Category Archives for Angelblog für Anfänger und Fortgeschrittene

Rein in den Verein: Warum sich die Mitgliedschaft im Angelverein lohnt

Du wohnst in Schleswig-Holstein und fragst Dich, ob es sich lohnt, in einen Angelverein einzutreten? Wir finden: In jedem Fall! Und dafür gibt es auch gute Gründe:

In der Regel sind exklusive Vereinsgewässer besser gehegt und verfügen über hervorragende Fischbestände. Darüber hinaus hast Du als Vereinsmitglied Hausgewässer, Stammgewässer an denen man nahezu jeder Zeit immer wieder angeln kann. Dadurch lernst Du das Gewässer besonders intensiv kennen und – wer sein Gewässer kennt, der fängt!

Neben den üblichen Vorteilen einer Vereinsmitgliedschaft bietet Dir eine Mitgliedschaft in einem dem Landessportfischerverband zugehörigen Vereine in Schleswig-Holstein ganz besondere Vorzüge.

Ungefähr 330 Vereine (Stand Frühjahr 2019) sind im LSFV organisiert und bieten Dir als Mitglied exklusiven Zugang zu folgenden Gewässern:

Darüber hinaus sind viele Angelvereine auch Pächter eigener Gewässer, die dann exklusiv für Vereinsmitglieder zur Nutzung stehen.

Neben dem Zugang zu den Top-Gewässern, stärkst Du mit einer Mitgliedschaft die Angel-Community in Schleswig-Holstein und kannst Dich so, ohne viel Aufwand, für die Interessen der Angler stark machen. Wir können Dir daher eine Vereinsmitgliedschaft in einem der Vereine in Schleswig-Holstein nur wärmstens empfehlen.

Hier findest Du den Link zum Landessportfischerverband => LSFV

Du bist noch kein Mitglied in einem Angelverein? Dann schau dir dieses Video an
Weiterlesen »

Handlandung beim Hecht: So klappt’s ganz sicher

Der Hecht hängt am Haken – wie geht es jetzt weiter? Den kampfstarken Räuber zu landen und sicher abzuhaken endet nicht selten mit fiesen Verletzungen – beim Fisch genauso wie beim Angler. Besonders wichtig ist die richtige Technik vor allem dann, wenn der Hecht eine Größe außerhalb des Entnahmefensters* liegt. Also, wenn der Fisch unter- oder obermaßig ist und zurückgesetzt werden muss. Dann beeinflusst das richtige Handling die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend.

*Entnahmefenster: Größenbereich zwischen Mindestmaß und Obermaß eines Fischs – über und unter den Maßen muss er schonend zurückgesetzt werden

Die 4 häufigsten Fehler beim Handling von Raubfischen
Thomas Klefoth AVN Fishing-King Experte
Dr. Thomas Klefoth hat sich als Verbandsbiologe beim Anglerverband Niedersachsen insbesondere auf den Hecht spezialisiert. Als Experte gibt er bei Fishing-King wichtiges Hintergrundwissen und hilfreiche Tipps weiter.

Dr. Thomas Klefoth ist Verbandsbiologe beim AVN und Fishing-King Experte. Im Onlinekurs und auch auf unserem YouTube Kanal erklärt er Dir, worauf Du beim Handling von Raubfischen achten solltest. Mit seinen Tipps kannst Du die 4 häufigsten Fehler vermeiden:

  • Falsche Ausrüstung
  • Rachensperre
  • Der falsche Kiemengriff
  • Tief gehakte Köder falsch lösen
Tipp Nr. 1: Mit der richtigen Ausrüstung ans Wasser

Wenn Du beim Equipment ein paar Punkte beachtest, ist schon viel gewonnen. Du benötigst:

  • Messschiene
  • Abhakmatte
  • Lange Zangen (evtl. gebogen)
  • Seitenschneider
  • Solides Schlagholz
  • Scharfes Messer
Raubfisch Handling Ausrüstung
Die richtige Ausrüstung ist die Grundlage für das sichere Handling mit Raubfischen

Eine rollbare Messschiene aus Kunststoff ist besonders praktisch. Du kannst sie anfeuchten und den Fisch zum Messen darauf ablegen. So kann die empfindliche Schleimhaut geschont werden.

Eine kleine Abhakmatte ist ebenfalls unbedingt sinnvoll und lässt sich zum Beispiel außen an den Rucksack hängen.

Es gibt verschiedene Zangenmodelle (z.B. in „Pistolen-Form“, mit denen Du tief geschluckte Haken erreichen kannst). Auch lange Zangen mit gebogener Spitze sind hilfreich.

Ein guter Seitenschneider sollte in der Tackle-Box nicht fehlen. Du kannst Haken damit durchknipsen, wenn sie zu tief im Hechtrachen oder den Kiemen stecken. Spätestens, wenn mal Dein Finger zusammen mit einem zappelnden, zahnreichen Hecht mit im Drilling hängt, wirst Du dieses Werkzeug nicht missen wollen.

Ob Du als Schlagholz ein günstiges Modell aus dem Angelgeschäft nimmst oder einen abgesägten Besenstiel ist eigentlich egal – Hauptsache es ist stabil genug, um ausreichend Druck für einen großen Fisch zu erzeugen. Und ein scharfes Messer ist natürlich auch unerlässlich.

Was bringt die Rachensperre wirklich?

Sie wird mancherorts für die Hechtangelei vorgeschrieben, aber wirklich sinnvoll ist die Rachensperre eigentlich nicht. Sie lässt sich meistens nur schlecht platzieren – z.B. wenn der Köder im Weg ist. Bei einem Fisch, der sich heftig bewegt, fliegt die Sperre schnell wieder aus dem Maul. Besser ist hier der richtig durchgeführte Kiemengriff, um den Hecht zügig abhaken zu können.

Rachensperren sind nicht sonderlich hilfreich
Kiemengriff – gewusst, wie

Man sieht den Kiemengriff häufig – doch wird er oft nicht richtig ausgeführt, so dass die Verletzungsgefahr sowohl für den Hecht, als auch den Angler hoch ist. Die Kiemen sind scharfkantig und können böse Schnittverletzungen verursachen.

Hecht Anatomie der Kiemen
Greife nie direkt in die Kiemen hinein – Du verletzt den Fisch und oft auch Dich selbst!

Im schlechtesten Fall greifst Du dazu noch in einen tief sitzenden Drilling – eine Situation, die sich kein Angler wünscht. Zudem sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Fisches, wenn die Kiemen verletzt werden. So machst Du es richtig:

Kiemengriff beim Hecht richtig ausführen
Die richtige Stelle findest du, wenn Du mit einem Finger den Kiemensaum entlang fährst bis zur Maulspitze.

Fahre vorsichtig mit dem Finger am Kiemenrand entlang tastend nach vorne. Dort greifst Du mit dem Mittelfinger behutsam unter, während Du mit Daumen am Maulwinkel das Fischmaul fixierst, das sich automatisch öffnet.

Daumen und Mittelfinger halten den Hecht sicher

Nun kannst Du den Haken lösen und den Hecht schonend zurücksetzen. Achte dann darauf, dass Du den Fisch erst loslässt, wenn er sich aufgerichtet hat und selbstständig davon schwimmt.

Wenn der Haken besonders tief sitzt

Beim Hakenlösen kannst Du ebenfalls Fehler vermeiden. Denn gerade, wenn Hechte hungrig oder aggressiv sind, schlucken sie den Köder häufig sehr tief. Dann kommt der Seitenschneider ins Spiel. Knipse den Haken außen ab und entferne dann den Köder. Die paar Cent für den Haken sollten Dir die besseren Überlebenschancen des Hechts wert sein.

Hecht-Handling Haken Kiemen Seitenschneider
Hat sich ein Haken wie hier in die Kiemen gebohrt, so knipse ihn von hinten mit dem Seitenschneider ab

TIPP: Wenn Du zügig anschlägst, kannst Du verhindern, dass der Hecht den Köder zu tief schluckt.

Das ganze Experten-Video kannst Du Dir hier ansehen

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

Weiterlesen »

Meerforelle: Watangeln mit Jörg Strehlow – Die Technik

Die richtige Ausrüstung fürs Watangeln auf Meerforelle und die optimale Stellenwahl haben wir dir in unserem Blog „Meerforelle: Watangeln mit Jörg Strehlow“ schon vorgestellt. Jetzt geht’s ins Wasser! Folgende Fragen wollen wir dir beantworten:

  • Wie watest du richtig?
  • Wie sollte die Bremse eingestellt sein?
  • Wie wirfst du aus, um auf Weite zu kommen?
  • Welche Köderführung hat Erfolg?
  • Wie gehst du am besten mit Nachläufern um?
  • Welche Taktik empfiehlt sich im Wasser?

Watangeln Fishing-King Strehlow Meerforelle

Richtig waten – das solltest du beachten

Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen, denn Waten ist nicht ganz ungefährlich. Verwende also bei steinigen oder unbekannten Untergründen einen Watstock, um Hindernisse und Untiefen auszuweichen. Hier reicht ein geeigneter Stock aus dem Wald, den du dir zurechtschnitzt. Befestige ihn mit einer Kordelschlaufe am Watgürtel – so hast du ihn immer parat. Neben dem Abtasten des Bodens ist die Hauptfunktion des Stocks, dass du dich abstützen kannst, wenn du mal ins Straucheln kommst.

Wichtig! Behalte stets den Wasserstand im Auge, wenn du dich auf einer Sandbank befindest. Davor gibt es immer eine tiefere Rinne, durch die du waten musst.

Bremse optimal einstellen

Die Meerforelle hat ein weiches Maul. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, die Bremse gut einzustellen. Sie sollte weder zu hart, noch zu weich sein.

Strehlow Bremseinstellung Meerforelle Fishing-King

Die Rute muss „arbeiten“ – die Bremse soll aber dem flüchtenden Fisch auch Schnur geben

Trotzdem soll ein sicherer Anschlag auch über weite Distanzen gelingen. Stelle die Bremse so ein, dass du mit der Hand noch mühelos Schnur abziehen kannst.

Auswerfen und Anhieb setzen

Lass den Köder zum Auswerfen ca. auf 1/3 bis maximal halbe Rutenlänge baumeln. Als Rechtshänder fasst du das Rutenende mit links – mit der rechten Hand umfasst du die Rollenhalterung (Steg zwischen den kleinen Finger und den Mittelfinger nehmen). Dann führst du die Rute gerade nach hinten und ziehst mit beiden Händen kraftvoll durch. 

Sobald der Köder auf dem Wasser auftrifft, bremst du die Schnur mit dem Zeigefinger der rechten Hand ab – so streckt sie sich und bleibt gespannt. Das ist wichtig, um eine Perückenbildung zu verhindern. Anfänger versäumen es häufig, die Schnur mit dem Finger zu stoppen und kurbeln dann die lose Schnur auf. Das führt unweigerlich zu den gefürchteten Schnurknäueln – bei Wurfweiten von rund 100 oder mehr Metern heißt das: Hoher Schnurverlust. Den kannst du dir mit der richtigen Technik ersparen!

So führst du den Köder richtig

Lasse den Köder je nach Wassertiefe zwischen 2 und 4 Sekunden sinken. Erfahrungsgemäß halten sich Meerforellen im oberen Wasserdrittel auf. Die Rute bleibt dabei unten (im Winkel zwischen „8 und 10 Uhr“) – Rute und Schnur bilden quasi eine Linie. So kannst du ohne „lange Wege“ den Anhieb setzen.

Die Köderführung ist an Jörg’s „Faulenzer-Methode“ vom Zanderangeln angelehnt. Also nach 5 – 6 Kurbelumdrehungen einen Spinn-Stopp von 1 – 2 Sekunden. So gerät der Köder in eine Taumelbewegung. Beim „Hansen Flash“, den Jörg gerne fischt, kommt noch eine Drehbewegung dazu, die das Fluchtverhalten von Sandaalen täuschend echt imitiert. TIPP: Die Meerforelle kennt dieses Muster und erwartet, dass der Sandaal wieder aus dem Sand auftaucht. Das ist der Moment, in dem sie zuschlägt. Deshalb musst du – anders als beim Zanderangeln – besonders beim Ankurbeln mit Bissen rechnen!

Wenn viel Wind für Wellen und damit trübes Wasser sorgt, nutze am besten Schockfarben bei den Ködern. Im klaren Wasser sind natürliche Färbungen besser. TIPP: In der Dämmerung kommt es auf Kontrast und Schatten an. Rostfarbene oder sogar schwarze Köder sind hier Jörg’s eindeutige Empfehlung.

Nach einigen Würfen solltest du ein Stück weiter waten. An markanten Punkten lohnt es sich unter Umständen, dort etwas ausdauernder zu fischen. Im Frühjahr und Sommer versprechen übrigens besonders die frühen Morgen- oder Abendstunden Erfolg.

Herausforderung Nachläufer

Deine Polbrille hilft dir, Nachläufer zu erkennen. Weiter draußen spürst du sie eher durch einen „Anstupser“ in der Rute. Dann bewährt sich folgende Taktik:

  • Kurz stoppen
  • Den Köder etwas absinken lassen (1 – 2 Sekunden)
  • Flott wieder andrehen
Der Drill

Wenn du die MeFo am Haken hast ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der Fisch am Haken bleibt. (Meer-)Forellen springen nun mal von Natur aus. Die Gefahr, den Fisch dabei zu verlieren, ist entsprechend hoch. Jörg’s Tipp: „Genieße den atemberaubenden Anblick und behalte ihn in deinem Herzen“.

Und immer dran denken: Fische – vor allem die untermaßigen – schonend behandeln und den Haken im Wasser lösen.

Abschließend noch Jörg’s Gedanken zur Frage „Was ist besser – Einzelhaken oder Drilling?“: Natürlich sind Einzelhaken schonender und somit waidgerechter. Sie können bei kleinen Spoons, die vom Fisch oft tiefer geschluckt werden, leichter gelöst werden. Mehr Erfolg hat Jörg aber persönlich mit Drillingen, mit denen die Fische tendenziell weniger beim Drill aussteigen.

Das ganze Video findest du hier:

Weiterlesen »

Meerforelle: Watangeln mit Jörg Strehlow

Wer einmal auf Meerforelle geangelt hat, den packt schnell die Leidenschaft – wetten? So ging es wenigstens Hubertus, der vor knapp einem Jahr zum ersten Mal mit der Fliegenrute ans Meer loszog und seine erste „MeFo“ an der Leine hatte. Es ist schon etwas Besonderes!

Wenn Du auch mit dem Gedanken spielst, die Meeresangelei auszutesten, hat Hubertus die besten Tipps für Dich gesammelt und sich dazu den Top-Profi Jörg Strehlow an die Seite geholt. In Fehmarn zeigen sie Dir, wie Du beliebte Einsteiger-Fehler umschiffen kannst und erfolgreich in der kühlen Jahreszeit watangeln kannst.

Das Video zum MeFo-Angeln findest Du unter diesem Blog. In diesem ersten Teil geht es um die richtige Ausrüstung und die beste Stellenwahl.

Watangeln MeFo Meerforelle Jörg Strehlow Fishing-King

Im Video zum Meerforellen-Angeln mit Jörg Strehlow geht es um diese Themen.

Windstärke 7 bis 8, Wellengang und Wathosen

Die Bedingungen beim Dreh des Videos zum Meeresangeln waren nicht so ganz optimal, denn es herrschte eine ziemlich „sssssteife Brise“ – wie die Nordlichter sagen. Bei Windstärke 7 bis 8 türmten sich die Wellen an der Ostseite der Insel mächtig hoch. Doch hier zeigt sich der besondere Vorteil der Insellage. Jörg und Hubertus konnten einfach zur gegenüberliegenden Seite fahren, wo sie den Wind im Rücken hatten.

Meerforelle MeFo Jörg Strehlow Fehmarn Fishing-King

Eine gute Stelle, um vergleichsweise windunabhängig angeln zu können ist die Gegend am Leuchtturm Flügge

Punkt 1: Die richtige Angelbekleidung

Wenn Du am Meer fischen gehen willst, solltest Du Dir vorab über die richtige Bekleidung Gedanken machen. Diese muss Wind und Nässe abhalten sowie wärmen. Vor allem die Füße werden schnell kalt, was Kameramann Eugen auch im Laufe des Drehs feststellen konnte. Jörg’s Tipp: unbedingt eincremen – mit was verraten wir am Schluss 😀

Fürs Watangeln brauchst Du:

  • eine gute Wathose, Neopren oder Goretex – die Schuhgröße dabei eine Nr. größer wählen. Achte auf eine rutschfeste Sohle, z.B. aus Filz oder mit Spikes
  • wärmende Funktionsunterwäsche – z.B. mit Merinowolle, die wärmeregulierend wirkt
  • warme Funktionssocken und drüber Wollsocken
  • Oberbekleidung (z.B. Thermohose, Fleecejacke/-pulli oder Hoodie)
  • Watjacke
  • Gürtel – hier kannst Du dann auch den Watkescher unterbringen
  • ggfs. Anglerweste mit vielen Taschen zum Verstauen
  • ggfs. Schal, Buff o.ä.
  • warme Kopfbedeckung
  • Handschuhe ohne Finger (Hubertus‘ persönlicher Tipp: Neopren fingerless Gloves von Patagonia)
  • Polbrille

Kurz: Zwiebellook ist angesagt, wobei Du unbedingt darauf achten solltest, dass zwischen den Lagen ein dünnes Luftpolster erhalten bleibt. Das Gesicht gut mit einer fetthaltigen Creme eincremen und die Füße mit Leberwurst. Nein – Spaß! Jörg schwört auf Efasit Fußbalsam. Die Liste haben wir dir hier auch zum Download hinterlegt:

Liste Winterkleidung Watangeln

Punkt 2: Angelausrüstung

Die Rute: Länge zwischen 3 und 3,30 m mit einem Wurfgewicht von 20 – 50 g

Diese Rutenlänge und das Wurfgewicht eignen sich bestens für weitere Würfe. Für leichtere Köder reicht ein WG von 10 – 30 g. Meerforellen haben oft einen Rutenring mehr, was die Aktion insgesamt etwas weicher macht. Durch ihr weiches Maul schlitzen MeFos bei zu harter Aktion leicht aus.

TIPP: Eine gute Forellenrute in dieser Länge ist ein guter Einstieg, wenn Du nicht direkt eine spezifische MeFo-Ausrüstung kaufen willst. Eine leichte Karpfenrute mit 1,4 lbs. ist ebenfalls geeignet.

Die Rolle: Sie sollte am besten salzwasserbeständig sein und eine 4000er Größe mit konischer haben. Wichtig: Sie sollte in jedem Fall eine Frontbremse haben. Diese sind feiner einstellbar und lassen die Schnur ruckfreier ablaufen. Hecht- oder Zanderrollen sind hier in der Regel gut einsetzbar. Die Größe bietet ausreichend Abwurffläche.

Die Schnur: Besonders, wenn das Wasser klarer ist, empfiehlt sich eine unauffälligere Farbe – etwa grün. Grell-leuchtende Schnüre sind für Augenjäger wie die Meerforelle nicht so günstig. Im Freiwasser, wo weniger Hänger zu befürchten sind und es nicht so viel Abrieb gibt, ist eine 0,10er Schnur absolut in Ordnung (die Tragkraft entspricht also etwa 5 – 8 kg). Auch eine 0,12er Schnur ist ok.

Das Vorfach: Hier bist du gut mit einem etwas längeren (ca. 1,5 m) Fluorocarbon-Vorfach – 0,30er bis 0,35er Stärke – bedient, denn MeFos sind recht kampfstark.

Der Wirbel: Eine Empfehlung von Jörg ist ein Rosco-Wirbel in Mattschwarz statt der üblichen chromglänzenden Meereswirbel. Auch wenn es nur ein kleines Detail ist – je unauffälliger, desto besser. Damit wird der Drall verhindert.

Nicht vergessen solltest du eine Schere oder Multizange und ein Feuerzeug in der Ausrüstung sowie natürlich ein Maßband!

Punkt 3: Köder

Jörgs Top-3 Köder haben sich bewährt und sind eine gute Empfehlung:

Hansen Flash 16 g oder etwas größer in 26 g aus Dänemark – an den vorhandenen Sprengring bringt Jörg noch einen zweiten an – so hast du weniger Aussteiger. Und dazu tauscht er den vergleichsweise stumpfen Originaldrilling gegen einen sehr hochwertigen, scharfen aus. Ein super Sandaal-Imitat

Snaps Target 25 g – der lässt sich gut werfen und kommt auf leichten Zug schon gut wieder hoch

Falk-Fish Loke – kleine Köder, die sehr gut im flachen Wasser im Nahbereich funktionieren

Und noch als Extra:

Gladsax Fiske – ein langsamer Köder, der sich gut im kalten Wasser führen lässt

Punkt 4: Stellenwahl

„Meerforellen fangen wird dann erfolgreich, wenn man weiß, wo die Biester sich verstecken“, meint Jörg schmunzelnd zum Thema Stellenwahl. Ein gutes Netzwerk ist daher hilfreich: Also andere Angler (Angelläden, Guides…)  fragen, wo sie Erfolg hatten.

Der legendäre „Leopardengrund“ – also ein gemischter Untergrund aus Steinen, Sand, Muscheln und Krautbänken – ist nach wie vor eine erfolgversprechende Voraussetzung. Hier finden die Fische ein reiches Nahrungsangebot: Sandaale, Garnelen, Grundeln etc.

Von oben betrachtet sieht der Untergrund aus wie ein Leopardenfell, daher der Name. Man kann über Satelliten-Aufnahmen in Google schauen, wo es solche Stellen gibt. Auch von einer erhöhten Position am Ufer kann man sie erkennen. Also Polbrille nicht vergessen!

JÖRGS TIPP: Ausgeprägte Sandbänke sind durch ihr reiches Vorkommen von Sandaalen und Sandgarnelen eine ebenso günstige Angelstelle.

Wassertemperatur und Fressverhalten im Laichzyklus

Die ideale Temperatur des Wassers sollte nicht unter 4 ° C liegen. Bei 6 – 8 ° C geht es eigentlich erst so richtig los. Wenn die Meerforellen im Frühjahr nach dem Laichgeschäft* von den Flüssen ins Meer zurückkommen, haben sie ordentlich Appetit. Flache Buchten sind dann eine gute Wahl, da sich hier das Wasser schneller erwärmen kann – insbesondere bei dunklerem Bewuchs. Auch gut: die Förden (Flensburger Förde, Eckernförde, Kiel). Hier kann man dem Nahrungsangebot gemäß mit kleinen, leichten Ködern fischen. Das ist vor allem für Fliegenfischer bestens geeignet.

Wartest Du zu lange, so sind die Fische schon weiter draußen unterwegs und jagen den Heringen nach. An Stellen, es sich gut an tiefere Stellen auswerfen lässt (ca. 4 – 5 m Wassertiefe), kann man sie dann aber noch kriegen. Das ist zum Beispiel in der Nähe des Fehmarnsund der Fall. Ansonsten hängt die beste Wassertiefe von mehreren Faktoren ab: Temperatur, Strömung und vor allem dem Nahrungsangebot.

Galt früher die Zeit um März/April als ideal, so muss man heute natürlich die veränderten Klima-Bedingungen mit einbeziehen. Bei warmen Wintern kommen die Fische meist schon erheblich früher wieder ins Meer zurück.

Auch im Sommer lassen sich in den Morgen- und Abendstunden gut Meerforellen fangen. Diese fressen sich vor der Laichzeit* an den Küsten noch einmal richtig satt. Ideal ist die Zeit vor dem Sonnenaufgang, wo es beginnt, hell zu werden. Hier solltest Du Dein Glück an tieferen Stellen versuchen.

Zum Herbst und Winter hin werden wieder die flacheren Bereiche interessant, da die Meerforellen wieder in Richtung Flussmündungen** ziehen.

*Laichgeschäftige Meerforellen dürfen nicht entnommen werden. Du erkennst sie an ihrer auffälligen bunten Färbung.

** Im Mündungsbereich von Flüssen darf übrigens in den meisten Fällen nicht geangelt werden! Und selbst wenn kein ausdrückliches Verbotsschild das Angeln verbietet: In diesen Bereichen wollen meist die laichbereiten Meerforellen aufsteigen.

Windverhältnisse

Jörg bevorzugt zum Angeln auflandingen Wind, der ihm ins Gesicht weht. Das Wasser ist dann bewegter, die Nahrung wird vom Grund aufgewirbelt und insgesamt ist das Wasser trüber. Dann sind die Forellen unvorsichtiger und sehen außerdem den Angler nicht sofort. Zu trüb darf es jedoch auch nicht sein – die MeFo muss den Köder schließlich noch erkennen. Bläst es stärker, sollte man also besser bei ablandigem (Rücken-)Wind angeln.

Wie die Windbedingungen aktuell sind, checkt Jörg bevorzugt auf der Seite vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Hier sind viele hilfreiche Infos zu finden – auch zu Strömungsverhältnissen und Vorhersagen zum Wasserstand.

Mit welcher Technik du beim Watangeln vorgehst (z.B. Bremseinstellung, Köderführung, Umgang mit Nachläufern, Drill u.a.m.) liest du im zweiten Teil des Blogs: „Watangeln auf Meerforelle mit Jörg Strehlow – Die Technik“

Das ganze Video findest du hier:

Weiterlesen »

Aktualisierte Schonbestimmungen in Niedersachsen

In der niedersächsischen Binnenfischereiordnung haben sich einige Änderungen bei den Schonbestimmungen ergeben, die natürlich im Onlinekurs und der App Niedersachsen bereits aktualisiert sind. Was neu ist, findet ihr in der nachfolgenden Tabelle:

Fischart

Änderungen, die mit der neuen BiFischO Niedersachsen in Kraft treten

Nicht mehr aktueller Stand (lt. BiFischO Nds. 2005), der durch die Änderungen abgelöst wurde

Moderlieschen

geschützt

nicht geschützt

Dorsch

Mindestmaß

nicht geschützt ()

Lachs

Mindestmaß (60 cm) & Schonzeit (1.10.-15.3.)

ganzjährig (binnen) (darf im Binnenland geangelt werden, wenn sie besetzt werden, gilt auch für Mefo); Mindestmaß & Schonzeit (Küste)

Rapfen

Mindestmaß (40 cm) kann dann auch entnommen werden, wenn nicht besetzt

ganzjährig (darf aktuell entnommen werden, wenn sie besetzt werden ab 40 cm)

Schleie

Mindestmaß (25 cm)

nicht geschützt

Karausche

geschützt

nicht geschützt

Karpfen

Mindestmaß (35 cm)

nicht geschützt

Wels

kein Mindestmaß & Schonzeit

Mindestmaß (50 cm)

Schneider

geschützt

nicht geschützt

Barbe

Mindestmaß (40 cm) & Schonzeit (1.5.-15.6.)

Mindestmaß (35 cm)

Stör

geschützt

Mindestmaß (100 cm)

Weiterlesen »

Angeln kennen lernen beim LFV Westfalen & Lippe

Jugendförderung und Schnupperangeln als wichtige Bausteine der Verbandsarbeit

Den Spaß am Angeln entdecken viele Menschen bereits im Kindes- oder Jugendalter. Etwa, weil der Opa die Enkel mit an den Angelsee genommen hat oder die ersten Angelerfahrungen während einer Urlaubsreise gesammelt werden konnten.

Wenn Sohn oder Tochter den Wunsch äußern, Angeln zu lernen, finden Eltern in den Angelvereinen kompetente Ansprechpartner. Denn in vielen Vereinen wird die Jugendarbeit sehr gut und engagiert betrieben. 

Diese wichtige Arbeit unterstützen auch die Dachverbände wie der Landesfischereiverband Westfalen & Lippe. Im Gespräch mit Christian Schlautmann, Verbandsjugendleiter des LFV Westfalen & Lippe und seinem Stellvertreter Michael Meyer gibt Hubertus die häufigsten Fragen rund um das Angeln für Kinder und Jugendliche an die Beiden weiter. Etwa:

  • Was macht die Verbandsjugend und was ist ihr Ziel?
  • Wie funktioniert Schnupperangeln und für wen steht es offen?
9.000 Jugendliche in der Verbandsjugend Westfalen & Lippe


Die rund 450 Vereine, die dem Fischereiverband angeschlossen sind werden von Christian Schlautmann und Michael Meyer in vielfältiger Weise unterstützt. Die Ausbildung der Jugendleiter ist ein wichtiger Schwerpunkt, denn diese sind es, die die jungen Angler ausbilden.

Jugendleiter Christian Schlautmann unterstützt die 450 Angelvereine, die dem LFV Westfalen & Lippe angeschlossen sind. Hier wird wertvolle Jugendarbeit für rund angelbegeisterte 9.000 Kinder und Jugendliche geleistet

Dabei stehen nicht nur praktische Aspekte wie Erste-Hilfe-Kenntnisse auf dem Lehrplan. Die Jugendleiter erfahren, wie sie die Teenager anleiten und welche Angebote sinnvoll für die Altersgruppe sind. Auch heikle Themen wie der Umgang mit sexualisierter Gewalt werden bei den Schulungen nicht ausgespart.

Das Gemeinschaftsgefühl wird durch Ausflüge zu Zeltlagern gestärkt oder durch den Austausch mit jungen Angler aus dem ganzen Bundesgebiet. Dies geschieht durch die freundschaftliche Kooperation der Fischereiverbände untereinander Ziel der verantwortungsvollen Arbeit ist es, dass viele Kinder und Jugendliche zum Angeln kommen.

"Wir möchten Klein und Groß die Möglichkeit geben, das Angeln kennen zu lernen", so Michael Meyer, stellvertretender Verbandsjugendleiter beim LFV Westfalen & Lippe

Schnupperangeln - eine gute Möglichkeit, das Angeln kennen zu lernen


Die Freude am Hobby in der Natur bleibt oft ein Leben lang. Auch im Erwachsenen-Alter begegnen Menschen dem Hobby Angeln (wieder). Und suchen Möglichkeiten, die Angelei genauer kennen zu lernen.


Mit Schnupperangel-Angeboten bieten die Angelvereine und Fischereiverbände diesen Menschen - Jugendlichen wie Erwachsenen - die optimale Unterstützung. Die Vereine können beim Verband das Schnupperangeln anmelden. Damit sind alle Teilnehmer automatisch versichert.

Unter fachkundiger Begleitung können Groß und Klein hautnah ins Angeln einsteigen und entscheiden, ob sie dabei bleiben möchten. Ziel ist es, so vielen Menschen wie möglich eine Chance zu geben, das Angeln kennen zu lernen.

Weiterlesen »

LAVB: Pilotprojekt zur Rettung der Aale in Brandenburg

Wanderfische wie der Aal sind bei uns inzwischen aus verschiedenen Gründen stark gefährdet. Zum einen werden die meisten Fließgewässer inzwischen in engem Abstand von Querverbauungen regelrecht zerhackt und sind kaum noch durchlässig für Aal und Co.

Zum anderen werden Wasserkraftwerke den Wanderfischen regelmäßig zum Verhängnis. Oder Fressfeinde wie der Kormoran dezimieren durch ihre starke Vermehrung die Bestände, die sich inzwischen aus eigener Kraft nicht mehr durch natürliche Zuwanderung erholen können. Hier ist die Hilfe des Menschen gefragt, damit Fische wie der Aal nicht komplett verschwinden.

Kormoran Fressfeind Predator LAVB Landesanglerverband Brandenburg Fishing-King
Der Kormoran mit seinem riesigen Appetit gilt als Aal-Fresser Nummer 1. © Foto: Christian Müller (fotolia.com)

Landesanglerverband Brandenburg setzt rund 2 Millionen Glasaale ein

Der Landesanglerverband Brandenburg hat sich dem Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz gefährdeter Wasserlebewesen wie dem Aal seit seiner Gründung verschrieben.

Am 20. Februar 2019 setzte der LAVB im Rahmen eines Pilotprojekts im Einzugsgebiet von Havel-Dahme und Spree 684 Kilo Glasaale ein. Damit erhalten die Gewässer Brandenburgs durch die fast 2 Millionen Jungfische eine dringend benötigte Aufstockung der Bestände. Rund 0,3 Gramm wiegen die 6 – 8 Zentimeter großen Glasaale. Sie sollen sich in den Gewässern des Einzugssystems im Land Brandenburg Havel, Dahme, Spree und deren sich anschließenden Gewässern entwickeln.

Der Name Glasaal rührt daher, dass die kleinen Aale, die im Frühjahr die Atlantikküsten erreichen, fast durchsichtig sind. Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) pflanzt sich einzig in der Sargassosee fort. Die Jungfische überqueren von dort den Atlantik Richtung der Europa – eine fast dreijährige Reise. In den europäischen Flusssystemen wachsen die Fische heran, um später als ausgewachsene Aale (Blankaale) in ihr Laichgebiet vor Mittelamerika zurückzukehren.

Der Landesanglerverband hofft, dass sich die jungen Aale in den für sie bestens geeigneten Lebensräume in Brandenburg, gut entwickeln können. Mittelfristig können sie die Anzahl der abwandernden laichreifen Blankaale erhöhen. Damit steigt die Chance, dass sie für zusätzliche Nachkommenschaft sorgen, wenn sie ihr Laichgebiet in der Sargassosee erreichen. Dies würde in den kommenden Jahren zu einer vermehrten Zuwanderung von Glasaalen an den europäischen Küsten führen.

Mit dem Projekt leisten die im Landesanglerverband Brandenburg organisierten Angler einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Aalbestände – nicht nur im Land Brandenburg. Durch den Besatz wird jedes Jahr ein Vielfaches an Aalen in die Gewässer gebracht, als durch das Angeln wieder entnommen wird. Eine nachahmenswerte Aktion!

Weiterlesen »

Steiermark: Neuer Onlinekurs zur Fischerprüfung

Darauf haben die angehenden Fischer in der Steiermark gewartet: Zum 8. Februar 2019 ist die Vorbereitung auf die Fischerprüfung mit dem Fishing-King Onlinekurs nun auch hier möglich. Die Dreharbeiten für die neuen Lern-Videos sind abgeschlossen und alle aktuellen Prüfungsfragen- und Bedingungen passgenau für den steirischen Vorbereitungskurs erstellt worden.

Mit dem 1. Februar startet der neue Onlinekurs zur Fischerprüfung in der Steierrmark

Durch die rund 70 HD Videos, die Original-Prüfungsfragen und -bilder etc. ist so eine motivierend gestaltete, moderne Lernplattform entstanden.

Sie trägt all jenen Rechnung, die es gewohnt sind, das Smartphone oder Laptop zu nutzen und auch für die Fischereiausbildung nach einer passenden digitalen Lösung suchen.

Kooperation startete im November 2018

Die Steiermark ist das zweite österreichische Bundesland, dass eine eLearning Kursvariante in Kooperation mit Fishing-King, dem Marktführer in der digitalen Fischereiausbildung, anbietet.

„Als wir das erste Mal mit der Frage konfrontiert waren, so eine Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, hatten wir natürlich Bedenken, ob die fachliche Qualität und die Anpassung an unsere steirische Realität ausreichend möglich ist“, erinnert sich Dr. Fritz Ebensperger, Obmann des Landesfischereiverbands Steiermark, an die anfänglichen Überlegungen. „Durch die Art der Kooperation waren wir aber zunehmend überzeugt, dass es gelingen kann, einen qualitativ hochwertigen Kurs, der auf die steirische Situation Bezug nehmen kann, zu bieten“.

Seid November 2018 besteht nun die Kooperation. Alle Lernmaterialien sind inzwischen den lokalen Bedingungen optimal angepasst: Verschiedene Experten und Dozenten vermitteln in den professionellen Videos anschaulich das gesamte Prüfungswissen.

Nachhaltigkeit in der Ausbildung ist Trumpf

Der Onlinekurs will mehr, als die Teilnehmer nur zum Bestehen der Fischerprüfung zu befähigen. So enthält der Kurs bewusst zahlreiches, weiteres Bonus-Material. Es soll den angehenden Fischern den Einstieg in ihr Hobby erleichtern und sie im Sinne der Nachhaltigkeit zu einem umweltbewussten, tierschützenden Naturnutzer auszubilden.

In der landschaftlichen Schönheit der Steiermark entstanden jetzt die Videos für die Onlineakademie. Sie vermitteln das nötige Wissen für die angehenden Fischer realitäts- und praxisnah.
Weiterlesen »

9 Top-Gründe, Deine Freundin zum Angeln zu bringen

Angeln ist das schönste Hobby der Welt, da sind wir uns sicherlich alle einig. Noch mehr Spaß macht die ganze Sache allerdings dann, wenn auch die geliebten Freunde oder sogar die eigene Freundin das Hobby Angeln mit Dir teilen. Hast Du Dir schon einmal gewünscht, Deiner Freundin das Angeln als Hobby schmackhaft machen zu können? Wir finden, es spricht eine Menge dafür! Unsere 9 Top-Gründe haben wir einmal zusammengetragen:

  1. Mit 4 Angeln statt nur 2 am Wasser – also, das ist doch was, oder?
  2. Endlich weiß Deine Freundin, mit welchen Geschenken sie bei Dir punkten kann (und Du bei ihr)
  3. Das Genörgel „Nie hast du Zeit für mich“ zieht nicht mehr
  4. Schluss mit dem Zoff, ob Maden & Co. etwas im Kühlschrank verloren haben
  5. Mehr Verständnis, dass Du dem Superangebot im Angelladen nicht widerstehen konntest
  6. Angeln hat künftig einen festen Platz in eurer Urlaubsplanung
  7. Die Verpflegung am Wasser wird garantiert facettenreicher
  8. Ihr könnt euch gegenseitig helfen (beim Keschern, Landen, Fangfoto…)
  9. Angeln als Hobby ist in jedem Fall familienkompatibel
Onlinekurs Angelschein Gutschein Fishing-King

Wetten, mit dem „Angelschein unterm Tannenbaum“ rechnet niemand? Du kannst den Gutschein bis 17. Dezember als Gutscheinkarte bestellen, die wir Dir noch rechtzeitig zum Fest zusenden. Und danach? Kein Problem – die Gutscheine gibt es auch als Download zum Selbst-Ausdrucken 🙂

Wie du deine Freundin an Angeln bringst

Na – überzeugt? Dann musst Du jetzt nur noch Deine Liebste von der Idee begeistern. Wie wäre es, wenn Du ihr einen Gutschein zum Angelschein für einen Onlinekurs oder Kombikurs von Fishing-King schenkst?

Onlinekurs App Fischerprüfung Vorbereitungskurs Fishing-King

Lernen für die Fischerprüfung an jedem Ort – die App zum Onlinekurs macht’s möglich

So nimmst Du gleich dem Vorwand, sie hätte keine Zeit für so einen Angelkurs, den Wind aus den Segeln. Denn hier lernt sie immer dann, wenn sie Zeit und Lust hat. Die praxisorientierten Videos machen dabei direkt Lust, loszuangeln.

Macht die nächste Angeltour zusammen – so kannst Du Deiner Freundin zeigen, was Dich selbst an dem Hobby in den Bann zieht. Seien es die wundervollen Naturerlebnisse oder der Adrenalin-Kick beim Drill.

Inzwischen haben viele Frauen das Angeln für sich entdeckt – das zeigt sich zum Beispiel bei den Fischerprüfungen. Und zusammen macht das Fischen doppelt so viel Spaß – nicht nur aus den oben genannten Gründen. 😀

Oder doch lieber die Kumpels zum Angeln missionieren?

Okay – zugegeben… mancher Angler genießt sein Hobby gerade deshalb, weil er mal Ruhe vor der besseren Hälfte hat. Falls Du zu dieser Sorte zählst, möchtest Du vielleicht lieber Deine besten Freunde vom Angeln überzeugen?

Angeln Watangeln, Jörg Strehlow, Hubertus Fishing-King

Wasser rundum, Wind im Gesicht, einen guten Freund an der Seite und eins sein mit der Natur – das ist Angeln.

Wann hatten Deine Kumpels und Du euren letzten Männerausflug? Dass man sich mit der Zeit wegen Freundin, Familie und Beruf ein wenig aus den Augen verlieren kann, das ist ganz normal. Aber ab und an braucht ein Mann schließlich einen ordentlichen Männertrip. Und was könnte es dafür Besseres geben, als einen gemeinsamen Angelausflug, bei dem Fische gefangen werden, an die man sich noch in 20 Jahren erinnert?

Wenn Deine Freunde erstmal „Blut geleckt“ haben, dann gehören langweilige Wochenenden der Vergangenheit an. Und aus Stubenhockern werden dann wahre Naturburschen. Wo kann man schließlich besser den Stress und die Hektik des Alltags hinter sich lassen als beim Angeln? Hier bestimmt allein der Angler das Tempo. Vom ruhigen Stippfischen bis hin zum aufregenden Fliegenfischen an wilden Gebirgsflüssen – es ist für jeden etwas dabei.

Fishing-King-University Gutschein Geschenk Angler Geschenkidee

Der Geschenktipp für Angel-Einsteiger: Ein Gutschein für die Fishing-King-University. Erfolgreich Angeln von Anfang an durch Experten-Coaching.

Gutscheine für den Fishing-King Onlinekurs bzw. Kombikurs kannst Du übrigens „im Ganzen“ verschenken (also einen kompletten Kurs) oder Du wählst einen Betrag ab 15 Euro aus. Die elegante Geschenkkarte senden wir Dir ohne Zusatzkosten nach der Bestellung per Post zu. Wenn’s eilt, kannst Du den Gutschein auch zum Selbstausdrucken als Download bekommen.

Deine Kumpels angeln bereits? Für diesen Fall bieten sich die hochkarätigen Video-Kurse der Fishing-King-University als Überraschung an. Namhafte Angel-Profis wie Jörg Strehlow, Carsten Zeck, Uli Beyer, Michael Kahlstadt und andere mehr geben darin als Dozenten ihr geballtes Wissen und die Erfahrung mehrerer Jahrzehnte weiter.

Es spricht übrigens auch nichts dagegen, sich selbst mit einem spannenden Zielfischkurs zu beschenken 😉

 

 

 

Weiterlesen »

Erfolgreich auf Hecht mit Uli Beyer

So vermeidest Du die 7 häufigsten Fehler beim Hechtangeln – Teil 3: Köderführung & Position/Anhieb

 

Nach Teil 1 zum Thema Stellenwahl, Geräte-Auswahl und Vorfach, Teil 2 zu Köderwahl und Nachläufern geht es nun im letzten Teil um die Themen:

  1. Köderführung
  2. Position & Anhieb

1. Köderführung

„So verschieden, wie die Köder heute sind, so verschieden sind auch die Präsentationsmöglichkeiten“, erläutert Uli Beyer. DIE optimale Köderführung gibt es daher nicht. Eine Beobachtung, die der Hechtexperte jedoch vor allem bei Einsteigern auf diesen Zielfisch beobachtet, ist die zu schnelle Köderbewegung.

Zu Beginn wird vielleicht noch etwas variantenreicher gefischt, doch je länger nichts beißt, umso mehr schwindet die Konzentration – und umso schneller wird die Angelei.

Schwimmbad

„Hechte sind jedoch richtig faule Kandidaten“, erklärt Uli. Sie liegen auf der Lauer und spähen nach möglichst leichter Beute. Der Köder muss also langsam und „krank“ daherkommen. Ein quicklebendig wirkender Fisch, der flott im Wasser unterwegs ist, lockt den Hecht jedoch nicht aus der Reserve: viel zu anstrengend, da hinterher zu schwimmen.

Mit kurzen Zupfern und regelmäßigem „Stehenbleiben“ wird der Flitzer zum kranken Fischchen und rückt damit ins Beutemuster des Räubers. Das trifft insbesondere auf die älteren, großen Hechte zu, auf die es viele Angler ja abgesehen haben. Also immer mit der Ruhe und mit Konzentration. So lässt sich ein Gummifisch am Grund ebenso lebensnah präsentieren, wie ein Wobbler im Freiwasser.

Dem Köder und der Situation  angepasst angeln

Halte die Rute tiefer, wenn Du den Köder ebenfalls tiefer präsentieren möchtest oder viel Wind von der Seite in die Schnur drückt. Beim Angeln mit Gummifischen – wenn Du guten Kontakt zum Köder halten möchtest – gehst du mit der Angel auch bis in die 10- oder 11-Uhr-Position. Der Hintergrund: Schnur im Wasser erzeugt beim Anhieb einen größeren Widerstand. Deshalb ist es hier günstiger, wenn mehr Schnur aus dem Wasser heraus ist.

Willst Du den Köder etwas tiefer präsentieren (z.B. einen Gummifisch oder Wobbler), gehst du mit der Rutenspitze etwas herunter. Willst Du hingegen, dass der Köder Höher läuft – z.B. um über ein Krautfeld hinweg zu kommen – bewegst Du die Rutenspitze etwas nach oben.

2. Position & Anhieb

Doch die beste Köderpräsentation ist witzlos, wenn die Fische nicht „hängen bleiben“. Wie Du schon im 1. Teil erfahren hast, besteht die Kunst beim Hecht darin, ihn trotz seines extrem harten Mauls an den Haken zu bekommen.

Diesem Umstand müssen die Rutenposition und der Anhieb unbedingt Rechnung tragen, damit Kraft auch wirklich vorne auf dem Köder bzw. Haken wirken kann. Das bedeutet, dass der Winkel zwischen Rute und Schnur so groß wie möglich sein sollte – zwischen 100 und 180 ° (Rute und Schnur also fast in einer Linie).

Uli Beyer Hecht Anhieb setzen Fishing-King

Der Winkel zwischen Schnur und Rute sollte mit 120 bis fast 180 ° möglichst groß sein, damit der Anhieb wirken kann. Schnur und Rute können als fast eine Linie bilden.

Wählst Du einen kleineren Winkel (z.B. um die 90 °), bleibt zur Seite nicht mehr viel Weg für den Anhieb übrig. So fehlt die Kraft am Haken und der Hecht zieht unbehelligt von dannen.

Die Bremseinstellung ist ebenfalls bedeutsam

Etwas Winkel sollte aber sein, damit der Köder zwischendurch absinken kann. Wichtig ist daneben aber auch die richtige Bremseinstellung. Sie darf nicht zu weich ausfallen. Die Schnur muss sich gerade noch mit größerem Krafteinsatz abziehen lassen.

Fishing-King-University Hechtkurs Uli Beyer

Im Videokurs der Fishing-King-University gibt Uli Beyer sein geballtes Wissen als Dozent weiter.

TIPP Wenn beim Anhieb Schnur „durchrutscht“, kannst du die Bremse noch ein wenig weiter zudrehen.

Wissen weiter vertiefen

Die häufigsten Fehler beim Hechtangeln hast Du nun kennengelernt. Doch gibt es natürlich noch etliche Feinheiten, die mit über Erfolg und Nicht-Erfolg entscheiden können. Wenn Du Dich ganz dem imposanten Räuber verschreiben möchtest, dann hol‘ Dir den Hecht-Kurs der Fishing-King University. Als Dozent vermittelt Dir Uli Beyer im umfassenden Video-Kurs sein ganzes Wissen rund um die Hecht-Angelei. Einen Einblick in den Kurs geben Dir die kostenlosen Probevideos.

Weitere Blogs zum Thema „Hecht“, die Dich interessieren könnten:

Das ganze Video kannst Du Dir hier ansehen =>

Weiterlesen »
1 2 3 7