fest, dass die Absinkphase zwischen den Zügen sehr lang ist (länger als 2 – 4 Sekunden), kannst Du das Ködergewicht anpassen. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt, wenn die Absinkphase nur 1 – 2 Sekunden dauert.

Für das Frühjahr gilt:

Mit zunehmenden Temperaturen kommen die Hechte wieder aus der Tiefe und stehen flach in Ufernähe.

Swimbaits sind nun der ideale Köder, da sie sich im flachen Wasser gut führen lassen.

Die richtige Farbe: Natürlich oder grell

Das Thema Köderfarben ist fast schon eine Wissenschaft für sich und daher ist es nicht so leicht, eine generelle Empfehlung zu geben. Wie so oft spielen auch hier mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle – etwa der Lichteinfall und die Trübung. Trotzdem will Uli Beyer eine grobe Faustformel geben:

  • Morgens und abends dürfen die Farben greller sein
  • Mittags sind natürliche Färbungen erfahrungsgemäß erfolgreicher
  • Bei wenig Licht im Wasser können fluoreszierende Farben wirken
  • Bei viel Licht solltest Du auf Fluoreszenz beim Köder eher verzichten

TIPP Wenn Du Dich mit dem spannenden Thema Köder und Köderfarben intensiver befassen möchtest, dann hol‘ Dir den Hecht-Kurs der Fishing-King University. Als Dozent vermittelt Dir Uli Beyer im umfassenden Video-Kurs sein ganzes Wissen rund um den Unterwasser-Jäger. Einen Einblick in den Kurs geben Dir die kostenlosen Probevideos.

2. Nachläufer

Ärgerlich: Du siehst den Hecht hinter Deinem Köder und dann dreht er unerwartet ab – ein Nachläufer. „Wenn Du den Fisch siehst ist es häufig schon zu spät“, erklärt Uli, „deshalb: Polbrille aufsetzen. So erkennst Du frühzeitig, ob ein Hecht Deinem Köder folgt“. Entdeckst Du dann den Fisch frühzeitig, heißt es beschleunigen. Also nicht vor Schreck aufhören, einzukurbeln, sondern den Köder kontrolliert „flüchten“ lassen und dann stehen lassen. Der Hecht muss nun entscheiden, ob er sich zum Biss reizen lässt oder die Beute ziehen lassen will. Das kann funktionieren – wenn auch nicht immer.

Uli Beyer Hechtkurs Angeleinsteiger Fishing-King Onlinekurs

In der Natur würde ein angeschlagener Fisch noch einmal alle Kräfte für einen kurzen Fluchtversuch aufbieten, wenn ihm ein Hecht auf den Fersen ist.

Aus seiner Erfahrung weiß Uli Beyer, dass mitunter der Köder einfach nicht attraktiv genug ist, um den Räuber zum Zuschnappen zu provozieren. Ein Köderwechsel kann deshalb zum Erfolg führen. „Noch besser ist es aber, sich die Stelle und den Hecht zu merken und erst eine halbe Stunde später mit einem anderen Köder einen neuen Versuch zu starten“.

ULIS TIPP: Im Winter ist Tempo nicht so günstig, da die Fische als wechselwarme Tiere ebenfalls langsamer unterwegs sind. Hier empfiehlt Uli, mit kurzen „Jerks“ bzw. „Twitches“ den Köder zu präsentieren.

Wie Du den Köder optimal führst erfährst Du im dritten und letzten Teil der Blog-Serie. Darin geht es außerdem um Position und Anhieb.

Das ganze Video kannst Du Dir hier ansehen =>

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Erfolgreich auf Hecht mit Uli Beyer

So vermeidest Du die 7 häufigsten Fehler beim Hechtangeln – Teil 1: Stellenwahl, Gerätewahl, Vorfach

 

Hast Du Dich der Raubfisch-Angelei verschrieben? Dann ist Dir Uli Beyer garantiert ein Begriff. Als Profi-Angler, Buch- und Fachautor vieler europäischer Angelzeitschriften und Guide ist er schon lange eine feste Größe in der Szene. In der Fishing-King-University macht Uli Beyer inzwischen auch sein ganzes Wissen im umfassenden Videokurs zugänglich.

Fishing-King-University Hechtkurs Uli Beyer

Im Videokurs der Fishing-King-University gibt Uli Beyer sein geballtes Wissen als Dozent weiter.

Die wichtigsten Faktoren für die erfolgreiche Jagd auf Esox und Co. stellen Dir mit Hubertus und Uli in dieser dreiteiligen Blog-Serie zum Video „Die 7 häufigsten Fehler beim Hechtangeln und wie Du sie vermeidest“ (s.u.) vor.

Wir starten mit den Grundlagen, die in den ersten 3 Punkten im Fokus stehen: Stellenwahl, Geräteauswahl und Vorfachmaterial.

1. Stellenwahl

Bevor es um das Aufspüren der Hotspots geht hat Uli einen generellen Tipp für alle Raubfischfreunde: Flexibilität und Ausdauer.

Flexibel solltest Du nicht nur im Bezug auf die Angelstelle sein, sondern auch auf den Köder: „Genauso, wie wir Menschen nicht jeden Tag zur gleichen Zeit das gleiche essen, hat auch der Hecht wechselnde Vorlieben“. Experimentiere also ruhig mit verschiedenen Stellen und Ködern, als z.B. nur auf einen viel gepriesenen Köder zu setzen. Und beweise Ausdauer. Uli: „Hechte beißen oft in einem vergleichsweise kurzen Zeitfenster“. Das gilt es zu erwischen. Da kann es durchaus sein, dass man schon über Stunden erfolglos am Wasser war und plötzlich „knallt“ es regelrecht.

 

Hecht Hubertus Fishing-King

Der Traum jedes Raubfisch-Anglers – ein prachtvoller Hecht

Zeit: Wann beißen die Hechte?

Eine „Top-Beisszeit-Regel“ kann es leider nicht geben, denn das Fressverhalten der Hechte hängt von verschiedenen Faktoren ab – insbesondere von:

  1. Wohlfühltemperatur
  2. Sauerstoffgehalt
  3. Lichtverhältnisse

Ganz grob kann man aber sagen, dass im Frühjahr und Sommer der morgens und abends gute Aussichten bestehen, solange das Licht noch nicht zu grell ist.In den lichtärmeren Jahreszeiten dagegen sind es eher die höheren Temperaturen im Tagesverlauf, die die Fresslust erhöhen.

Angeldauer: Nicht zu lange am selben Fleck

Selbst bei bekannten Hecht-Stellen empfiehlt Uli, nicht zu lange den gleichen Spot zu befischen. Eine halbe Stunde solltest Du nicht überschreiten und dann lieber einige Meter weiterziehen. Dort, wo du mit dem Gewässer noch nicht vertraut bist, reichen meist schon 10 Minuten. Fische das Gelände fächerartig ab. Wer fleißig Strecke macht, hat die größeren Erfolgschancen.

Köder: Öfter mal wechseln

Natürlich kann man auf sein Glück hoffen und beharrlich mit dem gleichen Köder fischen, wenn man gute Stellen hat. Ansonsten ist es immer besser, sowohl den Köder als auch die Präsentationstiefe zu wechseln, um die augenblicklichen Futtervorlieben herauszubekommen.

2. Geräte-Zusammenstellung

Hechtangeln Uli Beyer Fishing-King

Mit einer 2,70 m langen Ruten (nicht zu weich!) von 80 g Wurfgewicht haben Einsteiger ein variables Hecht-Gerät.

„Ich stelle immer wieder fest, dass vielen Anglern gar nicht klar ist, mit was für einem Gegner sie es zu tun haben“, resümiert Uli Beyer. So sei vielen nicht bewusst, was für ein extrem hartes Maul der Hecht habe. Wenn hier zu weiche Ruten eingesetzt werden, dann bleibt der Haken beim Anhieb einfach nicht ordentlich hängen. Erfolg hat man bestenfalls bei kleinen Hechten, die noch ein weicheres Maul haben.

TIPP: Nur mit härteren Ruten kannst Du beim Hecht erfolgreich anschlagen und Fehlbisse vermeiden.

Variable und gute Einsteiger-Gerätekombination:

RUTE: Uli empfiehlt Einsteigern für das Angeln vom Ufer aus eine 2,70 m lange Rute mit einem Wurfgewicht von 80 g. Werden sehr große Köder eingesetzt wäre sogar ein WG bis 100 g in Ordnung – das muss jedoch nicht sein.

ROLLE: Die Rolle sollte mindestens 100 m 0,30er geflochtene Schnur fassen – das ist in der Regel bei 3000/4000er Rollen der Fall.

SCHNUR: 8fach geflochtene Schnur, Tragkraft „echte“ 8 Kilo (8 – 10 kg) oder sogar 12 – 14 kg, wenn raue Untergründe befischt werden oder öfter Hänger zu erwarten sind.

Unterschätzt wird aber häufig auch die Schnellkraft der Räuber: Kurzfristig können sie nämlich förmlich „angeflogen“ kommen. Wenn jetzt nur eine feine Schnur im Einsatz ist, war die Begegnung mit dem Hecht eine kurze: Peng – Abriss! Und nicht nur fest muss die Schnur sein (Tragkraft zwischen 8 und 12 Kilo), sondern auch dehnungsarm. Denn auch hier gilt, dass die volle Anhieb-Energie in die Hakenspitze gehen können muss. Also am besten keine monofile Schnur verwenden, sondern eine geflochtene Schnur. 8fach geflochten ist aktuell der Stand der Technik und auch wenn die Anschaffung etwas teurer ist, so machen sich die besseren Eigenschaften bezahlt: Weniger Perückenbildung, hohe Stabilität und dadurch Langlebigkeit sowie weniger Geräuschentwicklung in den Rutenringen.

3. Das richtige Vorfach

Egal, wie gut die Eigenschaften für andere Zielfische sind: Monofile Fluorocarbon-Schnüre haben bei der Hechtangelei nichts zu suchen. Es ist schlicht nicht zahnfest. Das Argument, durch die geringere Sichtbarkeit mehr zu fangen, lässt Uli Beyer nicht gelten. „Ich nutze nur Stahl- oder Titanvorfächer und fange genug!“ meint er schmunzelnd. Letztlich behindere das Material auch die Schwimmbewegung der Köder, da es natürlich entsprechend dick gewählt wird.

Wie es sich mit dem richtigen Köder verhält erfährst Du in Teil 2. Da geht es dann außerdem um das Thema Nachläufer.

Das ganze Video kannst Du Dir hier ansehen =>

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1. Onlinekurs zur Fischerprüfung in der Steiermark:

Mit dem Kooperationsbeginn zum 1. November 2018 geht nun in der Steiermark nach Salzburg der zweite Onlinekurs zur Fischerprüfung in Österreich in die Umsetzung. Der prüfungsverantwortliche Landesfischereiverband Steiermark ist vom Fishing-King-Konzept überzeugt. Daher will man zum Februar 2019 das bestehende Kursangebot um den maßgeschneiderte Onlinekurs ergänzen.

Landesfischereiverband Steiermark Fischerkarte Fischerprüfung Fishing-King zertifiziert

In der Geschäftsstelle des Landesfischereiverbands Steiermark unterzeichnete Verbandsobmann Dr. Friedrich Ebensperger im Beisein von Fishing-King Standortleiter Österreich, Kai Mühlhofer, den Kooperationsvertrag für den Online-Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung.

Für die nun startende Ausarbeitung traf sich Fishing-King mit Verbandsobmann Dr. Friedrich Ebensperger und der Verbandsbiologin Dr. Nicole Prietl in der Geschäftsstelle des LFV in Graz. Hier wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet und somit der offizielle Startschuss für das gemeinsame eLearning-Projekt gesetzt.

Video-Dreharbeiten starten in Kürze

Im weiteren Verlauf des Treffens ging es darum, die umzusetzenden Lerninhalte im Detail zu besprechen und Drehpläne für die Videos abzustimmen. Anfang Dezember wird dann das Fishing-King Videoteam zu den Dreharbeiten in die Steiermark anreisen.

Informieren können sich Interessenten aber schon jetzt: Auf der Website zum Fishing-King Onlinekurs Steiermark. Dort besteht außerdem die Möglichkeit, sich für den Kurs auf der Warteliste einzutragen. Sobald der Startschuss fällt, erhalten sie eine Benachrichtigung. Somit wird auch in Österreich der Weg zur Fischerkarte für alle jene erleichtert, denen es bisher unmöglich war, festgelegte Kurstermine wahrzunehmen.

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Flüsse in Not: Es ist 5 vor 12!

Auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist – wir Menschen sind dabei, uns selbst eine wichtige Lebensquelle abzuschneiden: unsere Flüsse und Flusslandschaften. Da wird begradigt, umgeleitet und verbaut. Besonders die angeblich so ökologische Stromgewinnung aus Wasserkraft greift empfindlich in das Öko-Geschehen ein!

Erste Quittungen haben wir schon mit wiederkehrenden Flusshochwassern bekommen. Wo früher ausgedehnte Auenlandschaften die wechselnden Wasserstände im Jahreslauf abgepuffert haben wird jetzt fast bis an die Wasserkante gebaut und verdichtet. Kein Wunder, dass sich Meldungen von Überflutungen häufen. Oft bereits nach einem einzigen Starkregenereignis.

Dramatische Folgen der Stromerzeugung aus Wasserkraft

Wie drastisch gerade die Stromgewinnung aus Wasserkraft ist, zeigt der Filmbeitrag „Sind unsere Flüsse noch zu retten?!“ in schockierender Deutlichkeit. Denn von einer ökologischen Energiegewinnung kann hier absolut keine Rede sein – auch wenn Energieversorger ihren Strom aus Wasserkraft gern mit dem Label „umweltfreundlich“ bewerben.

Wasserkraftanlagen Fischsterben

Durchgerutscht: Viele Aale und andere Fische lassen in den Wasserkraftanlagen ihr Leben.

Abertausende Fische lassen ihr Leben, weil Wasserkraftwerke ganze Flussbetten wie den Lech trockenlegen. Oder sie geraten in die Rechen oder Turbinen. Wenn sie nicht gänzlich zerfetzt werden, so erleiden sie doch schwere Verletzungen. Insbesondere Fischarten wie dem ohnehin gefährdeten Aal wird die dichte Querverbauung auf seiner Wanderung zum Verhängnis. In Deutschland gibt es nämlich über 55.000 solcher Unterbrechungen im Flusslauf. Oder anders gesagt: Alle 2 bis 5 Kilometer stoßen Fische auf Hindernisse dieser Art.

Politik in der Verantwortung

Aal zerfetzt Wasserkraftanlage

Wer unberechtigt angelt, muss mit Strafe rechnen. Doch wie sieht es mit der Verantwortung der Betreiber von Wasserkraftanlagen aus?

Die Politik kommt ihrer Verantwortung für mehr Durchlässigkeit der Gewässer nicht nach – trotz europäischer Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) oder dem deutschen Wasserhaushaltsgesetz.

Auf der anderen Seite gibt es die strenge Fischereigesetzgebung: Niemand darf einfach einen Fisch angeln, sondern muss die Fischerprüfung und so seinen Fischereischein machen. Andernfalls drohen saftige Strafen. Dass aber ganze Bestände qualvoll verenden müssen, weil ihnen buchstäblich „das Wasser abgedreht wird“, ist kaum zu ertragen.

Besonders unverständlich: Viele der kleineren Anlagen sind völlig unwirtschaftlich – trotzdem wird der Bau mit Subventionen auch noch gefördert!

 

Was kannst Du tun?

Wenn du dir den Filmbeitrag oben angesehen hast, wirst Du Dich sicher fragen, wie Du helfen kannst, diesen Wahnsinn zu stoppen. Hier ein paar Vorschläge:

  • Zu wenigen Menschen ist bewusst, welche weitreichenden Folgen die vielen Wasserkraftwerke haben. Teile daher dein Wissen und sensibilisiere Deine Umwelt für dieses Thema!
  • Erkundige dich bei deinem Stromanbieter, ob dort auch Energie aus Wasserkraft einfließt und wechsele gegebenenfalls zu einem anderen, ökologischeren Anbieter.
  • Ein Einzelner wird selten gehört. Drum ist es gut, wenn du dich organisierst – etwa durch den Beitritt in einen Angelverein. Dieser ist in der Regel einem (Landes-)Fischereiverband angeschlossen. Je mehr Mitglieder, umso größer das Gewicht gegenüber der Politik.
  • Beteilige dich an entsprechenden Petitionen – etwa vom Deutschen Angelfischerverband zur fristgemäßen Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (lies hierzu auch unseren Blog „Ist uns gutes Wasser so gleichgültig?“
  • Unterstütze Aktionen wie „Catch & Carry“, die Fischen bei ihrer Wanderung helfen
  • Mache umgehend Meldung, wenn du in der Umgebung von Wasserkraftanlagen tote Fische findest.
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Die 5 besten Zander Tipps für Einsteiger

Du bist auf der Suche nach den besten Zander-Tipps für Einsteiger? Dann lies unbedingt weiter. Denn für die Beantwortung der Frage, welche 5 Fehler Zander-Einsteigern den Fang verderben, hat sich Hubertus einen prominenten Experten an die Seite geholt: Jörg Strehlow. Er ist seit 1993ern als Autor für Blinker und Fachbücher bekannt und gibt sein Wissen als Dozent in der Fishing-King-University weiter.

Jörgs Top 5  Zander-Tipps

Wenn du auf Zander gehen willst, können dir die Empfehlungen eine große Hilfe sein und helfen, um die fünf häufigsten Fehler zu vermeiden:

  • Falsche Bremseinstellung
  • Ungünstige Schnur-Wahl
  • Schnurabrisse durch Hänger
  • Hektische Köderführung
  • Unklare Bisserkennung

Mit Jörgs Kniffen aus gut 25 Jahren und seine erprobten Tipps kannst du den schlauen Räuber überlisten und an den Haken locken.

1. Immer locker bleiben – aber nicht bei der Bremse

In seiner Guiding-Praxis erlebt Jörg immer wieder, dass Angler die Bremseinstellung zu weich wählen und sich dann über Fehlbisse ärgern. Was bei Forellen mit weichem Maul ok ist, funktioniert nämlich beim Zander gar nicht. Der Räuber hat ein hartes Knochenmaul, so dass nur ein herzhafter Anhieb Erfolg verspricht. Ist die Bremse dann zu weich eingestellt, verpufft die Wirkung deines Anhiebs und der Fisch ist weg.

Zander Tipps Fishing-King Angelschule

So nicht: mit zu weicher Bremse bleibt der Anhieb beim Knochenmaul des Zander wirkungslos.

Zander Fishing-King Tipps

So ist’s richtig: Hier bleibt der Zander hängen, da die hart eingestellte Bremse nicht zu früh Schnur freigibt.

Das ist schade – vor allem wenn alles andere richtig gewählt ist (harte Rute, geflochtene – und damit nicht dehnbare – Schnur).

2. Mit der richtigen Schnur läuft’s wie am Schnürchen

Ein Fehler, der ebenfalls schnell zu Frust führt, ist die falsche (zu dünne) Schnur. Das erlebt Jörg bei seinen Guidings immer wieder.

6er oder 8er Schnüre bringen in Verbindung mit den Knoten nicht die nötige Tragkraft. Kommt es durch den Anhieb dann zu einer Schockbelastung, kann die Schnur reißen.

Jörg’s Tipp: Wähle eine 13er bis 15er Schnurstärke. Damit hast du um die 14 Kilo Tragkraft und bist auf der sicheren Seite.

Die Farbe spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Natürlich gilt die Regel „So unauffällig wie möglich fischen“. Sie bezieht sich aber hier nur auf das (Fluorocarbon-)Vorfach.

Die Hauptschnur jedoch ist leuchtend neon-gelb für maximale Sichtbarkeit. Warum das so wichtig ist, erklärt Jörg als Erfinder der „Faulenzer-Methode (der wohl fängigsten Technik beim Spinnangeln auf Zander):
„Einerseits möchten wir mit der auffälligen Schnur natürlich die Bisse erkennen, vor allem aber wollen wir sehen, wann der Köder am Grund angekommen ist.“

Zander Faulenzermethode Strehlow Fishing-King

Die auffällige Farbei deiner Schnur hilft dir, die Köderführung optimal zu gestalten. Du siehst genau, wenn der Köder am Grund aufsetzt.

In dem Moment, wo nach dem Auswerfen die Schnur erschlafft, weißt du, dass dein Köder Grundkontakt hat. Nun kurbelst du 2 – 3 Umdrehungen ein, damit sich der Köder ein Stück weiter auf dich zu bewegt. Das ist der spannende Moment! Wenn jetzt der Köder in 2 – 3 Sekunden wieder zum Grund sinkt und du dann ein Zucken oder Rucken verspürst, musst du kompromisslos den Anhieb setzen. Lieber einmal zuviel als zu wenig.

Hubertus‘ Tipp: Für noch besseres Erkennen der Schnur und damit der Köderführung sorgt eine Pol-Brille.

3. Gib Gummi – oder: wie du Hänger und Abrisse vermeidest

Nichts ist ärgerlicher, als wenn du deine Gummiköder durch Hänger in den Steinpackungen verlierst. Dieses leider häufige Phänomen lässt sich aber oft vermeiden.

Als erstes ist Aufmerksamkeit gefragt. Die meisten Hänger passieren nämlich, wenn du unkonzentriert  bist. Du bekommst nicht mit, dass dein Köder schön die Böschung erreicht hat und ziehst so unabsichtlich deine Montage regelrecht in die Steine hinein.

Auch wenn du mit deinem Angelpartner einen Plausch hältst, sollte dein Blick immer an der Rute sein. So bekommst du mit, wenn sich der Köder in die Nähe der Steinböschung bewegt. Dann hebst du die Rutenspitze einfach an. Der Effekt ist, das der Köder nun senkrechter aufsetzt und somit nicht in die Steine gezogen wird.

4. Immer mit der Ruhe – Zu hektische Köderführung geht am Fisch vorbei

Der Clou der Faulenzermethode ist, dass der Köder immer wieder zum Grund sinken kann. Dies erreichst du, wenn du bei Grundkontakt 2 – 3 Schläge kurbelst und dann wieder auf das Aufsetzen des Köders wartest. Bei zu vielen, schnellen Kurbeldrehungen fischt du am Zander vorbei. Geduld und Ruhe sind gefragt.

Beobachte die Schnur gut und finde deinen Rhythmus. Wenn du eine Rolle mit großer Übersetzung hast, reichen meistens 0,5 bis 1 Schlag schon aus. Der Köder sollte idealerweise eine gute Sekunde zum Absinken brauchen.

5. Bitte mit viel Gefühl – so spürst du den Biss

Damit du den Biss auch mitbekommst, spielt die richtige Handhaltung eine große Rolle. Am besten hältst du die Rute so, dass der kleine Finger hinter dem Rollenfuß liegt und alle anderen davor. Eventuell kann auch der Ringfinger noch hinter den Fuß, wenn du eine kräftige Hand hast. Wichtig ist, dass du mit dem Zeigefinger gut ans Schnurlaufröllchen bzw. die Schnur dahinter kommst.

Der Zeigefinger wird aber nun nicht verkrampft mit der Schnur ans Blank gedrückt, sondern bleibt vergleichsweise locker: Schnur greifen, Bügel öffnen, auswerfen und den Finger lösen, wenn du merkst, dass der Köder nach vorne schnellen will. Sobald er auf dem Wasser aufkommt, greifst du die Schnur wieder und klappst dann den Bügel zurück. So bleibt die Schnur immer unter Spannung. Das hilft dir, lästige „Perücken“ – also Schnurknäuel – zu vermeiden. Diese sind ärgerlich und führen bei geflochtener Schnur nicht selten zum Totalverlust

Fishing-King Zander

Mit dieser Rutenhaltung hast du die Schnur beim Werfen gut im Griff und erzielst die beste Sensorik

Gewöhne dir diese Haltung am besten direkt an. Der Vorteil: Du hast die Rute sicher wie auch stabil in der Hand, kannst gut die Schnur kontrollieren und musst nicht umgreifen.

Lege nach dem Wurf deinen Zeigefinger – eventuell auch den Daumen an den Griff. So hast du eine gute Sensorik, um feines Ruckeln bei einem Biss wahrzunehmen und gleich einen Anhieb setzen zu können.

Im Video unter dem Beitrag kannst du dir alle Tipps noch einmal in Ruhe ansehen. Und zusätzlich gibt es für alle Neugierigen noch ein kleines „Bonbon“: Hubertus darf einmal in Jörg’s Tackle-Box stöbern, was der Profi so an Ködern dabei hat.

 

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Wels-Angeln: Die 5 Top-Tipps

Du willst auf Wels angeln und suchst gute Tipps? Dann lies unbedingt weiter: Um die richtig großen Kaliber an den Haken zu kriegen, müssen nämlich ein paar Grundlagen beachtet werden.

Deshalb hat Hubertus beim Wels-Experten und Fishing-King-University-Dozenten Carsten Zeck nach den fünf häufigsten Fehlern gefragt, die man als Einsteiger beim Wels Angeln machen kann. Und haben vom Profi Super-Tipps für dich bekommen. So vermeidest du die klassischen Angelfallen. Und als Extra verrät dir Carsten noch seine drei Köder-Favoriten.

Fehler Nr. 1: Zu schwaches Gerät

Was für ein Horrorszenario: Du hast den Fisch deines Lebens am Haken – aber leider an einer unterdimensionierten Angel. Schade um den Fisch, ein Jammer um die zerlegte Ausrüstung und ein Drama für den Tierschutz – nämlich, wenn ein Fisch mit der kompletten Montage im Maul abzieht.

Darum lautet die erste Empfehlung vom Profi: Wähle Material aus, dass von der Stärke zum angestrebten Fisch passt – zumal dieser locker mal größer sein kann, als du selbst. Also nicht halbherzig mit einer Aal- oder Karpfenrute ans Gewässer ziehen.

Welsangeln Einsteiger Tipps Fishing-King

Für den Einstieg ins Welsangeln muss man eine stabile Ausrüstung haben

Fehler Nr. 2: Die verkehrte Angeltechnik

Als Anfänger überlegst du sicherlich, wie du mit überschaubarem Aufwand in die Welsangelei einsteigen kannst.

Da liegt Spinnfischen natürlich erstmal nahe. Als Anfängermethode ist es jedoch denkbar ungeeignet:

Du musst viel Kraft aufwenden und die ungewohnte Anstrengung spürst du schnell in Armen, Schulter und Handgelenk. Auch ist die Erfolgsquote eher dürftig – das nimmt einem schnell die Lust.

Was stattdessen? Hier empfiehlt Carsten, lieber mit dem Vertikal-Angeln vom Boot oder Schlauchboot aus einzusteigen. Dass geht auch vom Belly-Boat hervorragend, wie das Foto zu diesem Blog beweist. Anders als beim Spinnfischen oder Ansitz-Angeln kannst du hier den Köder immer in der optimalen Höhe präsentieren und den Wels ordentlich reizen.

Carsten Zeck Wels Fishing-King-University

Natürlich kann es beim Spinnfischen richtig abgehen, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist – für Anfänger jedoch gibt es erfolgsversprechendere Methoden.

Fehler Nr. 3: Gleich die schwierigsten Gewässer beangeln

Nichts gegen eine gute Herausforderung – aber beim Welsangeln macht es wenig Sinn, sich gleich an die schwierigsten Gewässer zu setzen, nur weil es dort Waller geben soll. Da ist der Frust fast vorprogrammiert. Besser du suchst die Stellen, wo es bekanntermaßen läuft. Vielleicht mal bei einem Urlaub in Frankreich oder Spanien einen Abstecher zu den dortigen Hotspots machen. Oder in Deutschland auch mal an Donau, Rhein oder Elbe auf Wels gehen.

Welsangeln Carsten Zeck Hubertus Fishing-King

Wer häufig an verschiedenen Stellen angelt, hat mehr Aussicht auf Erfolg

Fehler Nr. 4: Immer an der gleichen Stelle angeln

Auch wenn schon an einer bestimmten Stelle gefangen wurde: Idealerweise wechselst du immer wieder den Angelplatz. Das gilt fürs Ansitzangeln genauso wie für das Vertikalangeln.

So vermeidest du, dass eine gute Stelle regelrecht überangelt wird. Und was noch wichtiger ist: Du lernst das Gewässer richtig gut kennen und wirst zum Experten für gute Stellen und jahreszeitliche Unterschiede.

Fehler Nr. 5: Der Irrglaube, dass Welse nur auf lebende Fische stehen

Dort, wo es erlaubt ist (etwa im Ausland) wird oft zum Welsangeln auf lebendige Köderfische gesetzt. Klar – das funktioniert. Aber es heißt nicht, dass diese – in Deutschland verbotene – Methode das Non-plus-ultra ist. Häufig funktionieren Wurmbündel besser und auch ein toter Köderfisch kann attraktiv angeboten werden.

Deshalb verrät dir Carsten auch seine drei Top-Favoriten unter den Welsködern:

Blutegel Welsköder Fishing-King-University

Scheinbar klein, aber groß in der Wirkung: Blutegel sind ein Topköder auch in stehenden Gewässern

  1. Tauwurm – funktioniert im Fließgewässer genauso wie im See
  2. toter Köderfisch – ist dann ideal, wenn andere Fische eure Tauwürmer abknabbern
  3. Blutegel – sogar im See ein echter Hammer

Natürlich kannst du dir alle Profitipps noch mal live in unserem Video ansehen, damit du von Anfang an optimal ans Welsangeln herangehen kannst.

Und wenn du dich auf den Waller als Zielfisch einschießen möchtest, empfiehlt sich der ganze Wels-Kurs mit Carsten Zeck in der Fishing-King-University. Darin verrät dir der Experte, wie du von Beginn an optimal vorgehst: Ausrüstung, Wahl des Angelplatzes, Methoden und vieles mehr.

Den Kurs kannst du dir immer wieder ansehen. Einmal erworben hast du den Zugang ohne zeitliche Begrenzung. So kannst du auf deinem Mobilgerät sogar direkt am Wasser Tipps und Kniffe beim Könner abschauen.

Wels Fishing-King-University Carsten Zeck Angeln

Für alle, die’s nun genau wissen wollen, gibt es den ultimativen Wels-Einsteiger-Kurs mit Carsten Zeck in der Fishing-King-University

Mehr zum Thema Wels findest du in diesem Blog

https://www.fishing-king.de/wels-angeln-fuer-einsteiger/

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Fischerprüfung mit Atmosphäre auf der „Anna Léonie“ in Merzig

Was könnte passender für einen Fischerprüfungstermin sein, als ein Schiff als Prüfungsstätte? In Merzig im Saarland kamen am Samstag, 8. September 2018 wieder 70 Prüflinge aus ganz Deutschland in den Genuss dieser besonderen Location. Sie dürfen sich nun zu den Angelschein-Inhabern zählen.

Andreas Schneiderlöchner (Präsident des Fischereiverbands Saar) nahm mit Peter Schönflies, Bernd Fontaine und Werner Ferner die Fischerprüfung an Bord der „Anna Léonie“ ab. Der FV Saar ist prüfungsverantwortlicher Verband und mit der Durchführung der Fischerprüfungen beauftragt.

Fischerprüfung FV Saar Fishing-King Merzig

Idyllisch im Hafen von Merzig liegt das alte Treidelschiff „Anna Léonie“ – hier richtet der Fischereiverband Saar in Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Merzig regelmäßig die Fischerprüfung an.

Das alte Treidelschiff haben die Aktiven des FV Saar aufwendig und mit viel Liebe zum Detail restauriert. Das schöne alte Schiff dient dem Verband heute als vielseitige Veranstaltungsstätte im Merziger Hafen. Beim Treideln wurden diese Schiffe häufig von Zugtieren oder auch Menschen stromauf gezogen.

Wir gratulieren herzlich allen frischgebackenen Fischereischeininhabern und danken dem Fischereiverband Saar für die fantastische Kooperation, in deren Verlauf bereits vielen, vielen Menschen der Zugang zu einem wundervollen Hobby ermöglicht werden konnte. Alle Infos rund um den Angelschein im Saarland gibt es unter www.fishing-king.de/saarland-angelschein-machen und  im Angelschein-Ratgeber

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