Der Maifisch – ein vergessener Wanderfisch

Aufgrund von Flussbegradigungen und Verbauung von Flussläufen ist der Lebensraum Fluss schon lange nicht mehr so, wie er natürlich war. In ganz Europa gibt es nur noch eine Hand voll Flussläufen die noch in ihrer natürlichen Form vorzufinden sind. Darunter leiden besonders Tiere die auf einen natürlichen, unverbauten Lauf angewiesen sind, z.B. Wanderfische wie Aal, Lachs oder der viel unbekanntere Maifisch.

Der Maifisch gehört zur Familie der Heringe und kann beachtliche Größen von bis zu 60-70 cm erreichen. Den größten Teil seines Lebens verbringt er im Meer, wandert dann aber im Alter von 3-8 Jahren zum Laichen in die Flüsse ab (ähnlich wie Lachs und Meerforelle). In Deutschland war der Fisch besonders im Rhein und seinen Zuläufern beheimatet, ist aber durch Überfischung und Verbauung im Rhein seit den 1960er Jahren ausgestorben.

Ein prächtiges Exemplar eines Maifischs aus Portugal. Vorgestellt vom Poller Heimatkundler Hans Burgwinkel

Am 06.06.19 fand am Kölner Rhein der jährliche feierliche Besatz von Maifischen statt. Zu Gast waren mehrere prominente Gäste wie die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz Ursula Heinen-Esser oder die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes.

Zumindest der Ausblick lohnt sich für die Maifischlarven beim Poller Maigeloog

Der jährliche Besatz von Maifischen ist ein echtes Erfolgsprojekt. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2008. Damals noch als EU-Life Projekt, heute als „länderübergreifendes Maifischprojekt“. Im Rahmen des Projektes wurden in den letzten 10 Jahren über 13 Millionen Maifischlarven Rhein ausgesetzt. Die Larven hierbei stammen aus französischer Zucht, im französischen Gironde-Garonne-Dordógne-System gibt es eine der wenigen noch wilden Populationen des seltenen Maifisches, daher werden Elterntiere dieser Population für die Zucht genutzt.

Prof. Dr. Stefan Stoll vom Umwelt-Campus Birkenfeld mit einer Portion Maifischlarven im Messbecher

Mittlerweile konnte das Projekt bereits gute Erfolge feiern, so konnten in den letzten Jahren über 750 adulte Maifische im Rheinsystem gesichtet werden. Das tatsächliche Maß der Population wird aller Wahrscheinlichkeit die 750 noch weit überschreiten.

Einer der wichtigsten Verfahren um den Erfolg des Projektes zu messen ist, wie überall in der Wissenschaft, eine gute Dokumentation. Da der Rhein aber riesig ist und der Maifisch im Vergleich sehr klein ist, ist eine Dokumentation von den spannenden Maifischpaarungs-Events sehr selten. Wer also nachts am Rhein unterwegs ist und einmal in den Genuss kommt, ein solches Laichspektakel zu beobachten, der meldet sich am besten beim RhFV mit dem Zeitpunkt der Beobachtung (siehe Bild – STUDENT SCIENCE)

Federführend für das Maifischprojekt ist der Wissenschaftler des RhFV Dr. Andreas Scharbert. Zusammen mit unserem Hausinternen Biologen Sören Schilasky hat er ein kleines Video rund um den Maifisch und das Maifischprojekt gedreht (siehe oben).

Der Rheinische Fischereiverband organisiert zahlreiche Umweltprojekte nicht nur für den Maifisch

Weiterführende Links:

https://www.umwelt-campus.de/projekt-maifisch/

https://rhfv.de

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Ohne Prüfungsangst zum Angelschein in Bad Oldesloe

Es gibt kaum Menschen, die eine Prüfungssituation kalt lässt. Egal, wie gut man sich vorbereitet hat: Wenn die „Stunde der Wahrheit“ schlägt, bekommen die Meisten ein wenig klamme Finger – manche weniger, andere dafür umso mehr.

Wie gut, wenn die Prüfung von so erfahrenen Prüfern wie in Bad Oldesloe durchgeführt wird. Dr. Manfred Brembach und seine Kollegen kennen die Anspannung der Teilnehmer. Sie können viele Ängste auffangen, so dass der Prüfling sein Wissen im entscheidenden Moment sicher abrufen kann.

Fischerprüfung Bad Oldesloe 2019 Juni ohne Prüfungsangst
In entspannter Atmosphäre lässt sich das Gelernte gut abrufen: da wundert es nicht, das alle Teilnehmer ihre Fischerprüfung mit sehr gutem Ergebnis abschlossen

So verfliegt das „Nervenflattern“ schnell und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. „Wir spüren jedes Mal: die  Leute kommen gerne zu uns!“ freut sich Manfred Brembach. Das werden ihm die Teilnehmer sicher gern bestätigen. Und die gute Laune stieg noch mehr:

Alle Fishing-King-Prüfungskandidaten haben ihre Fischerprüfung jetzt im Juni 2019 mit Bravour bestanden.

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Fishing-King und Hubertus im Artikel bei der BILD

Gestern wurde online bei der BILD Zeitung ein neuer Artikel zum Thema Angeln veröffentlicht. Neben Olaf Lindner vom DAFV kommt darin auch Hubertus zu Wort.

Angeln liegt voll im Trend

Dass das Angeln mehr als nur Fische fangen ist, darauf kommen in Deutschland immer mehr Menschen. Nicht ohne Grund gehen in Deutschland jährliche mehrere Millionen Menschen zum Angeln.

Warum dies so ist, wie viele Angler wir wirklich in Deutschland haben und was Einsteiger in Deutschland beachten müssen, damit befasst sich unter anderem der Artikel. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

PS: Du hast noch keinen Angelschein? Dann wird es Zeit! Hier Bundesland auswählen und loslegen!

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Bundesliga-Profifußballer machen ihren Angelschein mit Fishing-King

In den letzten Wochen und Monaten begleiten wir zusammen mit unserem Partner-Ausbilder in Bayern, Gerhard Sauer, die drei Bundesliga-Profifußballer Julian Green, Marco Caligiuri und Sebastian Ernst von der SpVgg Greuther Fürth auf dem Weg zum Angelschein mit unserem Kombikurs.

Zeitliche Engpässe verhinderten bislang den Angelschein

Eigentlich hatten die drei Spieler schon länger vor, sich auf die Fischerprüfung vorzubereiten und den Angelschein zu machen. Das tägliche Geschäft als Profifußballer bei einem bayerischen Verein verhinderte dies jedoch bislang.

Gemeinsam mit unserem Partner-Ausbilder Gerhard Sauer organisierten wir den Spielern einen individuellen Praxiskurs – zu den freien Zeiten der Spieler und bei ihnen vor Ort im Fürther Raum. So war es möglich, die verpflichtenden Kursstunden, die in Bayern Voraussetzung sind für die Fischerprüfung, sorgfältig zu absolvieren.

Sorgfältige Vorbereitung auf die Fischerprüfung

Im kleinen Kreis konnten die Spieler sich bestens ausbilden lassen und individuelle Fragen perfekt klären. Ergänzend zu dem Praxiskurs mit Gerhard Sauer nutzen die Profifußballer fleißig die Möglichkeit, sich mit unserem Onlinekurs und der App auf die Fischerprüfung vorzubereiten. Einige Aussagen der Spieler zu diesem Angebot findet Ihr auch im Video oberhalb. Julian Green hat die Fischerprüfung bereits mit Bravour bestanden, Marco Caligiuri und Sebastian Ernst werden in den kommenden Wochen nachziehen – da machen wir uns keinerlei Sorgen.

ausbilder gerhard sauer
Julian Green, Sebastian Ernst, Marco Caligiuri und Gerhard Sauer am letzten Praxistag (von links)

Angeln als beliebtes Hobby unter Promis und Profisportlern

Das Angeln ist in Deutschland sehr beliebt und weit verbreitet. Jährlich legen in ganz Deutschland tausende neue Angler die Fischerprüfung erfolgreich ab, welche Voraussetzung für den deutschen Angelschein ist. Dieser wiederum wird benötigt, um in Deutschland angeln zu dürfen.

angeln hobby promis fußballer politiker

Außerdem tragen die Angler in Deutschland maßgeblich zum Erhalt und der Förderung unserer deutschen Gewässer und im Wasser lebenden Flora und Fauna bei, wie z.B. dem Erhalt der heimischen Fischarten. Das Angeln geht damit weit über das einfache „Fische fangen“ hinaus.

Auch unter Promis und Profisportlern zählt das Angeln nicht ohne Grund weltweit zu einer beliebten Freizeitgestaltung, so sind z.B. Cristiano Ronaldo, David Beckham, Zlatan Ibrahimovic, Miroslav Klose, Patrick Owomoyela, Bushido, Sido, Marteria, Barack Obama und viele weitere Fußballer, Promis und Politiker bekennende Angler.

fishing king angelschule

Über Fishing-King und den Angelschein

Wir sind Europas größte Online-Angelschule und bilden aktuell in ganz Deutschland und Österreich erfolgreich nachhaltige Angler via Onlinekurs und/oder Praxiskursen aus. Mit dem Konzept des Onlinekurses in Kombination mit der App bieten wir vor allem zeitlich eingeschränkten Personen den Zugang zum Angeln. Denn wer in Deutschland angeln möchte, der muss einen Angelschein besitzen und dazu die Fischerprüfung in seinem Bundesland bestehen. Unser Onlinekurs gilt als anerkannte Prüfungsvorbereitung in den meisten Bundesländern Deutschlands. Er kann zudem in ganz Deutschland als Ergänzung zu verpflichtenden Praxiskursen absolviert werden. In Bayern, wo die Fußballer ihren Angelschein machen, ist ein zusätzlicher Lehrgang aktuell Pflicht. Wir bieten in jedem Bundesland einen flexiblen und sicheren Weg zum Angelschein an.

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Was Fischereiverbände leisten – Beispiele vom Rheinischen Fischereiverband 1880 e.V.

In unseren Blogs wollen wir regelmäßig über aktuelle Projekte der Fischereiverbände berichten. Häufig haben Angler von der Vielfalt und dem Nutzen nur eine vage Vorstellung. Das ist schade, denn hier wird Großartiges geleistet!

Aufgabenschwerpunkte der Fischereiverbände

Neben allgemeinen Aufgaben als Interessenvertretung und starker Partner der angeschlossenen Angelvereine widmen sich Fischereiverbände der Pflege der Natur mit dem Schwerpunkt Gewässer. Renaturierung und Artenschutz sollen den möglichst naturnahen Zustand unserer Gewässerlandschaft und ihrer Artenvielfalt erhalten oder wiederherstellen. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Förderung des Angelnachwuchses durch die engagierte Jugendarbeit.

Wie vielfältig sich das Projektspektrum gestalten kann, wurde zum Beispiel jüngst auf der Mitgliederversammlung des Rheinischen Fischereiverbands 1880 deutlich. Geschäftsführer Frank Molls berichtete über die laufenden und geplanten Maßnahmen des Verbands:

Lachsprojekt

Die Fließgewässer im Rheinland sind seit jeher wichtige Strecken für Wanderfische wie Lachs, Maifisch oder auch Aal, deren Bestände gefährdet sind z.B. durch Querverbauung und Wasserkraftanlagen unnatürlich hoher Einfluss von Fressfeinden in ausgebauten Gewässersystemen, wie z.B. dem Kormoran Verlust vieler Laichgebiete und Restbelastung des Wassers Einfluss des zunehmenden Schiffverkehrs im kanalisierten Rhein.

Lachsprojekt Rheinischer Fischereiverband
Damit Wanderfische wie der Lachs Bestand haben können muss die Durchlässigkeit der Fließgewässer gegeben sein.
Lachsbesatz Junglachse Rhein RhFV
Mit Lachsbesatz stützt der Rheinische Fischereiverband die Bestände, die durch den Einfluss des Menschen – aber auch durch Fressfeinde – gefährdet sind.

Hier setzt sich der Verband mit diversen Projekten aktiv ein und ist in Kooperationen eingebunden.

Die Verbandsbiologen liefern mit ihren Erhebungen (z.B. durch den automatischen Fischzähler) belastbares wissenschaftliches Material.

Durch intensive Aufklärungsarbeit sensibilisiert der RhFV die Öffentlichkeit für diese Thematik. Auch für Projekte wie „Barbe im Rhein“ oder die Wiederansiedlung des Maifischs macht sich der Verband stark.

Förderung der Angeljugend

Kinder und Jugendliche für das Angeln zu interessieren ist ein wichtiges Anliegen der Vereine und Verbände – immerhin sind sie die nächste Generation, die diese wichtige Arbeit fortführen soll.

BigFish Projekt RhFV Fishing-King

Mit dem Projekt BigFish – Jugend angelt Zukunft bietet der Verband vielfältige Aktionen, um den Nachwuchs fürs Angeln zu gewinnen und nachhaltig zu begeistern. Hier ein paar Beispiele:

  • Zeltlager, Gemeinschaftsfischen, Touren und Reisen
  • Angeln für Kinder unter 10 Jahren und Schnupperangeln ohne Fischereischein
  • Schulprojekte und Naturschutzwettbewerbe
  • Aus- und Weiterbildung von Jugendleitern
  • Workshops u.a.m.

Dazu bietet der RhFV Partnerschaften in Form von Anzeigenschaltungen in der Verbandszeitschrift an. => hier.

Die traditionellen Aalschokker sollen erhalten bleiben – jetzt werden sie für die Bestandserhebung genutzt
Schokker Projekt

Mit dem „Schokker-Projekt“­ sorgt der RhFV in den kommenden drei Jahren mit seinen Fachleuten und dem Know-how zur Erfassung der Fischbestände.

Gleichzeitig wird Erhalt der traditionellen Befischungstechniken gesorgt – die Aal-Schokker bleiben also im rheinischen Landschaftsbild erhalten. Die Maßnahme wird übrigens auch über den EU-Fischereifond gefördert.

Notfall-Hilfe für Gewässer

Im Hitzesommer 2018 war das RhFV-Notfallteam häufig im Einsatz. Der Grund: Die hohen Temperaturen führten in vielen Gewässer zu massivem Sauerstoffmangel. Tausende von Fischen gingen dadurch zugrunde. Dank vieler freiwilliger Helfer aus den Vereinen konnte das Notfallteam noch in vielen Fällen z.B. durch Umsetzmaßnahmen Schlimmeres verhindern.

Aus- und Weiterbildung

Fischereiverbände sind auch als „Bildungsträger“ aktiv. Denn jeder, der angeln möchte, muss sich gründlich auf die Fischerprüfung vorbereiten. In Kooperation mit Fishing-King können Angelscheinanwärter im Kombikurs die Theorie online erarbeiten- die praktische Seite vermitteln erfahrene RhFV-Ausbilder im kompakten Wochenendseminar.

Im Kombikurs kommt das beste aus zwei Lernwelten zusammen: Komfortables Lernen am PC und Handy und Gerätebaupraxis im Kompaktseminar.

Dieses Angebot ermöglicht auch jenen, die zeitlich eingeschränkt sind, den Zugang zur Fischerprüfung.

Teilnehmer der klassischen Lehrgänge profitieren ebenfalls von der Kooperation: Sie können die Fishing-King App im Kurs als Modul vergünstigt nutzen.

Damit Vereine ihrer Hegepflicht fachgerecht nachkommen können, bildet der Verband Gewässerwarte aus. Dazu kommen zahlreiche Workshops und Fortbildungen. Aktuell zum Beispiel zum Thema „Totholz und Rotfederbesatz“­ an einem Baggersee in Köln.

Durch Teilnahmen an Messen bringt der RhFV den Anglern und Vereinen seine Arbeit und die aktuellen näher.
Untersuchungsprogramme und moderne Ausrüstung

Der Rheinische Fischereiverband hält eine moderne Fischerei- und­ Gewässerausstattung vor. Aktuell steht die Beschaffung einer kompletten Bootsausrüstung für die RhFV-Jugend an. Möglich wird dies durch Fördergelder der Firma Henkel in Düsseldorf.

Fischpopulationen und Gewässerchemie stehen im Blickpunkt von Untersuchungsprogrammen. Ebenso Biotopmaßnahmen und Studien. Sie kommen den Vereinen ebenso zugute wie Beratungen – etwa in Rechtsfragen oder der Satzungsgestaltung. Unverzichtbar ist außerdem die Lobbyarbeit – etwa, damit die Angelmöglichkeiten nicht durch zu viele Auflagen unverhältnismäßig eingeschränkt werden.

Kurzum – das Spektrum der Verbandsarbeit ist breit und zeigt, dass die Fischereiabgabe nachhaltig uns Anglern und der Natur dient. Über eine Vereinsmitgliedschaft kannst du die wichtigen Aufgaben unterstützen – denn als organisierter Gruppe bekommen unsere Anliegen das nötige Gewicht!

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Rein in den Verein: Warum sich die Mitgliedschaft im Angelverein lohnt

Du wohnst in Schleswig-Holstein und fragst Dich, ob es sich lohnt, in einen Angelverein einzutreten? Wir finden: In jedem Fall! Und dafür gibt es auch gute Gründe:

In der Regel sind exklusive Vereinsgewässer besser gehegt und verfügen über hervorragende Fischbestände. Darüber hinaus hast Du als Vereinsmitglied Hausgewässer, Stammgewässer an denen man nahezu jeder Zeit immer wieder angeln kann. Dadurch lernst Du das Gewässer besonders intensiv kennen und – wer sein Gewässer kennt, der fängt!

Neben den üblichen Vorteilen einer Vereinsmitgliedschaft bietet Dir eine Mitgliedschaft in einem dem Landessportfischerverband zugehörigen Vereine in Schleswig-Holstein ganz besondere Vorzüge.

Ungefähr 330 Vereine (Stand Frühjahr 2019) sind im LSFV organisiert und bieten Dir als Mitglied exklusiven Zugang zu folgenden Gewässern:

Darüber hinaus sind viele Angelvereine auch Pächter eigener Gewässer, die dann exklusiv für Vereinsmitglieder zur Nutzung stehen.

Neben dem Zugang zu den Top-Gewässern, stärkst Du mit einer Mitgliedschaft die Angel-Community in Schleswig-Holstein und kannst Dich so, ohne viel Aufwand, für die Interessen der Angler stark machen. Wir können Dir daher eine Vereinsmitgliedschaft in einem der Vereine in Schleswig-Holstein nur wärmstens empfehlen.

Hier findest Du den Link zum Landessportfischerverband => LSFV

Du bist noch kein Mitglied in einem Angelverein? Dann schau dir dieses Video an
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Rein biologisch: Sören ist das neue Gesicht bei Fishing-King

Ab dem 15.04.2019 verstärkt Sören Schilasky unser Fishing King Team. Der gebürtige Kölner ist Biologe, Agrarwissenschaftler und leidenschaftlicher Angler.

Im Laufe des Jahres wird er als Produktmanager Fishing King bei den westlichen Bundesländern vertreten. Ihr werdet ihn im ein oder anderen Video bei YouTube, wie auch in unseren Onlinekursen sehen, ganz besonders wenn es um die wissenschaftlichen Themen rund ums Angeln geht. Hier wird er nicht nur Content produzieren, sondern auch dafür sorgen, dass sich eure Onlinekurse qualitativ immer weiter entwickeln und verbessern.

Wie bist du zum Angeln gekommen?

Als Jugendlicher hat mich ein Kumpel zum Angeln mitgenommen. Nach einem Hecht und mehreren Barschen war ich dann überzeugt, dass ich das weiter machen muss. Seit dem findet man mich regelmäßig überall auf der Welt am Wasser.

Was ist deine Lieblingsangelart?

Spinn- und Fliegenfischen auf große/kleine Raubfische und Forellen

Sören Schilasky – Produktmanager:
AUF EINEN BLICK:
  • Geboren und aufgewachsen in Köln, der schönsten Stadt am Rhein
  • Hat Biologie und Agrarwissenschaften studiert und mehrere Jahre als Wissenschaftler in der Biochemie gearbeitet
  • Angelt seit seiner Jugend. Am liebsten mit der Spinn oder Fliegenrute
SCHWERPUNKTE
  • Konzeption, Produktion und qualitative Aufarbeitung der Onlinekurse zur Fischereiausbildung
  • Gebietsleiter und Ansprechpartner der Region West
  • Aufarbeitung wissenschaftlicher Sachverhalte auf YouTube und in der Online Akademie
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Handlandung beim Hecht: So klappt’s ganz sicher

Der Hecht hängt am Haken – wie geht es jetzt weiter? Den kampfstarken Räuber zu landen und sicher abzuhaken endet nicht selten mit fiesen Verletzungen – beim Fisch genauso wie beim Angler. Besonders wichtig ist die richtige Technik vor allem dann, wenn der Hecht eine Größe außerhalb des Entnahmefensters* liegt. Also, wenn der Fisch unter- oder obermaßig ist und zurückgesetzt werden muss. Dann beeinflusst das richtige Handling die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend.

*Entnahmefenster: Größenbereich zwischen Mindestmaß und Obermaß eines Fischs – über und unter den Maßen muss er schonend zurückgesetzt werden

Die 4 häufigsten Fehler beim Handling von Raubfischen
Thomas Klefoth AVN Fishing-King Experte
Dr. Thomas Klefoth hat sich als Verbandsbiologe beim Anglerverband Niedersachsen insbesondere auf den Hecht spezialisiert. Als Experte gibt er bei Fishing-King wichtiges Hintergrundwissen und hilfreiche Tipps weiter.

Dr. Thomas Klefoth ist Verbandsbiologe beim AVN und Fishing-King Experte. Im Onlinekurs und auch auf unserem YouTube Kanal erklärt er Dir, worauf Du beim Handling von Raubfischen achten solltest. Mit seinen Tipps kannst Du die 4 häufigsten Fehler vermeiden:

  • Falsche Ausrüstung
  • Rachensperre
  • Der falsche Kiemengriff
  • Tief gehakte Köder falsch lösen
Tipp Nr. 1: Mit der richtigen Ausrüstung ans Wasser

Wenn Du beim Equipment ein paar Punkte beachtest, ist schon viel gewonnen. Du benötigst:

  • Messschiene
  • Abhakmatte
  • Lange Zangen (evtl. gebogen)
  • Seitenschneider
  • Solides Schlagholz
  • Scharfes Messer
Raubfisch Handling Ausrüstung
Die richtige Ausrüstung ist die Grundlage für das sichere Handling mit Raubfischen

Eine rollbare Messschiene aus Kunststoff ist besonders praktisch. Du kannst sie anfeuchten und den Fisch zum Messen darauf ablegen. So kann die empfindliche Schleimhaut geschont werden.

Eine kleine Abhakmatte ist ebenfalls unbedingt sinnvoll und lässt sich zum Beispiel außen an den Rucksack hängen.

Es gibt verschiedene Zangenmodelle (z.B. in „Pistolen-Form“, mit denen Du tief geschluckte Haken erreichen kannst). Auch lange Zangen mit gebogener Spitze sind hilfreich.

Ein guter Seitenschneider sollte in der Tackle-Box nicht fehlen. Du kannst Haken damit durchknipsen, wenn sie zu tief im Hechtrachen oder den Kiemen stecken. Spätestens, wenn mal Dein Finger zusammen mit einem zappelnden, zahnreichen Hecht mit im Drilling hängt, wirst Du dieses Werkzeug nicht missen wollen.

Ob Du als Schlagholz ein günstiges Modell aus dem Angelgeschäft nimmst oder einen abgesägten Besenstiel ist eigentlich egal – Hauptsache es ist stabil genug, um ausreichend Druck für einen großen Fisch zu erzeugen. Und ein scharfes Messer ist natürlich auch unerlässlich.

Was bringt die Rachensperre wirklich?

Sie wird mancherorts für die Hechtangelei vorgeschrieben, aber wirklich sinnvoll ist die Rachensperre eigentlich nicht. Sie lässt sich meistens nur schlecht platzieren – z.B. wenn der Köder im Weg ist. Bei einem Fisch, der sich heftig bewegt, fliegt die Sperre schnell wieder aus dem Maul. Besser ist hier der richtig durchgeführte Kiemengriff, um den Hecht zügig abhaken zu können.

Rachensperren sind nicht sonderlich hilfreich
Kiemengriff – gewusst, wie

Man sieht den Kiemengriff häufig – doch wird er oft nicht richtig ausgeführt, so dass die Verletzungsgefahr sowohl für den Hecht, als auch den Angler hoch ist. Die Kiemen sind scharfkantig und können böse Schnittverletzungen verursachen.

Hecht Anatomie der Kiemen
Greife nie direkt in die Kiemen hinein – Du verletzt den Fisch und oft auch Dich selbst!

Im schlechtesten Fall greifst Du dazu noch in einen tief sitzenden Drilling – eine Situation, die sich kein Angler wünscht. Zudem sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Fisches, wenn die Kiemen verletzt werden. So machst Du es richtig:

Kiemengriff beim Hecht richtig ausführen
Die richtige Stelle findest du, wenn Du mit einem Finger den Kiemensaum entlang fährst bis zur Maulspitze.

Fahre vorsichtig mit dem Finger am Kiemenrand entlang tastend nach vorne. Dort greifst Du mit dem Mittelfinger behutsam unter, während Du mit Daumen am Maulwinkel das Fischmaul fixierst, das sich automatisch öffnet.

Daumen und Mittelfinger halten den Hecht sicher

Nun kannst Du den Haken lösen und den Hecht schonend zurücksetzen. Achte dann darauf, dass Du den Fisch erst loslässt, wenn er sich aufgerichtet hat und selbstständig davon schwimmt.

Wenn der Haken besonders tief sitzt

Beim Hakenlösen kannst Du ebenfalls Fehler vermeiden. Denn gerade, wenn Hechte hungrig oder aggressiv sind, schlucken sie den Köder häufig sehr tief. Dann kommt der Seitenschneider ins Spiel. Knipse den Haken außen ab und entferne dann den Köder. Die paar Cent für den Haken sollten Dir die besseren Überlebenschancen des Hechts wert sein.

Hecht-Handling Haken Kiemen Seitenschneider
Hat sich ein Haken wie hier in die Kiemen gebohrt, so knipse ihn von hinten mit dem Seitenschneider ab

TIPP: Wenn Du zügig anschlägst, kannst Du verhindern, dass der Hecht den Köder zu tief schluckt.

Das ganze Experten-Video kannst Du Dir hier ansehen

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Meerforelle: Watangeln mit Jörg Strehlow – Die Technik

Die richtige Ausrüstung fürs Watangeln auf Meerforelle und die optimale Stellenwahl haben wir dir in unserem Blog „Meerforelle: Watangeln mit Jörg Strehlow“ schon vorgestellt. Jetzt geht’s ins Wasser! Folgende Fragen wollen wir dir beantworten:

  • Wie watest du richtig?
  • Wie sollte die Bremse eingestellt sein?
  • Wie wirfst du aus, um auf Weite zu kommen?
  • Welche Köderführung hat Erfolg?
  • Wie gehst du am besten mit Nachläufern um?
  • Welche Taktik empfiehlt sich im Wasser?

Watangeln Fishing-King Strehlow Meerforelle

Richtig waten – das solltest du beachten

Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen, denn Waten ist nicht ganz ungefährlich. Verwende also bei steinigen oder unbekannten Untergründen einen Watstock, um Hindernisse und Untiefen auszuweichen. Hier reicht ein geeigneter Stock aus dem Wald, den du dir zurechtschnitzt. Befestige ihn mit einer Kordelschlaufe am Watgürtel – so hast du ihn immer parat. Neben dem Abtasten des Bodens ist die Hauptfunktion des Stocks, dass du dich abstützen kannst, wenn du mal ins Straucheln kommst.

Wichtig! Behalte stets den Wasserstand im Auge, wenn du dich auf einer Sandbank befindest. Davor gibt es immer eine tiefere Rinne, durch die du waten musst.

Bremse optimal einstellen

Die Meerforelle hat ein weiches Maul. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, die Bremse gut einzustellen. Sie sollte weder zu hart, noch zu weich sein.

Strehlow Bremseinstellung Meerforelle Fishing-King

Die Rute muss „arbeiten“ – die Bremse soll aber dem flüchtenden Fisch auch Schnur geben

Trotzdem soll ein sicherer Anschlag auch über weite Distanzen gelingen. Stelle die Bremse so ein, dass du mit der Hand noch mühelos Schnur abziehen kannst.

Auswerfen und Anhieb setzen

Lass den Köder zum Auswerfen ca. auf 1/3 bis maximal halbe Rutenlänge baumeln. Als Rechtshänder fasst du das Rutenende mit links – mit der rechten Hand umfasst du die Rollenhalterung (Steg zwischen den kleinen Finger und den Mittelfinger nehmen). Dann führst du die Rute gerade nach hinten und ziehst mit beiden Händen kraftvoll durch. 

Sobald der Köder auf dem Wasser auftrifft, bremst du die Schnur mit dem Zeigefinger der rechten Hand ab – so streckt sie sich und bleibt gespannt. Das ist wichtig, um eine Perückenbildung zu verhindern. Anfänger versäumen es häufig, die Schnur mit dem Finger zu stoppen und kurbeln dann die lose Schnur auf. Das führt unweigerlich zu den gefürchteten Schnurknäueln – bei Wurfweiten von rund 100 oder mehr Metern heißt das: Hoher Schnurverlust. Den kannst du dir mit der richtigen Technik ersparen!

So führst du den Köder richtig

Lasse den Köder je nach Wassertiefe zwischen 2 und 4 Sekunden sinken. Erfahrungsgemäß halten sich Meerforellen im oberen Wasserdrittel auf. Die Rute bleibt dabei unten (im Winkel zwischen „8 und 10 Uhr“) – Rute und Schnur bilden quasi eine Linie. So kannst du ohne „lange Wege“ den Anhieb setzen.

Die Köderführung ist an Jörg’s „Faulenzer-Methode“ vom Zanderangeln angelehnt. Also nach 5 – 6 Kurbelumdrehungen einen Spinn-Stopp von 1 – 2 Sekunden. So gerät der Köder in eine Taumelbewegung. Beim „Hansen Flash“, den Jörg gerne fischt, kommt noch eine Drehbewegung dazu, die das Fluchtverhalten von Sandaalen täuschend echt imitiert. TIPP: Die Meerforelle kennt dieses Muster und erwartet, dass der Sandaal wieder aus dem Sand auftaucht. Das ist der Moment, in dem sie zuschlägt. Deshalb musst du – anders als beim Zanderangeln – besonders beim Ankurbeln mit Bissen rechnen!

Wenn viel Wind für Wellen und damit trübes Wasser sorgt, nutze am besten Schockfarben bei den Ködern. Im klaren Wasser sind natürliche Färbungen besser. TIPP: In der Dämmerung kommt es auf Kontrast und Schatten an. Rostfarbene oder sogar schwarze Köder sind hier Jörg’s eindeutige Empfehlung.

Nach einigen Würfen solltest du ein Stück weiter waten. An markanten Punkten lohnt es sich unter Umständen, dort etwas ausdauernder zu fischen. Im Frühjahr und Sommer versprechen übrigens besonders die frühen Morgen- oder Abendstunden Erfolg.

Herausforderung Nachläufer

Deine Polbrille hilft dir, Nachläufer zu erkennen. Weiter draußen spürst du sie eher durch einen „Anstupser“ in der Rute. Dann bewährt sich folgende Taktik:

  • Kurz stoppen
  • Den Köder etwas absinken lassen (1 – 2 Sekunden)
  • Flott wieder andrehen
Der Drill

Wenn du die MeFo am Haken hast ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der Fisch am Haken bleibt. (Meer-)Forellen springen nun mal von Natur aus. Die Gefahr, den Fisch dabei zu verlieren, ist entsprechend hoch. Jörg’s Tipp: „Genieße den atemberaubenden Anblick und behalte ihn in deinem Herzen“.

Und immer dran denken: Fische – vor allem die untermaßigen – schonend behandeln und den Haken im Wasser lösen.

Abschließend noch Jörg’s Gedanken zur Frage „Was ist besser – Einzelhaken oder Drilling?“: Natürlich sind Einzelhaken schonender und somit waidgerechter. Sie können bei kleinen Spoons, die vom Fisch oft tiefer geschluckt werden, leichter gelöst werden. Mehr Erfolg hat Jörg aber persönlich mit Drillingen, mit denen die Fische tendenziell weniger beim Drill aussteigen.

Das ganze Video findest du hier:

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Gemeinsam stark für alle Angler

Der Hitzesommer 2018 mit seinen Folgen für die Fische, die Kormoranverordnung, die Gewässerdurchlässigkeit für Wanderfische und die Verwendung der Mittel aus der Fischereiabgabe waren nur einige der Themen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Rheinischen Fischereiverbands 1880 e.V. am 13. April 2019. Allen gemeinsam ist das Bemühen, das Angeln, Natur und Artenvielfalt jetzt und in Zukunft zu fördern und zu erhalten.

Neben den fast 100 anwesenden Mitgliedern konnte Reiner Gube, Präsident des RhFV, in Krefeld zahlreiche interessante Gäste begrüßen:

  • Landtagsabgeordneter Rainer Deppe MdL (u.a. Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz)
  • Sebastian Schäfer von der Bezirksregierung Köln als obere Fischereibehörde
  • Dr. Andreas Mellin (Amtsvorgänger von Sebastian Schäfer und Schlichter (komiss.) im RhFV)
  • Horst Kröber (Vorsitzender des LV Westfalen und Lippe e.V.)
  • Udo Schulte (stellv. Vorsitzender der Westfälischen Angelfischer e.V.)
  • Ehrenvorsitzenden Eva Rohmann und Walter Sollbach (Ehrenvorsitzende des RhFV)
  • Günther Buttgereit (Verbandsgericht)

Wir von Fishing-King haben uns sehr gefreut ebenfalls als Gast dabei zu sein. Wir konnten über die Erfolge unserer Kooperation mit dem RhFV seit 1. September 2017 berichten wie etwa die gemeinsamen Kombikurse.

Unser Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Zugang zum Angeln zu ermöglichen und sie zu glücklichen und naturschützenden Anglern auszubilden. Gleichzeitig möchten wir möglichst viele Angelbegeisterte ermutigen, sich durch den Beitritt in Angelvereine zu organisieren und so u.a. den Einfluss der Angler zu stärken.

Dies fördern wir durch unsere große, mediale Reichweite in den sozialen Medien (YouTube, Facebook und Instagram) von über einer halben Million Menschen im Monat. Mit der eigens geschaffenen Vereinsplattform auf der Fishing-King Website können die Vereine kostenlos für sich werben. Hierzu können sich Vereine einfach mit ihren Daten an die Firma Fishing-King per E-Mail an info@fishing-king.de wenden. Auch im Onlinekurs selbst ist diese Seite den Nutzern zugänglich. So kann durch die Postleitzahl-Eingabe leicht ein Verein in Wohnortnähe gefunden werden.

Dazu stellen wir die Vereine im RhFV im Video vor:

Für Angler und die Natur aktiv

Mit rund 450 Mitgliedsvereinen und über 40.000 Mitgliedern stellt sich der Rheinische Fischereiverband  Verband in den Dienst der Angler und aller am Schutz von Natur, Umwelt und Gewässern Interessierten im Rheinland.

Die Bedeutung dieser Arbeit zeigte sich deutlich im “Hitzesommer 2018”, wo die Gewässer kritische Temperaturen erreichten und das RhFV-Notfallteam häufig angefordert wurde.

Reiner Gube, Präsident des Rheinischen Fischereiverband

Der Grund: Bei steigenden Temperaturen sinkt der Gehalt des im Wasser gebundenen Sauerstoff dramatisch ab – die Fische ersticken.

Durch die anhaltende Hitze kam es so in vielen kleineren Fließ- und Stillgewässern zu massivem Fischsterben – wie etwa im Aasee bei Münster. Mit vereinten Kräften der vielen engagierten Helfer aus den Bezirken und Vereinen wurden mittels Umsetzaktionen viele Fische gerettet.

Ein Thema, bei dem der Verband nicht locker lässt, ist die Kormoranverordnung, denn nicht immer würden die Behörden im Sinn des Erlasses entscheiden, so Gube.

Stellung bezog der RhFV-Vorsitzende auch zur Klage gegen die Fischereiabgabe. Sie sei ein unverzichtbares Instrument für die wichtige Arbeit zugunsten der Erhaltung der Artenvielfalt und des Naturschutzes. Entgegen der Vorwürfe käme viel Unterstützung bei Vereinen direkt an.

Projekte von Anglern für Angler

Fischereiverbände können dort ansetzen, wo das Engagement Einzelner und der Vereine allein an Grenzen stößt. Durch die Mittlerposition zu Politik und Behörden bekommen außerdem Forderungen und Initiativen mehr Gewicht.

Aktuell gibt es beim RhFV neben Renaturierungsmaßnahmen noch zahlreiche Themen und Initiativen, die RhFV-Geschäftsführer Frank Molls aufzählte. Diese werden wir in einem weiteren Blogartikel noch ausführlicher beschreiben:

  • Das Lachsprojekt
  • Big Fish, Jugend angelt Zukunft
  • Schokker Projekt
  • Die Studie „Barbe im Rhein“
  • Kooperation RFG
  • Kooperation Fishing King
  • Den Einsatz gegen weitere Sperrgebiete am Rhein
  • Nothilfe für Gewässer
  • Natursohlen in den Rheinauen
  • Gewässeruntersuchungsprogramm
  • Fischbestandserfassungen
  • Boot für die Jugend
  • Bundesverband

Seit dem 16. Februar 2019 ist Dr. Andreas Mellin kommissarischer Schlichter für den RhFV. Er referierte über die Lachse und die Gefahren, denen sie auf ihrer Wanderung ausgesetzt sind – sei es durch den Sog der Schiffsschrauben, die Schlauchform des Rheins oder Welse.

Die Natur muss man aktiv schützen

Dass die Gelder der Fischereiabgabe tatsächlich nur denen zu Gute kommen, die sie eingezahlt haben, bestätigte MdL Rainer Deppe in seinem Grußwort.

Landtagsabgeordneter Rainer Deppe

Er sieht die Angler als aktive Naturschützer. Anhand der Diskussion zum Bienensterben zeigte Deppe auf, dass sich die öffentliche Wahrnehmung mitunter nicht mit der Realität deckt und ein Umdenken stattfinden müsse, wie Naturschutz betrieben werden sollte. Die Selbstheilungskräfte der Natur dürfen nicht überschätzt werden – der Mensch müsse aktiv und gezielt mithelfen. Mehr zu diesem Thema Moderner Naturschutz ist von Rainer Deppe hier zu lesen.

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