Tipps fürs Räuchern – die Salzlake

Tipps fürs Räuchern – eine Lake für alle Fälle, äääh Fische

  • von Dennis Siever

Rezepte und Anleitungen zum Räuchern von Fischen findet ihr im Netz und im Buchhandel wie Sand am Meer. In den letzten Jahren hat sich bei mir eine Mixtur für sämtliche Fischarten (Zander, Forelle, Barsch, Aal, Makrele etc.) etabliert, die ich dir hiermit vorstellen möchte. Vorweg sei gesagt, dass der Salzgehalt meinen persönlichen Geschmack trifft – und generell mag ich es eher salzig. Bei Meeresfischen wird in der Regel etwas weniger Salz benötigt als bei Fischen aus dem Süßwasser. Meine Mischung für einen gefüllten 10L- Eimer (etwa 4-6 Fische; bedeckt mit 5L Lake) setzt sich aus folgenden Zutaten zusammen:

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Zander und Makrelen… Die Lake eignet sich aber auch für Forellen und Aale

1 Bund Kräuter (alles, was der Garten hergibt z.B. Petersilie, Estragon, Rosmarin und Thymian)

2 kleine Schalotten

2 El Wacholderbeeren

2 El Worcestersauce

400g Salz

 Zunächst werden die ausgenommenen und aufgetauten Fische in den Eimer gelegt. Anschließend wir in kleineren Portionen abwechselnd Wasser und Salz (verrührt) dazugegeben, bis die Fische vollständig mit Wasser bedeckt sind. Nachdem alle weiteren Zutaten untergemischt wurden, wird der Deckel geschlossen und der Eimer an einem kühlen und dunklen Ort (z.B. im Keller) für insgesamt 12 Stunden gelagert. Nach dem Ende der Ziehzeit werden die Fische abgewaschen und mit Küchenpapier trocken getupft. Anschließend kann man die Fische (am besten an der frischen Luft) noch etwas trocknen lassen. Damit die Fische auch von Innen gut trocknen und genügend Rauch aufnehmen können, bietet es sich an, Holzscheite (Zahnstocher oder Schaschlik- Spieße) zwischen die Bauchlappen zu spannen. Schließlich können die Fische in den Räucherofen. Wie die Lake und das Räuchern funktionieren, erfahrt ihr hier:

Klick hier: https://goo.gl/jGPiVG

Für weitere Küchen- und Räuchertipps empfehlen wir euch unser exklusives EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing- King“

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Ein Köder für Karpfen – Hartmais aufkochen

Hartmais aufkochen

  • von Dennis Siever

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So sieht der Mais aus, wenn er nach dem Ziehen abgegossen wurde – nicht zu hart und nicht zu weich. (Foto: Dennis Siever)

Mais ist ein Karpfenköder, der seit jeher von Anglern genutzt wird. Ein Grund, warum mittlerweile viele Karpfenangler jedoch auf Mais verzichten und stattdessen Boilies bevorzugen ist, dass die Möglichkeit auf ungewollte Beifänge (z.B. von Brassen) durch Mais erhöht wird. Dennoch ist eine lange Maiskette am so genannten Haar, gerne auch mit einem Boilie kombiniert, ein nach wie vor erstklassiger Köder für Karpfen. Allerdings ist hier nicht die Rede vom Mais aus der Dose, sondern vom speziell zubereiteten Hartmais. Weicher Mais aus der Dose wird von Fischen schnell mal ausgelutscht oder vom Haken stibitzt. Außerdem übersteht er keine weiten Würfe. Hartmais hingegen hat, zumindest richtig zubereitet, die perfekte Konsistenz. Einen 25Kg- Sack erhält man häufig für unter 12€ im Tierfutterhandel.

Damit man den Mais gut zubereiten kann, sind verschließbare Eimer (10L) von Vorteil. Diese erhält man manchmal für kleines Geld oder gar umsonst in der örtlichen Pommesbude.

An vielen Gewässern (vor allem an großen und überfischten) bietet es sich an, einen ausgewählten Angelplatz über einige Tage anzufüttern. Hierbei reicht in der Regel ein halber Eimer mit dem zubereiteten Mais pro Anfüttertag. Um den Mais im Gewässer zu verteilen, nutzt man am besten eine Futterkelle. Wer weit hinaus muss, sollte sich hierfür einen Stab mit anschraubbarer Futterkelle zulegen. Wer später außer dem Hartmais noch Boilies anködern möchte, kann beim Anfüttern immer noch ein, zwei Hände dieser Kugeln hinterherwerfen.

Kommen wir nun aber zur Zubereitung. Der Eimer wird zu ¾ mit dem trockenen Mais befüllt. Anschließend streuen wir 2 Packungen Vanillie-Zucker (aus dem Backbedarf) auf den Mais. Das Ganze wird nun mit kochendem Wasser (ein Wasserkocher ist hierbei von Vorteil) aufgefüllt, bis der Mais etwa 2-3 cm unter der Wasseroberfläche liegt. Nun wird der Eimer geschlossen und für mindestens 24 Stunden weggestellt. In dieser Zeit quillt der Mais schon auf, bleibt aber noch hart genug, um ihn als guten Hakenköder zu verwenden und gut auswerfen zu können.

Übrigens: sollte man einmal doch nicht angeln können, obwohl man den Mais vorbereitet hat, so kann man den Mais getrost im Eimer lassen, wo er irgendwann anfängt, zu gären. Für unsere menschliche Nase wird es ab einem gewissen Punkt recht ekelig – die Karpfen jedoch mögen es.

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Du willst mehr über das Karpfenangeln und die Verwendung von Hartmais erfahren? Dann wirf einen Blick in unser exklusives EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing- King“.

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Die besten Köder für Friedfische

Die besten Köder für Friedfische

  • Von Dennis Siever

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Auch wenn die Angelgeschäfte voll mit diversen künstlichen Lockstoffen und Futtermitteln sind – die besten Angelköder für unsere heimischen Friedfische schenkt uns immer noch die Natur.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Maden
  • Caster (verpuppte Maden)
  • Pinkies (kleine Maden)
  • Mais
  • Hanf
  • Tauwürmer
  • Mistwürmer
  • Bienenmaden

Worauf es bei diesen Ködern ankommt und wie diese effektiv am Haken angeködert werden, erfährst du hier:

Klick hier: https://goo.gl/014ZYI

Einige Fische, wie zum Beispiel Barben und Döbel mögen darüber hinaus etwas speziellere Köder, die wir aber in der Regel im Küchenschrank finden.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Frühstücksfleisch aus der Dose
  • Käse (in Würfeln)
  • Fleischwurst
  • Brot/ Brötchen
  • Kirschen aus dem Glas (für Döbel ein echter Geheimtipp)

Wer es mag, kann diese Köder auch noch mit Gewürzen aufmotzen (zum Beispiel Knoblauchpulver). So hat man immer noch die Möglichkeit an fängige Köder zu kommen, obwohl alle Geschäfte geschlossen haben und sich Maden, Würmer und Co. verkrochen haben.

Weitere Tipps und Tricks für Friedfische findet ihr ab Februar in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing King“.

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Hotspots erkennen – Fischreiche Stellen auf den ersten Blick

Wie erkenne ich einen Hotspot?

  • von Dennis Siever

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Unter Anglern gilt vor allem der Grundsatz, dass die besten Angelplätze nicht direkt am Parkplatz liegen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Plätze, die augenscheinlich gut und bequem zu erreichen sind, werden häufig befischt. Je nachdem, wie hoch der Angeldruck an einem einzigen Platz ist, kann so eine Stelle schon mal „verbrannt“ sein. Um einen guten Fangplatz zu finden, muss man manchmal mehrere Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen – manchmal auch durch schwer zugängliches Terrain. Doch wie kann ich überhaupt im Vorfeld erkennen, ob sich ein so weiter Fußmarsch überhaupt lohnt? In Angelgeschäften und Foren bekommt man zwar häufig Stellentipps, allerdings verraten nur die wenigsten Angler ihre Hotspots. Dies ist durchaus nachvollziehbar, denn wer von uns möchte einen möglichst einsamen und ertragreichen Angelplatz nicht für sich haben?

Um sich mit Hilfe von Gewässer- und Landkarten (z.B. GoogleMaps) auf einen Angelplatz vorbereiten zu können, ist es hilfreich wenn man weiß, nach welchen Strukturen man Ausschau halten soll, denn Strukturen sind der Schlüssel zum Erfolg. Ich möchte dies am Beispiel von Kanälen verdeutlichen, die in der Regel relativ gleichmäßig tief sind und äußerst monoton verlaufen. Ein größeres Loch am Gewässergrund, ein Knick in der Spundwand oder eine Reihe von Pfeilern können hier schon die entscheidende Struktur sein, die Fischen Nahrung und Unterschlupf bietet. Überall dort, wo ein Gewässer oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche plötzlich etwas anders verläuft als gewöhnlich, können sich Hotspots befinden. Hierzu gehören neben den bereits erwähnten Stellen:

– Hafeneinfahrten

– Kehrströmungen

– Flussmündungen

– Unterwasserhindernisse (z.B. versunkene Bäume)

– Steinschüttungen und Buhnen

– Gumpen

– Brückenpfeiler

– Steganlagen

– Untiefen

– Abbruchkanten

– Warmwassereinläufe

– Wehranlagen

 

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Hot-Spots soweit das Auge reicht. Eine Hafeneinfahrt mit Kehrströmungen, Buhnen, Steinen und Spundwänden. (Foto: Dennis Siever)

Wer mit offenen Augen am Wasser ist, wird häufig noch weitere Merkmale erkennen können. Wem GoogleMaps und Spaziergänge am Gewässer nicht genug sind, kann über die Anschaffung eines Echolotes nachdenken. Diese gibt es mittlerweile auch für Uferangler. Auch so können Strukturen am Gewässergrund erkannt werden. Für einige Gewässer erhält man auch im Internet so genannte Tiefenkarten. Ausführlichere Infos zum Thema Hotspots gibt`s nächsten Monat in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing-King“.

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Cooles Event für Angler in NRW

Wir sind auf dem „Fischereitag NRW“!

Du auch? 

am 23.Oktober 2016 findet der 9.Fischereitag NRW im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen statt.

Es handelt sich hier um ein richtig cooles und toll organisiertes Event vom Landesfischereiverband Westfallen-Lippe.

In der Zeit von 10.00 -17.00 Uhr wird es neben Vorträgen von Profis wie Jörg Strelow (Erfinder des „Faulenzens“ mit Gummifschen), Räuchervorführungen, Bootstechnik und vielem mehr auch ein buntes Rahmenprogramm von Fishing-King geben.

So wird unser Trainer Peter Stark euch beispielsweise in die Kunst des Fliegenfischens einweisen. Fliegen-Wurftechnik, Fliegen selber binden und und und …

Außerdem habt ihr die Chance, euch rund um die Themen Angelschein und Angelmethoden beraten zu lassen.

Wir und der Landesfischereiverband Westfallen-Lippe laden alle Anglerinnen und Angler und die, die es werden wollen herzlich zu diesem Event ins schöne Ruhrgebiet ein.

 

Wir freuen uns die ein oder andere Bratwurst oder einen leckeren Kaffee mit euch an unserem Stand zu trinken.

 

Liebe Grüße

Euer Dennis, Hubertus & das gesamte Fishing-King Team 🙂

 

 

 

 

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Angelschein in Nordrhein-Westfalen machen

Der Weg zum Angelschein in NRW

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Ich würde euch ja gerne davon berichten, wie ihr in Deutschland einen Angelschein machen könnt. Da das Angeln in Deutschland allerdings von den einzelnen Bundesländern geregelt wird und jedes Bundesland hier sein eigenes Süppchen kocht, kann ich leider kein allgemein gültiges Rezept dazu schreiben.

Wer von euch in NRW so richtig Bock aufs Angeln mit all seinen spannenden und entspannenden Elementen hat, wird beim Blick in die Fischereigesetze zunächst einmal enttäuscht in die Röhre schauen. Denn um in NRW legal angeln zu können, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aber keine Angst, wir von Fishing-King versuchen euch  mit diesem Artikel  einen Durchblick in den verwirrenden Behörden-Dschungel zu verschaffen.

1. Wie komme ich an den Angelschein?

Jeder, der sich von euch bereits mit dem Angeln beschäftigt hat, hat schon einmal vom so genannten „Angelschein“ gehört. Doch einen richtigen Angelschein gibt es so eigentlich gar nicht. Auch die blaue Karte, die gerne fälschlicherweise Angelschein genannt wird und die ihr nach der erfolgreichen Prüfung in eurem Bürgerbüro bekommt, reicht zum Angeln allein nicht aus.

Wenn ihr in NRW angeln wollt, müsst ihr

a) eine Fischerprüfung (Anglerprüfung) ablegen (anschließend gibt`s ein Prüfungszeugnis)

b) einen Fischereischein erwerben (diese blaue Karte, die ihr nach der Prüfung bei eurer Stadt oder Kommune bekommt –  natürlich nur gegen Vorlage des Prüfungszeugnisses)

c) den so genannten Fischereierlaubnisschein für eurer Wunschgewässer im Angelladen kaufen (gerne auch „Tageskarte“ oder „Jahreskarte“ genannt)

Hier nochmal zusammengefasst:

  1. Vorbereitungskurs machen (Onlinekurs oder Präsenzseminar)
  2. Fischerprüfung erfolgreich ablegen
  3. Fischereischein bei der Stadtverwaltung abholen
  4. Fischereierlaubnisschein im Angelladen fürs jeweilige Gewäßer kaufen

2. Wie lege ich die Fischerprüfung ab?

Für die Fischerprüfung muss man sich zum einen vorbereiten und zu anderen anmelden. In NRW bereiten wir von Fishing-King euch mit unterschiedlichen und praxisnahen Methoden optimal auf die Prüfung vor. Entweder mit unserem Onlinekurs oder unseren Wochenendkursen.

Um sich für die Prüfung anzumelden, müsst ihr euch bis spätestens 4 Wochen vor dem Prüfungstermin bei eurer Stadt oder Kommune angemeldet haben (per Mail oder persönlich im Bürgerbüro). Die Anmeldung bzw. die Prüfung kostet 50€. In den meisten Städten und Kommunen gibt es jedes Jahr nur ein oder zwei Termine. Wenn euch der Prüfungstermin aus irgendwelchen Gründen nicht zusagt, könnt ihr euch eine Ausnahmegenehmigung ausstellen lassen und die Fischerprüfung in einer anderen Stadt ablegen, bei der euch der Termin vielleicht eher anspricht. (Das genaue Vorgehen erklären wir auch in einem kurzen Video in unserer Onlineakademie.)

Welche Kosten auf euch zukommen, zeige ich euch hier:

a. Vorbereitungskurs (www.fishing-king.de)

b. Prüfungsgebühr (50€ – an die untere Fischereibehörde zu zahlen)

bb. Ausnahmegenehmigung (nur für die Prüfung in einer anderen Stadt = 15€)

c. Fischereischein (für 1 Jahr = 16€/ für 5 Jahre= 48€)

d. Fischereierlaubnisschein (Kosten von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich)

3. Was erwartet mich in der Fischerprüfung?

Die Prüfung besteht aus insgesamt 3 Teilen.

a. Theorie

b. Fischkarten

c. Rute zusammenbauen

Theorie

In der Theorieprüfung bekommt ihr einen Fragebogen mit insgesamt 60 Fragen (ausgewählt aus 359 Fragen) aus 6 verschiedenen Themengebieten:

– Allgemeine Fischkunde

– Spezielle Fischkunde, Fischkrankheiten

– Gewässerkunde, Fischhege

– Naturschutz, Tierschutz

– Gesetzeskunde

– Gerätekunde

Mindestens 45 Fragen müssen richtig sein, davon mindestens 6 Fragen aus jedem Fachgebiet. Hierfür habt ihr 90 Minuten Zeit.

Die 359 Fragen kannst du übrigens kostenlos mit unserer App dem „Angelschein Trainer“ üben. Für alle Smartphones verfügbar.

Fischkarten

Von 49 Bildtafeln werden euch 6 nach dem Zufallsprinzip vorgelegt, hiervon müssen 4 richtig benannt werden. Es zählt immer die erste Antwort. Ihr solltet euch also immer gut überlegen, welchen Fischnamen ihr sagt. Wenn ihr euch unsicher seid, legt ihr die Karte kurz zur Seite und beantwortet sie zum Schluss nochmal. 😉

Rute zusammenbauen

In der Prüfung wird euch nach dem Zufallsprinzip eine von insgesamt 10 Ruten zugeteilt, die ihr waidgerecht zusammenbauen müsst. Hier müsst ihr von 28 möglichen Punkten mindestens 25 erreichen. Dafür habt ihr nur 15 Minuten Zeit! Wenn ihr eine Rute zusammenstellt, die am Wasser nicht waidgerecht wäre (zum Beispiel wegen einer für den Zielfisch zu schwachen Schnur), seid ihr durchgefallen. In diesem Praxis-Teil fallen die meisten Leute durch.

Aber keine Angst, die Trainer von Fishing-King sind durchweg Profis, die euch perfekt auf die Prüfung vorbereiten.

4. Wie geht`s nach der Prüfung weiter?

Nach der Prüfung erhaltet ihr ein Prüfungszeugnis. Mit diesem und einem Passbild geht ihr anschließend zum Bürgerbüro. Dort bekommt ihr dann eure „blaue Karte“ (im Volksmund Angelschein). Ich empfehle euch, direkt den 5-Jahres-Fischereischein für 48€ zu nehmen. Diesen müsst ihr nämlich nur alle 5 Jahre verlängern und außerdem ist es etwas günstiger.

Wer nur einen 1-Jahres-Fischereischein nimmt, muss jedes Jahr erst mal zum Bürgerbüro düsen, um überhaupt Angeln zu dürfen. Und wer will schon jährlich zum Bürgerbüro?!

Mit eurer blauen Karte dürft ihr nun laut Gesetz angeln. Allerdings nur an Gewässern, wo dies auch erlaubt ist. In der Regel sind die meisten Gewässer im Besitz von Vereinen, Verbänden oder Privatpersonen. Um dort nun angeln zu dürfen, benötigt ihr dann noch einen Fischereierlaubnisschein. Dieser berechtigt euch, an einem Tag, einer Woche oder einem Jahr an dem jeweiligen Gewässer zu angeln. Diesen Schein bzw. diese Karten bekommt ihr meistens im örtlichen Angelgeschäft. Hin und wieder gibt’s diese aber auch an anderen Ausgabestellen (Tankstellen, Bäckereien, Vereinsheimen usw.). Im Internet könnt ihr euch hierzu schlau machen.

Ich empfehle euch als Anfänger auf jeden Fall die Mitgliedschaft in einem Angelverein. Mal davon abgesehen, dass ihr so neue Freundschaften schließen könnt, habt ihr als Vereinsmitglied oftmals exklusive Rechte an einigen Gewässern, die Tageskarteninhaber oftmals nicht haben (zum Beispiel Bootsbenutzung, Nachtangeln usw.). Selbstverständlich dürft ihr mit eurem blauen Schein auch in anderen Bundesländern angeln. Allerdings müsst ihr euch auch dort selbstständig um die Fischereierlaubnisscheine kümmern. Auf diesen Scheinen findet ihr übrigens auch immer die am Gewässer gültigen Regeln und Fangbegrenzungen.

Was kompliziert klingt, ist in der Praxis dann oft gar nicht so schwierig. Und glaubt mir, wer erst mal einen Angelschein gemacht hat, wird diesen sein Leben lang nicht bereuen.

Also, in diesem Sinne „Petri Heil und strammes Seil“.

Euer Dennis Siever

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