Endlich – Der offizielle Onlinekurs zum Angelschein für Hessen startet

Tolle Neuigkeiten! Nachdem wir die letzten Wochen und Monate zusammen mit dem Verband Hessischer Fischer e.V. und dem Landesfischereiverband Hessen, der für die Fischereiausbildung in Hessen zuständig ist, den neuen Onlinekurs entwickelt und aufgebaut haben, ist er nun endlich fertig und ab sofort verfügbar! Unser Onlinekurs ist in Kombination mit dem Praxistag offiziell anerkannt zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung in Hessen!

Moderne Vorbereitung auf die Fischerprüfung

Damit bietet der Verband Interessierten bzw. angehenden Anglern aus Hessen die Möglichkeit, sich modern, zeitlich flexibel und zudem qualitativ hochwertig auf die Fischerprüfung vorzubereiten. Gerade für Personen, denen der Besuch eines klassischen Präsenzkurses aus verschiedensten Gründen (z.B. wegen Schichtarbeit oder anderen beruflichen Einschränkungen) verwehrt bleibt, ist dies eine perfekte Option.

Wie sieht unser Kursangebot in Hessen genau aus? Es handelt sich dabei um einen Onlinekurs inklusive einem Praxistag. Ihr kauft den Onlinekurs, absolviert diesen, besucht einen von vielen Praxistagen (im Preis inbegriffen & Anmeldung dazu direkt über den Onlinekurs) und legt im Nachgang die Fischerprüfung ab. Das wars! Mit unserer doppelten Geld-zurück-Garantie geht ihr dabei kein Risiko ein. Hier die wichtigsten Eckdaten zum Kurs:

  • Zulassung durch unseren Onlinekurs inklusive Praxistag
  • Der Praxistag ist im Kurspreis bereits inbegriffen
  • Flexibel lernen: Auf der Couch, in der Bahn oder auf der Arbeit! Lerne wann, wo und so schnell Du willst!
  • Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg mit über 69 4K & HD Videos, Textboxen, Bonusinhalten und mehr
  • Inkl. aller offiziellen Prüfungsfragen und Fischbilder für Hessen
  • Inkl. Probeprüfungen
  • Inkl. Prüfungs-Erfolgs-Garantie (sonst doppeltes Geld zurück)
  • Inkl. Angelschein-Trainer App
  • Unser Markenversprechen: 100% korrekte & top Lerninhalte, 100% 5-Sterne-Support an 7 Tagen und 100% Erreichbarkeit unseres Onlinekurses
  • Gemeinsam mit Experten aus Hessen erstellt

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die den Kurs ermöglicht haben, insbesondere natürlich beim Verband hessischer Fischer e.V. und dem Landesfischereiverband Hessen. Euch wünschen wir jetzt viel Spaß und Erfolg mit dem Kurs!

PS: Auf dem Bild seht Ihr übrigens v. l. r. Olaf Klein (Präsident Landesfischereiverband Hessen und Ausbildungsleiter), Timo Keller (Referent Schulung Nord- und Osthessen & Ausbilungsleiter), Kai Mühlhofer (Produktmanager bei Fishing-King) und Michael Wolfram (Präsident Verband Hessischer Fischer e.V.).

Weiterlesen »

Der Bezirk Bergisches Land (NRW) stellt sich vor

Viele Neuangler, die frisch ihren Fischereischein gemacht haben, stellen sich oft die Frage, wann und wo sie angeln gehen können. Am besten natürlich in ihrer Nähe und am besten so einfach wie möglich.

Um euch hier ein wenig die Arbeit abzunehmen, stellen wir in unserem Blog immer wieder bestimmte Bezirke vor, damit ihr einen Einblick in die vielfältigen Angelmöglichkeiten in eurer Region erhaltet. 

Vor kurzem war unser Produkt-Manager Sören Schilasky zu Besuch beim Bezirksvorstand des Bezirks Bergisches Land in der Nähe von Wuppertal – in NRW. Hier hat er sich mit Helmut Wuttke getroffen, dem ersten Vorsitzenden des Bezirksvorstands und 2. Vorsitzenden des traditionsreichen Angelvereins „Bergischer Fischereiverein 1889 e. V.“. Zusammen haben die beiden ein Video für euch produziert, in dem einmal dieser einzigartige Bezirk vorgestellt wird.

Neben der Wupper gibt es nämlich mehr als nur diesen einen Fluss im bergischen Land. Die schöne, sehr naturnahe Region bietet zahlreiche Möglichkeiten bzgl. des Angelns. Nicht nur an Flüssen und Bächen, sondern auch an Stauseen, Baggerseen und Naturseen. Besonders die intakte Natur rund um die Gewässer macht das Angeln hier einzigartig (wie du im Video eindrucksvoll sehen kannst).

Der zuständige Verband ist der Rheinische Fischereiverband, er organisiert 16 Bezirke in NRW. Zusammen mit dem Verband und den einzelnen Angelvereinen wird dafür gesorgt, dass alles rund ums Angeln auch noch in Jahrzehnten möglich sein wird. Als große Naturschutzorganisation organisieren Verband und Vereine Besatzmaßnahmen, Hegefischerei, Gewässeranalysen und vieles mehr, was dazu beiträgt, dass es nicht nur für uns Angler besser wird, sondern für alle Menschen und Tiere in der Umgebung. Durch diese Maßnahmen begegnet man nicht nur Anglern am Wasser, sondern auch Waschbären, Bibern und Eisvögeln.

Besonders erstaunlich ist das, wenn man bedenkt, dass die Wupper vor einigen Jahrzehnten noch als einer schmutzigsten Flüsse Deutschlands galt. Durch Abwassereinspeisung der Industrie hat die Wasserqualität im Laufe der Industrialisierung erheblich gelitten. Inzwischen schwimmen wieder zahlreiche Forellen und Äschen in der Wupper, was ein bemerkenswertes Beispiel für erfolgreiche Renaturierung ist.

Eine weitere laufende Erfolgsstory des Bezirks ist die Wiederansiedlung von fast ausgestorbenen Fischarten in heimischen Gewässern. So verfügt der Bezirk über ein eigenes Bruthaus für Atlantische Lachse, die immer wieder erfolgreich in der Wupper besetzt werden. 

Aber nicht nur der atlantische Lachs, sondern auch andere Wanderfische, wie die Meerforelle, wurden bereits erfolgreich angesiedelt und „Heimkehrer“ beobachtet.

Weiterführende Informationen zum Wanderfischprogramm gibt’s beim BFV1889:
http://www.bfv1889ev.de/wanderfischprogramm/bruthaus/index.html

Alle Bezirke des Rheinischen Fischereiverbandes findest du unter:
https://rhfv.de/index.php?id=13

News und Termine des Bezirks Bergisch Land findest du unter:
https://rhfv.de/index.php?id=336

Eine Liste aller Vereine findest du hier:
https://rhfv.de/index.php?id=407

Gastkarten könnt ihr im Internet erstehen unter:
https://www.meineangelkarte.de/login.aspx?ReturnUrl=%2fPages%2fAngler%2fAngelkarte_2_Datum.aspx%3fGewaesserID%3d104&GewaesserID=1

Weiterlesen »

Videoempfehlung: Fluss. Mensch. Zukunft – Lösungsansätze zur nachhaltigen Fließgewässerbewirtschaftung

Heute haben wir für euch eine absolute Videoempfehlung, die wir auch als Bonusmaterial in unserem Onlinekurs eingebunden haben. Der Film von Kristof Reuther und Lukas Kirchgäßner wurde bereits vor einiger Zeit in Fachkreisen zurecht hochgelobt, weswegen wir hiermit nochmal aufmerksam machen möchten auf diese Thematik. Den Film findet Ihr auf dieser Seite.

Nachhaltige Wege der fischereilichen Bewirtschaftung

Dass eine nachhaltige Bewirtschaftung möglich ist, funktionieren kann und Sinn macht, das wird bei dem Film der beiden Studenten schnell klar. Zusammen mit dem Fischereiverein „Die Bewirtschafter“ wird genau dies beispielhaft aufgezeigt, nämlich dass es auch alternative Möglichkeiten zum klassischen „Besatz“ gibt.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Film und würden uns natürlich freuen, wenn Ihr den Film in eurem Bekanntenkreis teilen würdet. Wir sind der Meinung, dass es sich hierbei um sehr wertvolle Inhalte handelt, an denen wir uns in der Zukunft als Gewässerbewirtschafter und -nutzer orientieren sollten oder sogar müssen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Kristof und Lukas, dass wir den Film in dieser Form verbreiten dürfen und natürlich dafür, dass Ihr das ganze Projekt so beeindruckend aufgearbeitet und verfilmt habt. Respekt!

© Foto & Film: Kristof Reuther & Lukas Kirchgäßner

Weitere Infos bekommt Ihr hier:

Weiterlesen »

Faszination Perlfisch – Perlfischlaichzug am Attersee

Unser Kai, Standortleiter für Österreich, war Ende April im Rahmen der Kooperation mit dem Landesfischereiverband Salzburg am Attersee im Salzkammergut (Oberösterreich) zu Gast und begleitete dabei eine spannende Exkursion zum Perlfischlaichzug mit der Kamera.

Spannendes Naturschauspiel

Einmal jährlich findet am Attersee in Österreich eine Exkursion zu den Laichzügen des Perlfischs und der Seelaube statt. In diesem Jahr waren wir vor Ort auch mit dabei und konnten so spannende Aufnahmen für den Salzburger Onlinekurs sammeln, die wir letztlich natürlich auch dem Verband zur Verfügung gestellt haben.

Geführt wurde der Tag von Mag. Dr. Michael Schauer, der Gewässerökologe und Gebietsbetreuer für das Europaschutzgebiet Mond- und Attersee ist – im Auftrag des Landes Oberösterreich. Außerdem ist er Mitarbeiter des Büro „Blattfisch“, das sich sehr aktiv für die Themen Gewässerökologie und Naturschutz einsetzt.

Auch wenn dir der Perlfisch vielleicht bis dato völlig unbekannt war, wartet auf dich im folgenden Video ein faszinierendes Naturschauspiel mit vielen spannenden Informationen. Das Laichverhalten ist, wie bei vielen anderen Fischarten auch, wirklich spannend zu beobachten und kann im Video sogar hautnah miterlebt werden. Viel Spaß dabei!

Uns war es eine Ehre, den Tag mit der Kamera begleiten zu dürfen und haben uns über den Einblick in die Welt des Perlfischs sehr gefreut. Vielen Dank für den tollen Tag!

Weitere Infos bekommt Ihr hier:

Weiterlesen »

Alexander Seggelke vom DAFV im Interview mit Fishing-King

Hubertus hatte vor einiger Zeit die Möglichkeit, Alexander Seggelke, den Geschäftsführer des Deutschen Angelfischerverbands e.V. (kurz: DAFV), in Berlin interviewen zu dürfen.

Spannende Fragen aus der Community

Bereits im Vorfeld des Interviews haben wir bei euch nachgefragt, welche Themen euch in dem Bezug auf die Arbeit des DAFV interessieren. Dabei ergab sich eine schöne Liste an spannenden Fragen, die besten daraus haben wir Alexander Seggelke dann im Interview gestellt. Und auch die Antworten dazu waren definitiv spannend. Es geht um Themen wie Küchenfenster, Catch and Release, Nachtangelverbot, Tierrechtsorganisationen und vieles mehr.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem knapp 45-minütigen Interview. Bevor es zu euren Fragen geht, gibt es zu Beginn ein paar allgemeine Infos zur Arbeit des DAFV generell. Zum Schluss bekommt Ihr sogar noch ein paar private Einblicke.

Weiterlesen »

Matthias Kabel, der Geschäftsführer des LAV Sachsen-Anhalt, stellt sich und den Verband vor

Brassenangeln an der Elbe – Eine Vorstellung des LAV Sachsen-Anhalt

Ende Juni war das Team von Fishing-King zusammen mit dem Geschäftsführer des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt in Magdeburg an der Elbe. Bei hervorragendem Wetter wurde mit der Feeder- und Grundmontage auf Brassen geangelt. Eins können wir euch bereits verraten: an kapitalen Brassen hat es nicht gefehlt.

Was macht so ein Anglerverband eigentlich?

Angelverbände wie der LAV Sachsen-Anhalt sind für uns Angler eine der wichtigsten Institutionen die es gibt, damit wir unser tolles Hobby auch noch in Zukunft so gut, oder besser, ausüben können. Der LAV hat sich auf die Fahnen geschrieben dafür zu sorgen, dass das waidgerechte Angeln in Einheit mit dem Biotop- und Artenschutz steht. Der Verband möchte sich für den Schutz und die Förderung der gesamten Natur einsetzen, insbesondere natürlich der Gewässer und der mit ihnen verbundenen Ökosysteme. Durch aktive Maßnahmen wie Besatz, Hegeangeln und Aussprechen von Schonzeiten, Mindestmaßen und vielen anderen Maßnahmen kann der Verband in Zusammenarbeit mit Biologen, anderen Verbänden, auf nationaler und internationaler Ebene einen starken Beitrag zur Erhaltung und Schaffung einer lebensfähigen und artenreichen Natur und Umwelt leisten.

Neben dem angewandten Umweltschutz setzt sich der Verband aber auch für die Interessen seiner Mitglieder ein, also der Angelvereine und damit aller Angler. Denn wenn du einem Angelverein angehörst, gehörst du normalerweise dem Verband an. Was eigentlich nur Vorteile hat! Zusätzlich zu einem Versicherungsschutz, hat ein Mitglied Zugang zu exklusiven Gewässern und spart sehr schnell sehr viel Geld. Sucht euch also am besten einen Angelverein in eurer Nähe, solltet ihr noch in keinem sein.

Wie genau funktionieren die Naturschutzmaßnahmen des LAV Sachsen-Anhalts?

Bei einer Bewirtschaftungsfäche von über 12.000 ha, die sich auf etwa 1.200 Gewässer verteilen, kommt sehr schnell ein ganzer Haufen Arbeit zustande. Um das zu bewerkstelligen, leisten die Mitglieder des LAV jährlich über 500.000 Arbeitsstunden zur Pflege und dem Erhalt ihrer Gewässer. Rechnet man mit dem Mindestlohn, entspricht das einem ungefähren monetären Wert von 4,6 Mio. Euro. Das und die große Mitgliederzahl von mehr als 40.000 Mitgliedern macht den LAV Sachsen-Anhalt zur größten Umweltschutzorganisation des Landes! Das kommt natürlich nicht nur den Anglern, sondern allen Nutzern der Gewässer und ihrer Umwelt zu Gute.

Besonders erwähnenswert sind die sehr erfolgreichen Wiederansiedlungsprogramme für den europäischen Lachs und die Meerforelle, z.B. in der Nuthe, Jeeze, der Elbe und ihren Nebenläufern.

Aber nicht nur für populäre Fischarten wie den Lachs oder die vielerorts z.T. übermäßigen Besatzmaßnahmen von Zandern, Schleien und Karpfen engagiert sich der Verband, sondern mit besonderem Augenmerk auch für den Besatz von sog. Biotopfischen. Also anglerisch „uninteressanten“ Arten, wie dem Bitterling, dem Moderlieschen oder dem Schlammpeitzger, da diese Fische einen essentiellen Bestandteil in einem natürlichen Ökosystem darstellen. Ein naturnaher Fischbestand ist mit der Hege, wie sie häufig praktiziert wurde, nicht zu erreichen und das Hegeziel sollte immer noch einen möglichst naturnahen, artenreichen, gesunden und ausgeglichenen Fischbestand zu erhalten und/oder wiederherzustellen.

Neben dem Umweltschutz leistet der LAV einen großen Einsatz im Jugendbereich. Rund 4.300 jugendliche Angler sind bereits im Verband organisiert. Wie bei nahezu allen gesellschaftlichen Prozessen ist das eine der wichtigsten Arbeitspunkte. Denn ohne einen guten Nachwuchs schrumpfen selbst die stärksten und größten Organisationen kontinuierlich.

Gerade hier meldet der Verband aber verstärkt Rückgänge, insbesondere in urbanen Regionen interessieren sich Jugendliche häufig weniger für die Natur und ruhigere Hobbies wie das Angeln. Zumindest wissen sie nicht, dass es mindestens genau so aufregend sein kann, wie der vermehrte Zuwachs von Influencern im Bereich des Angelns zeigt. Das Angeln mehr als nur herumsitzende alte Männer ist, wird mehr und mehr in ein neues Licht gerückt.

Das hier ein Trend abzusehen ist zeigen ja auch jüngste Ergebnisse in der Politik. Nachhaltigkeit, bewusstes Erleben der Natur und Umweltschutz rücken mehr und mehr in ein breites Interesse der Bevölkerung. Auch hier leistet der Verband durch frühzeitige Umweltbildung einen entscheidenden Beitrag. Viele ehrenamtliche Betreuer organisieren Veranstaltungen vielfältigster Art, wie z.B. das jährliche stattfindende Verbandsjugendlager. Dadurch hat sich innerhalb des Verbandes sogar eine eigene Verbandsjugend organisieren können.

https://www.lav-sachsen-anhalt.de/index.php/jugend-im-lav/jugendlager

Neben vielen Jugendlichen werden von einer Vielzahl der Bevölkkerung Angler aber immer noch als eher altmodisch und unangenehm empfunden, was können wir Angler tun, um dieses Image zu verbessern?

„Grundsätze die jeder Angler einhalten sollte:

  • keinen Müll am Gewässer zurücklassen, auch wenn es nicht der eigene Müll ist!
  • keine Fische vorsätzlich oder fahrlässig schädigen, verletzen oder unnötigen Qualen aussetzen! (auch keine Fische am Gewässer schlachten)
  • nicht die Ufervegetation schädigen (Sträucher oder Äste abknicken, Schilf oder Röhrichte außerhalb der dafür vorgesehenen Zeiten schneiden) 
  • Keine Wasservögel oder andere dort ansässige Tiere stören
  • nicht mit dem Auto bis direkt an das Gewässer heranfahren (auslaufende Betriebsstoffe etc.)
  • nicht stark alkoholisiert dort „verweilen oder herumliegen“, keine laute Musik hören und sich nicht am Gewässer für vermeintlich die nächsten 3 Monate einrichten
  • strikte Einhaltung der Gewässerordnung und gegenseitige Rücksichtnahme! 

Mehr Öffentlichkeitsarbeit durch unsere Mitgliedsvereine ist hier von Nöten, um unsere Außenwirkung und Wahrnehmung in der Bevölkerung wieder zu verbessern, nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber!

Wir können noch so viel Müll und Schrott sammeln, mühselig viele Fischarten wieder ansiedeln und jährlich tausende ehrenamtliche Arbeitsstunden für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gewässer aufwenden, wenn irgendwo an einem Gewässer Müll entdeckt wird oder Jugendliche grillen und eine Party feiern, fällt dies in der Regel auf „die Angler“ zurück.“

Sagt Matthias Kabel, Geschäftsführer des LAV Sachsen Anhalt. Das gesamte Interview findet ihr ganz oben:

Weiterführende Links:

https://www.bild.de/partner/ratgeber/ratgeber/angeln-ist-trend-alles-was-sie-zum-losfischen-wissen-muessen-62726978.bild.html?fbclid=IwAR1_vLRPtRX9he7HEmikQpZ53kRh2jKCVFjbkXDUqsBxxgitE3U1cmTGkdk

https://www.lav-sachsen-anhalt.de

Weiterlesen »

Der Maifisch – ein vergessener Wanderfisch

Aufgrund von Flussbegradigungen und Verbauung von Flussläufen ist der Lebensraum Fluss schon lange nicht mehr so, wie er natürlich war. In ganz Europa gibt es nur noch eine Hand voll Flussläufen, die noch in ihrer natürlichen Form vorzufinden sind. Darunter leiden besonders Tiere, die auf einen natürlichen, unverbauten Lauf angewiesen sind, z.B. Wanderfische wie Aal, Lachs oder der viel unbekanntere Maifisch.

Der Maifisch gehört zur Familie der Heringe und kann beachtliche Größen von bis zu 60 – 70 cm erreichen. Den größten Teil seines Lebens verbringt er im Meer, wandert dann aber im Alter von 3 – 8 Jahren zum Laichen in die Flüsse ab (ähnlich wie Lachs und Meerforelle). In Deutschland war der Fisch besonders im Rhein und seinen Zuläufern beheimatet, ist aber durch Überfischung und Verbauung im Rhein seit den 1960er Jahren ausgestorben.

Ein prächtiges Exemplar eines Maifischs aus Portugal. Vorgestellt vom Poller Heimatkundler Hans Burgwinkel

Am 06.06.2019 fand am Kölner Rhein der jährliche feierliche Besatz von Maifischen statt. Zu Gast waren mehrere prominente Gäste wie die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz Ursula Heinen-Esser oder die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes.

Zumindest der Ausblick lohnt sich für die Maifischlarven beim Poller Maigeloog

Der jährliche Besatz von Maifischen ist ein echtes Erfolgsprojekt. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2008. Damals noch als EU-Life Projekt, heute als „länderübergreifendes Maifischprojekt“. Im Rahmen des Projektes wurden in den letzten 10 Jahren über 13 Millionen Maifischlarven Rhein ausgesetzt. Die Larven hierbei stammen aus französischer Zucht, im französischen Gironde-Garonne-Dordógne-System gibt es eine der wenigen noch wilden Populationen des seltenen Maifisches, daher werden Elterntiere dieser Population für die Zucht genutzt.

Prof. Dr. Stefan Stoll vom Umwelt-Campus Birkenfeld mit einer Portion Maifischlarven im Messbecher

Mittlerweile konnte das Projekt bereits gute Erfolge feiern, so konnten in den letzten Jahren über 750 adulte Maifische im Rheinsystem gesichtet werden. Das tatsächliche Maß der Population wird aller Wahrscheinlichkeit die 750 noch weit überschreiten.

Einer der wichtigsten Verfahren um den Erfolg des Projektes zu messen ist, wie überall in der Wissenschaft, eine gute Dokumentation. Da der Rhein aber riesig ist und der Maifisch im Vergleich sehr klein ist, ist eine Dokumentation von den spannenden Maifischpaarungs-Events sehr selten. Wer also nachts am Rhein unterwegs ist und einmal in den Genuss kommt, ein solches Laichspektakel zu beobachten, der meldet sich am besten beim RhFV mit dem Zeitpunkt der Beobachtung (siehe Bild – STUDENT SCIENCE)

Federführend für das Maifischprojekt ist der Wissenschaftler des RhFV Dr. Andreas Scharbert. Zusammen mit unserem hausinternen Biologen Sören Schilasky hat er ein kleines Video rund um den Maifisch und das Maifischprojekt gedreht (siehe oben).

Der Rheinische Fischereiverband organisiert zahlreiche Umweltprojekte nicht nur für den Maifisch

Weiterführende Links:

https://www.umwelt-campus.de/projekt-maifisch/

https://rhfv.de

Weiterlesen »

Ohne Prüfungsangst zum Angelschein in Bad Oldesloe

Es gibt kaum Menschen, die eine Prüfungssituation kalt lässt. Egal, wie gut man sich vorbereitet hat: Wenn die „Stunde der Wahrheit“ schlägt, bekommen die Meisten ein wenig klamme Finger – manche weniger, andere dafür umso mehr.

Wie gut, wenn die Prüfung von so erfahrenen Prüfern wie in Bad Oldesloe durchgeführt wird. Dr. Manfred Brembach und seine Kollegen kennen die Anspannung der Teilnehmer. Sie können viele Ängste auffangen, so dass der Prüfling sein Wissen im entscheidenden Moment sicher abrufen kann.

Fischerprüfung Bad Oldesloe 2019 Juni ohne Prüfungsangst
In entspannter Atmosphäre lässt sich das Gelernte gut abrufen: da wundert es nicht, das alle Teilnehmer ihre Fischerprüfung mit sehr gutem Ergebnis abschlossen

So verfliegt das „Nervenflattern“ schnell und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. „Wir spüren jedes Mal: die  Leute kommen gerne zu uns!“ freut sich Manfred Brembach. Das werden ihm die Teilnehmer sicher gern bestätigen. Und die gute Laune stieg noch mehr:

Alle Fishing-King-Prüfungskandidaten haben ihre Fischerprüfung jetzt im Juni 2019 mit Bravour bestanden.

Weiterlesen »

Fishing-King und Hubertus im Artikel bei der BILD

Gestern wurde online bei der BILD Zeitung ein neuer Artikel zum Thema Angeln veröffentlicht. Neben Olaf Lindner vom DAFV kommt darin auch Hubertus zu Wort.

Angeln liegt voll im Trend

Dass das Angeln mehr als nur Fische fangen ist, darauf kommen in Deutschland immer mehr Menschen. Nicht ohne Grund gehen in Deutschland jährliche mehrere Millionen Menschen zum Angeln.

Warum dies so ist, wie viele Angler wir wirklich in Deutschland haben und was Einsteiger in Deutschland beachten müssen, damit befasst sich unter anderem der Artikel. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

PS: Du hast noch keinen Angelschein? Dann wird es Zeit! Hier Bundesland auswählen und loslegen!

Weiterlesen »

Bundesliga-Profifußballer machen ihren Angelschein mit Fishing-King

In den letzten Wochen und Monaten begleiten wir zusammen mit unserem Partner-Ausbilder in Bayern, Gerhard Sauer, die drei Bundesliga-Profifußballer Julian Green, Marco Caligiuri und Sebastian Ernst von der SpVgg Greuther Fürth auf dem Weg zum Angelschein mit unserem Kombikurs.

Zeitliche Engpässe verhinderten bislang den Angelschein

Eigentlich hatten die drei Spieler schon länger vor, sich auf die Fischerprüfung vorzubereiten und den Angelschein zu machen. Das tägliche Geschäft als Profifußballer bei einem bayerischen Verein verhinderte dies jedoch bislang.

Gemeinsam mit unserem Partner-Ausbilder Gerhard Sauer organisierten wir den Spielern einen individuellen Praxiskurs – zu den freien Zeiten der Spieler und bei ihnen vor Ort im Fürther Raum. So war es möglich, die verpflichtenden Kursstunden, die in Bayern Voraussetzung sind für die Fischerprüfung, sorgfältig zu absolvieren.

https://vimeo.com/336355691

Sorgfältige Vorbereitung auf die Fischerprüfung

Im kleinen Kreis konnten die Spieler sich bestens ausbilden lassen und individuelle Fragen perfekt klären. Ergänzend zu dem Praxiskurs mit Gerhard Sauer nutzen die Profifußballer fleißig die Möglichkeit, sich mit unserem Onlinekurs und der App auf die Fischerprüfung vorzubereiten. Einige Aussagen der Spieler zu diesem Angebot findet Ihr auch im Video oberhalb. Julian Green hat die Fischerprüfung bereits mit Bravour bestanden, Marco Caligiuri und Sebastian Ernst werden in den kommenden Wochen nachziehen – da machen wir uns keinerlei Sorgen.

ausbilder gerhard sauer
Julian Green, Sebastian Ernst, Marco Caligiuri und Gerhard Sauer am letzten Praxistag (von links)

Angeln als beliebtes Hobby unter Promis und Profisportlern

Das Angeln ist in Deutschland sehr beliebt und weit verbreitet. Jährlich legen in ganz Deutschland tausende neue Angler die Fischerprüfung erfolgreich ab, welche Voraussetzung für den deutschen Angelschein ist. Dieser wiederum wird benötigt, um in Deutschland angeln zu dürfen.

angeln hobby promis fußballer politiker

Außerdem tragen die Angler in Deutschland maßgeblich zum Erhalt und der Förderung unserer deutschen Gewässer und im Wasser lebenden Flora und Fauna bei, wie z.B. dem Erhalt der heimischen Fischarten. Das Angeln geht damit weit über das einfache „Fische fangen“ hinaus.

Auch unter Promis und Profisportlern zählt das Angeln nicht ohne Grund weltweit zu einer beliebten Freizeitgestaltung, so sind z.B. Cristiano Ronaldo, David Beckham, Zlatan Ibrahimovic, Miroslav Klose, Patrick Owomoyela, Bushido, Sido, Marteria, Barack Obama und viele weitere Fußballer, Promis und Politiker bekennende Angler.

fishing king angelschule

Über Fishing-King und den Angelschein

Wir sind Europas größte Online-Angelschule und bilden aktuell in ganz Deutschland und Österreich erfolgreich nachhaltige Angler via Onlinekurs und/oder Praxiskursen aus. Mit dem Konzept des Onlinekurses in Kombination mit der App bieten wir vor allem zeitlich eingeschränkten Personen den Zugang zum Angeln. Denn wer in Deutschland angeln möchte, der muss einen Angelschein besitzen und dazu die Fischerprüfung in seinem Bundesland bestehen. Unser Onlinekurs gilt als anerkannte Prüfungsvorbereitung in den meisten Bundesländern Deutschlands. Er kann zudem in ganz Deutschland als Ergänzung zu verpflichtenden Praxiskursen absolviert werden. In Bayern, wo die Fußballer ihren Angelschein machen, ist ein zusätzlicher Lehrgang aktuell Pflicht. Wir bieten in jedem Bundesland einen flexiblen und sicheren Weg zum Angelschein an.

Weiterlesen »