Die saarländische Fischerprüfung bereitet Angler auf die Praxis vor

Mit monatlichen Prüfungsterminen bietet das Saarland angehenden Anglern regelmäßig die Möglichkeit, ihre Sachkunde in der staatlichen Fischerprüfung unter Beweis zu stellen. Bei der jüngst stattgefundenen Prüfung in Dillingen am 16.11.2019 konnte auch Fishing-King Mitarbeiterin Iris zeigen, dass die Vorbereitung mit dem Onlinekurs bestens funktioniert. Iris berät im Fishing-King Support die Teilnehmer und Interessierten rund um den Kurs und die Fischerprüfung zum Angelschein. Sie kennt aus eigener Anschauung natürlich besonders gut die Fragen und Wünsche, die die Fishing-Kings beschäftigen.

Fischerprüfung Dillingen Saarland
In der theoretischen Fischerprüfung müssen die Teilnehmer unter den wohlwollenden Blicken des ehrenamtlich tätigen Prüfungsausschusses zeigen, was sie gelernt haben. Bei 60 Fragen aus den verschiedenen Wissensgebieten muss jeweils die richtige von drei möglichen Antworten angekreuzt werden. Dabei zählt nicht nur die Gesamtheit aller richtigen Lösungen: In den jeweiligen Gebieten muss zudem eine Mindestpunktzahl erreicht werden.

Rund 60 Teilnehmer hatten sich mit dem Fishing-King Onlinekurs intensiv auf diesen Prüfungstermin in den Schulungsräumen des Fischereiverband Saar vorbereitet und absolvierten alle mit Bravour den theoretischen Prüfungsteil, bei dem insgesamt 60 Fragen aus den verschiedenen Themenbereichen zu beantworten waren.

Auf das Ergebnis mussten sie nicht allzu lange warten, denn im Saarland wird den Prüflingen bereits am gleichen Tag das Ergebnis mitgeteilt. Und: Es kann direkt der amtliche Fischereischein ausgestellt werden, was so nur im Saarland möglich ist.

Die Mitgliedsvereine vom FV Saar fungieren für die Fischerprüfungen als Gastgeber. Hier finden die Prüflinge an den gepflegten Vereinsgewässern optimale Bedingungen vor, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Doch – wie beim Führerschein auch – fängt das eigentliche Lernen erst durch die Umsetzung des erworbenen Wissens in der Praxis richtig an. Hier bietet der FV Saar in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsvereinen durch das verpflichtende Praktikum direkt nach der Prüfung die Möglichkeit, sich „die ersten Sporen“ zu verdienen.

Vor einer Wertung müssen die Teilnehmer aber keine Angst haben. Es geht vielmehr darum, am praktischen Geschehen das Grundlagenwissen korrekt anzuwenden – insbesondere im Hinblick auf die Waidgerechtigkeit. Und natürlich wird auch auf die wichtigsten Regelungen und Gesetze eingegangen, was in der Praxis meist griffiger und verständlicher ist, als in der Theorie.

Wie das theoretische Wissen in der Anglerpraxis korrekt umgesetzt wird – z.B. das waidgerechte Versorgen des Fangs – vermittelt im Saarland das Pflichtpraktikum. Es stellt sicher, dass jeder Teilnehmer unabhängig von möglichen Vorkenntnissen die wichtigsten, praktischen Grundlagen und Regeln vermittelt bekommt.

Und noch etwas erleben die Teilnehmer beim Praktikum ganz unmittelbar: Die Unterstützung und den wohltuenden Zusammenhalt der Angler-Gemeinschaft bei den gastgebenden Fischereivereinen.

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Jetzt spenden! Unsere gemeinsame 5.000€ Spende für den Naturschutz

Lasst uns gemeinsam Gutes tun & etwas bewegen!

Wir spenden gemeinsam 5.000€, reisen dafür direkt in den Amazonas und würden uns freuen, wenn wir zusammen noch mehr Spenden für das Urwald-Schutzprojekt sammeln können! Worum es genau geht und wie Ihr auch helfen könnt, das erfahrt Ihr jetzt.

Uns von Fishing-King liegt der Naturschutz sehr am Herzen. Mit einer Spende von 5.000€ unterstützen wir daher als Unternehmen gemeinsam mit unserer Community den Verein TARGET e. V. Ruediger Nehberg, der sich unter anderem seit 2002 für den Schutz des Amazonasregenwalds engagiert. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam den Spendentopf noch weiter füllen können. Denn wenn jeder von uns nur 5€ oder 10€ spendet, können wir locker die 10.000€ oder mehr erreichen!

Ihr fragt euch, warum uns die Thematik als Angler und Naturfreund direkt betrifft? Wie Ihr spenden könnt? Warum wir das hier gesammelte Geld diesmal nicht in Deutschland spenden? Das erzählen wir euch jetzt!

Der Regenwald ist enorm wichtig und in Gefahr

Wirtschaftliche Interessen, illegale Landeinnahmen, Raubbau und die massiven Brandrodungen bedrohen zurzeit massiv das gesamte Amazonasgebiet.

Seit Anfang 2017 wurden bereits viele tausende Quadratkilometer Urwald zerstört. Das entspricht der unvorstellbaren Fläche von mehreren HUNDERTTAUSEND Fußballfeldern. Ca. 20% der Amazonas-Entwaldung fand davon in Schutzzonen statt. Das ist nicht nur ein gravierender Eingriff in dieses besondere Ökosystem, sondern bedroht auch die darin lebenden indigenen Völker, die hier seit Jahrhunderten siedeln.

v. l. n. r.: Rüdiger Nehberg (Gründer und Vorstand von TARGET e.V., Hubertus Massong und Roman Weber (TARGET e.V.)

Seit dem Jahr 2000 engagiert sich der von Rüdiger Nehberg gegründete Verein TARGET e.V. für Menschenrechte, Völkerverständigung und den Naturschutz. Seitdem konnten bereits beeindruckende Erfolge gefeiert werden. So wurde 2012 unter anderem die Urwaldklinik CCW eröffnet, die dem indigenen Volk der Waiãpi mit einem Labor, einem Mitarbeiter-Wohnhaus und einem Patientenhaus bei der Erst- und Notversorgung hilft, z.B. bei Geburten oder bei Infektionskrankheiten wie Malaria oder Dengue. Seit 2012 wurden hier bereits mehrere tausend Behandlungen durchgeführt.

Dadurch wird das Volk der Waiãpi dabei unterstützt, selbstbestimmt in ihrem angestammten Wald zu leben und diesen gegen die Abholzung und Ausbeutung des Regenwaldes vor der Holz- und Mineralindustrie zu schützen.

Uns ist bewusst, dass, wenn sich nichts ändert, es nur eine Frage der Zeit ist, bis das sensible und überlebenswichtige Ökosystem mit seiner einzigartigen Flora und Fauna – und damit der Lebensraum der indigenen Völker – unwiederbringlich zerstört werden wird.

Die aktuellen Bedrohungen des Regenwaldes sind vielleicht stärker als je zuvor. Und betreffen auch uns als Angler. Denn der Amazonas-Regenwald ist im Kampf gegen den Klimawandel als gewaltiger CO2-Puffer eine der mächtigsten Waffen, die unser Planet zur Verfügung hat.

Zudem ist der Amazonas eines der größten Süßwasser-Reservoirs unseres Planeten und beheimatet die höchste Artenvielfalt aller Landökosysteme. Vermutlich habt ihr das in den letzten Wochen in den Medien im Rahmen der Amazonas-Brände mitbekommen. Die Auswirkungen gehen sogar soweit, dass sie in unseren heimischen Gewässern, wie der Ostsee, in Form von Veränderungen der Fischbestände spürbar sein werden.

Im Oktober und November wird Hubertus auf eigene Kosten tief in den Amazonasregenwald reisen, um sich zum einen vor Ort genau anzuschauen, was mit unserer gemeinsamen Spende genau geleistet wird und zum anderem wird er natürlich noch ein paar Angeltage einplanen. Das Ganze wird selbstverständlich mit der Kamera festgehalten und euch auf unseren Social-Media-Kanälen zur Verfügung gestellt.

Jetzt spenden!

Lasst uns gemeinsam den Amazonas schützen und helft uns dabei, die Waiapí bei dem Schutz Ihrer Heimat zu unterstützen! Jeder Euro hilft. Werdet jetzt aktiv!

Danke für deinen Beitrag und deine Unterstützung!

Es gibt 2 verschiedene Wege, um zu spenden: Ihr könnt direkt über unseren Facebook-Post spenden (Facebook: Fishing-King) oder diesem Spendenlink folgen: https://www.target-nehberg.de/de/Fishing-King

Warum wir den Betrag diesmal nicht in Deutschland spenden?

Ganz einfach: Wir denken, dass der Impact auf unseren gesamten Planeten, also auch unsere Region, durch den Schutz des Amazonas-Regenwaldes aktuell am effektivsten ist. Denn die Auswirkungen des Klimawandels betreffen auch uns hier in Deutschland.

Außerdem schließt das Eine das Andere nicht aus, denn wir planen aktuell schon für 2020/2021 weitere, noch größere Spendenprojekte, bei denen wir unter anderem direkt in Deutschland verschiedene Natur- & Artenschutz-Projekte von Angel-Verbänden und Vereinen unterstützen werden. Das hier ist also „nur“ der Anfang.

© Bild Fluss: TARGET e. V.

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Endlich – Der offizielle Onlinekurs zum Angelschein für Hessen startet

Tolle Neuigkeiten! Nachdem wir die letzten Wochen und Monate zusammen mit dem Verband Hessischer Fischer e.V. und dem Landesfischereiverband Hessen, der für die Fischereiausbildung in Hessen zuständig ist, den neuen Onlinekurs entwickelt und aufgebaut haben, ist er nun endlich fertig und ab sofort verfügbar! Unser Onlinekurs ist in Kombination mit dem Praxistag offiziell anerkannt zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung in Hessen!

Moderne Vorbereitung auf die Fischerprüfung

Damit bietet der Verband Interessierten bzw. angehenden Anglern aus Hessen die Möglichkeit, sich modern, zeitlich flexibel und zudem qualitativ hochwertig auf die Fischerprüfung vorzubereiten. Gerade für Personen, denen der Besuch eines klassischen Präsenzkurses aus verschiedensten Gründen (z.B. wegen Schichtarbeit oder anderen beruflichen Einschränkungen) verwehrt bleibt, ist dies eine perfekte Option.

Wie sieht unser Kursangebot in Hessen genau aus? Es handelt sich dabei um einen Onlinekurs inklusive einem Praxistag. Ihr kauft den Onlinekurs, absolviert diesen, besucht einen von vielen Praxistagen (im Preis inbegriffen & Anmeldung dazu direkt über den Onlinekurs) und legt im Nachgang die Fischerprüfung ab. Das wars! Mit unserer doppelten Geld-zurück-Garantie geht ihr dabei kein Risiko ein. Hier die wichtigsten Eckdaten zum Kurs:

  • Zulassung durch unseren Onlinekurs inklusive Praxistag
  • Der Praxistag ist im Kurspreis bereits inbegriffen
  • Flexibel lernen: Auf der Couch, in der Bahn oder auf der Arbeit! Lerne wann, wo und so schnell Du willst!
  • Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg mit über 69 4K & HD Videos, Textboxen, Bonusinhalten und mehr
  • Inkl. aller offiziellen Prüfungsfragen und Fischbilder für Hessen
  • Inkl. Probeprüfungen
  • Inkl. Prüfungs-Erfolgs-Garantie (sonst doppeltes Geld zurück)
  • Inkl. Angelschein-Trainer App
  • Unser Markenversprechen: 100% korrekte & top Lerninhalte, 100% 5-Sterne-Support an 7 Tagen und 100% Erreichbarkeit unseres Onlinekurses
  • Gemeinsam mit Experten aus Hessen erstellt

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die den Kurs ermöglicht haben, insbesondere natürlich beim Verband hessischer Fischer e.V. und dem Landesfischereiverband Hessen. Euch wünschen wir jetzt viel Spaß und Erfolg mit dem Kurs!

PS: Auf dem Bild seht Ihr übrigens v. l. r. Olaf Klein (Präsident Landesfischereiverband Hessen und Ausbildungsleiter), Timo Keller (Referent Schulung Nord- und Osthessen & Ausbilungsleiter), Kai Mühlhofer (Produktmanager bei Fishing-King) und Michael Wolfram (Präsident Verband Hessischer Fischer e.V.).

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Der Bezirk Bergisches Land (NRW) stellt sich vor

Viele Neuangler, die frisch ihren Fischereischein gemacht haben, stellen sich oft die Frage, wann und wo sie angeln gehen können. Am besten natürlich in ihrer Nähe und am besten so einfach wie möglich.

Um euch hier ein wenig die Arbeit abzunehmen, stellen wir in unserem Blog immer wieder bestimmte Bezirke vor, damit ihr einen Einblick in die vielfältigen Angelmöglichkeiten in eurer Region erhaltet. 

Vor kurzem war unser Produkt-Manager Sören Schilasky zu Besuch beim Bezirksvorstand des Bezirks Bergisches Land in der Nähe von Wuppertal – in NRW. Hier hat er sich mit Helmut Wuttke getroffen, dem ersten Vorsitzenden des Bezirksvorstands und 2. Vorsitzenden des traditionsreichen Angelvereins „Bergischer Fischereiverein 1889 e. V.“. Zusammen haben die beiden ein Video für euch produziert, in dem einmal dieser einzigartige Bezirk vorgestellt wird.

Neben der Wupper gibt es nämlich mehr als nur diesen einen Fluss im bergischen Land. Die schöne, sehr naturnahe Region bietet zahlreiche Möglichkeiten bzgl. des Angelns. Nicht nur an Flüssen und Bächen, sondern auch an Stauseen, Baggerseen und Naturseen. Besonders die intakte Natur rund um die Gewässer macht das Angeln hier einzigartig (wie du im Video eindrucksvoll sehen kannst).

Der zuständige Verband ist der Rheinische Fischereiverband, er organisiert 16 Bezirke in NRW. Zusammen mit dem Verband und den einzelnen Angelvereinen wird dafür gesorgt, dass alles rund ums Angeln auch noch in Jahrzehnten möglich sein wird. Als große Naturschutzorganisation organisieren Verband und Vereine Besatzmaßnahmen, Hegefischerei, Gewässeranalysen und vieles mehr, was dazu beiträgt, dass es nicht nur für uns Angler besser wird, sondern für alle Menschen und Tiere in der Umgebung. Durch diese Maßnahmen begegnet man nicht nur Anglern am Wasser, sondern auch Waschbären, Bibern und Eisvögeln.

Besonders erstaunlich ist das, wenn man bedenkt, dass die Wupper vor einigen Jahrzehnten noch als einer schmutzigsten Flüsse Deutschlands galt. Durch Abwassereinspeisung der Industrie hat die Wasserqualität im Laufe der Industrialisierung erheblich gelitten. Inzwischen schwimmen wieder zahlreiche Forellen und Äschen in der Wupper, was ein bemerkenswertes Beispiel für erfolgreiche Renaturierung ist.

Eine weitere laufende Erfolgsstory des Bezirks ist die Wiederansiedlung von fast ausgestorbenen Fischarten in heimischen Gewässern. So verfügt der Bezirk über ein eigenes Bruthaus für Atlantische Lachse, die immer wieder erfolgreich in der Wupper besetzt werden. 

Aber nicht nur der atlantische Lachs, sondern auch andere Wanderfische, wie die Meerforelle, wurden bereits erfolgreich angesiedelt und „Heimkehrer“ beobachtet.

Weiterführende Informationen zum Wanderfischprogramm gibt’s beim BFV1889:
http://www.bfv1889ev.de/wanderfischprogramm/bruthaus/index.html

Alle Bezirke des Rheinischen Fischereiverbandes findest du unter:
https://rhfv.de/index.php?id=13

News und Termine des Bezirks Bergisch Land findest du unter:
https://rhfv.de/index.php?id=336

Eine Liste aller Vereine findest du hier:
https://rhfv.de/index.php?id=407

Gastkarten könnt ihr im Internet erstehen unter:
https://www.meineangelkarte.de/login.aspx?ReturnUrl=%2fPages%2fAngler%2fAngelkarte_2_Datum.aspx%3fGewaesserID%3d104&GewaesserID=1

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Videoempfehlung: Fluss. Mensch. Zukunft – Lösungsansätze zur nachhaltigen Fließgewässerbewirtschaftung

Heute haben wir für euch eine absolute Videoempfehlung, die wir auch als Bonusmaterial in unserem Onlinekurs eingebunden haben. Der Film von Kristof Reuther und Lukas Kirchgäßner wurde bereits vor einiger Zeit in Fachkreisen zurecht hochgelobt, weswegen wir hiermit nochmal aufmerksam machen möchten auf diese Thematik. Den Film findet Ihr auf dieser Seite.

Nachhaltige Wege der fischereilichen Bewirtschaftung

Dass eine nachhaltige Bewirtschaftung möglich ist, funktionieren kann und Sinn macht, das wird bei dem Film der beiden Studenten schnell klar. Zusammen mit dem Fischereiverein „Die Bewirtschafter“ wird genau dies beispielhaft aufgezeigt, nämlich dass es auch alternative Möglichkeiten zum klassischen „Besatz“ gibt.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Film und würden uns natürlich freuen, wenn Ihr den Film in eurem Bekanntenkreis teilen würdet. Wir sind der Meinung, dass es sich hierbei um sehr wertvolle Inhalte handelt, an denen wir uns in der Zukunft als Gewässerbewirtschafter und -nutzer orientieren sollten oder sogar müssen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Kristof und Lukas, dass wir den Film in dieser Form verbreiten dürfen und natürlich dafür, dass Ihr das ganze Projekt so beeindruckend aufgearbeitet und verfilmt habt. Respekt!

© Foto & Film: Kristof Reuther & Lukas Kirchgäßner

Weitere Infos bekommt Ihr hier:

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Faszination Perlfisch – Perlfischlaichzug am Attersee

Unser Kai, Standortleiter für Österreich, war Ende April im Rahmen der Kooperation mit dem Landesfischereiverband Salzburg am Attersee im Salzkammergut (Oberösterreich) zu Gast und begleitete dabei eine spannende Exkursion zum Perlfischlaichzug mit der Kamera.

Spannendes Naturschauspiel

Einmal jährlich findet am Attersee in Österreich eine Exkursion zu den Laichzügen des Perlfischs und der Seelaube statt. In diesem Jahr waren wir vor Ort auch mit dabei und konnten so spannende Aufnahmen für den Salzburger Onlinekurs sammeln, die wir letztlich natürlich auch dem Verband zur Verfügung gestellt haben.

Geführt wurde der Tag von Mag. Dr. Michael Schauer, der Gewässerökologe und Gebietsbetreuer für das Europaschutzgebiet Mond- und Attersee ist – im Auftrag des Landes Oberösterreich. Außerdem ist er Mitarbeiter des Büro „Blattfisch“, das sich sehr aktiv für die Themen Gewässerökologie und Naturschutz einsetzt.

Auch wenn dir der Perlfisch vielleicht bis dato völlig unbekannt war, wartet auf dich im folgenden Video ein faszinierendes Naturschauspiel mit vielen spannenden Informationen. Das Laichverhalten ist, wie bei vielen anderen Fischarten auch, wirklich spannend zu beobachten und kann im Video sogar hautnah miterlebt werden. Viel Spaß dabei!

Uns war es eine Ehre, den Tag mit der Kamera begleiten zu dürfen und haben uns über den Einblick in die Welt des Perlfischs sehr gefreut. Vielen Dank für den tollen Tag!

Weitere Infos bekommt Ihr hier:

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Alexander Seggelke vom DAFV im Interview mit Fishing-King

Hubertus hatte vor einiger Zeit die Möglichkeit, Alexander Seggelke, den Geschäftsführer des Deutschen Angelfischerverbands e.V. (kurz: DAFV), in Berlin interviewen zu dürfen.

Spannende Fragen aus der Community

Bereits im Vorfeld des Interviews haben wir bei euch nachgefragt, welche Themen euch in dem Bezug auf die Arbeit des DAFV interessieren. Dabei ergab sich eine schöne Liste an spannenden Fragen, die besten daraus haben wir Alexander Seggelke dann im Interview gestellt. Und auch die Antworten dazu waren definitiv spannend. Es geht um Themen wie Küchenfenster, Catch and Release, Nachtangelverbot, Tierrechtsorganisationen und vieles mehr.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem knapp 45-minütigen Interview. Bevor es zu euren Fragen geht, gibt es zu Beginn ein paar allgemeine Infos zur Arbeit des DAFV generell. Zum Schluss bekommt Ihr sogar noch ein paar private Einblicke.

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Matthias Kabel, der Geschäftsführer des LAV Sachsen-Anhalt, stellt sich und den Verband vor

Brassenangeln an der Elbe – Eine Vorstellung des LAV Sachsen-Anhalt

Ende Juni war das Team von Fishing-King zusammen mit dem Geschäftsführer des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt in Magdeburg an der Elbe. Bei hervorragendem Wetter wurde mit der Feeder- und Grundmontage auf Brassen geangelt. Eins können wir euch bereits verraten: an kapitalen Brassen hat es nicht gefehlt.

Was macht so ein Anglerverband eigentlich?

Angelverbände wie der LAV Sachsen-Anhalt sind für uns Angler eine der wichtigsten Institutionen die es gibt, damit wir unser tolles Hobby auch noch in Zukunft so gut, oder besser, ausüben können. Der LAV hat sich auf die Fahnen geschrieben dafür zu sorgen, dass das waidgerechte Angeln in Einheit mit dem Biotop- und Artenschutz steht. Der Verband möchte sich für den Schutz und die Förderung der gesamten Natur einsetzen, insbesondere natürlich der Gewässer und der mit ihnen verbundenen Ökosysteme. Durch aktive Maßnahmen wie Besatz, Hegeangeln und Aussprechen von Schonzeiten, Mindestmaßen und vielen anderen Maßnahmen kann der Verband in Zusammenarbeit mit Biologen, anderen Verbänden, auf nationaler und internationaler Ebene einen starken Beitrag zur Erhaltung und Schaffung einer lebensfähigen und artenreichen Natur und Umwelt leisten.

Neben dem angewandten Umweltschutz setzt sich der Verband aber auch für die Interessen seiner Mitglieder ein, also der Angelvereine und damit aller Angler. Denn wenn du einem Angelverein angehörst, gehörst du normalerweise dem Verband an. Was eigentlich nur Vorteile hat! Zusätzlich zu einem Versicherungsschutz, hat ein Mitglied Zugang zu exklusiven Gewässern und spart sehr schnell sehr viel Geld. Sucht euch also am besten einen Angelverein in eurer Nähe, solltet ihr noch in keinem sein.

Wie genau funktionieren die Naturschutzmaßnahmen des LAV Sachsen-Anhalts?

Bei einer Bewirtschaftungsfäche von über 12.000 ha, die sich auf etwa 1.200 Gewässer verteilen, kommt sehr schnell ein ganzer Haufen Arbeit zustande. Um das zu bewerkstelligen, leisten die Mitglieder des LAV jährlich über 500.000 Arbeitsstunden zur Pflege und dem Erhalt ihrer Gewässer. Rechnet man mit dem Mindestlohn, entspricht das einem ungefähren monetären Wert von 4,6 Mio. Euro. Das und die große Mitgliederzahl von mehr als 40.000 Mitgliedern macht den LAV Sachsen-Anhalt zur größten Umweltschutzorganisation des Landes! Das kommt natürlich nicht nur den Anglern, sondern allen Nutzern der Gewässer und ihrer Umwelt zu Gute.

Besonders erwähnenswert sind die sehr erfolgreichen Wiederansiedlungsprogramme für den europäischen Lachs und die Meerforelle, z.B. in der Nuthe, Jeeze, der Elbe und ihren Nebenläufern.

Aber nicht nur für populäre Fischarten wie den Lachs oder die vielerorts z.T. übermäßigen Besatzmaßnahmen von Zandern, Schleien und Karpfen engagiert sich der Verband, sondern mit besonderem Augenmerk auch für den Besatz von sog. Biotopfischen. Also anglerisch „uninteressanten“ Arten, wie dem Bitterling, dem Moderlieschen oder dem Schlammpeitzger, da diese Fische einen essentiellen Bestandteil in einem natürlichen Ökosystem darstellen. Ein naturnaher Fischbestand ist mit der Hege, wie sie häufig praktiziert wurde, nicht zu erreichen und das Hegeziel sollte immer noch einen möglichst naturnahen, artenreichen, gesunden und ausgeglichenen Fischbestand zu erhalten und/oder wiederherzustellen.

Neben dem Umweltschutz leistet der LAV einen großen Einsatz im Jugendbereich. Rund 4.300 jugendliche Angler sind bereits im Verband organisiert. Wie bei nahezu allen gesellschaftlichen Prozessen ist das eine der wichtigsten Arbeitspunkte. Denn ohne einen guten Nachwuchs schrumpfen selbst die stärksten und größten Organisationen kontinuierlich.

Gerade hier meldet der Verband aber verstärkt Rückgänge, insbesondere in urbanen Regionen interessieren sich Jugendliche häufig weniger für die Natur und ruhigere Hobbies wie das Angeln. Zumindest wissen sie nicht, dass es mindestens genau so aufregend sein kann, wie der vermehrte Zuwachs von Influencern im Bereich des Angelns zeigt. Das Angeln mehr als nur herumsitzende alte Männer ist, wird mehr und mehr in ein neues Licht gerückt.

Das hier ein Trend abzusehen ist zeigen ja auch jüngste Ergebnisse in der Politik. Nachhaltigkeit, bewusstes Erleben der Natur und Umweltschutz rücken mehr und mehr in ein breites Interesse der Bevölkerung. Auch hier leistet der Verband durch frühzeitige Umweltbildung einen entscheidenden Beitrag. Viele ehrenamtliche Betreuer organisieren Veranstaltungen vielfältigster Art, wie z.B. das jährliche stattfindende Verbandsjugendlager. Dadurch hat sich innerhalb des Verbandes sogar eine eigene Verbandsjugend organisieren können.

https://www.lav-sachsen-anhalt.de/index.php/jugend-im-lav/jugendlager

Neben vielen Jugendlichen werden von einer Vielzahl der Bevölkkerung Angler aber immer noch als eher altmodisch und unangenehm empfunden, was können wir Angler tun, um dieses Image zu verbessern?

„Grundsätze die jeder Angler einhalten sollte:

  • keinen Müll am Gewässer zurücklassen, auch wenn es nicht der eigene Müll ist!
  • keine Fische vorsätzlich oder fahrlässig schädigen, verletzen oder unnötigen Qualen aussetzen! (auch keine Fische am Gewässer schlachten)
  • nicht die Ufervegetation schädigen (Sträucher oder Äste abknicken, Schilf oder Röhrichte außerhalb der dafür vorgesehenen Zeiten schneiden) 
  • Keine Wasservögel oder andere dort ansässige Tiere stören
  • nicht mit dem Auto bis direkt an das Gewässer heranfahren (auslaufende Betriebsstoffe etc.)
  • nicht stark alkoholisiert dort „verweilen oder herumliegen“, keine laute Musik hören und sich nicht am Gewässer für vermeintlich die nächsten 3 Monate einrichten
  • strikte Einhaltung der Gewässerordnung und gegenseitige Rücksichtnahme! 

Mehr Öffentlichkeitsarbeit durch unsere Mitgliedsvereine ist hier von Nöten, um unsere Außenwirkung und Wahrnehmung in der Bevölkerung wieder zu verbessern, nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber!

Wir können noch so viel Müll und Schrott sammeln, mühselig viele Fischarten wieder ansiedeln und jährlich tausende ehrenamtliche Arbeitsstunden für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gewässer aufwenden, wenn irgendwo an einem Gewässer Müll entdeckt wird oder Jugendliche grillen und eine Party feiern, fällt dies in der Regel auf „die Angler“ zurück.“

Sagt Matthias Kabel, Geschäftsführer des LAV Sachsen Anhalt. Das gesamte Interview findet ihr ganz oben:

Weiterführende Links:

https://www.bild.de/partner/ratgeber/ratgeber/angeln-ist-trend-alles-was-sie-zum-losfischen-wissen-muessen-62726978.bild.html?fbclid=IwAR1_vLRPtRX9he7HEmikQpZ53kRh2jKCVFjbkXDUqsBxxgitE3U1cmTGkdk

https://www.lav-sachsen-anhalt.de

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Der Maifisch – ein vergessener Wanderfisch

Aufgrund von Flussbegradigungen und Verbauung von Flussläufen ist der Lebensraum Fluss schon lange nicht mehr so, wie er natürlich war. In ganz Europa gibt es nur noch eine Hand voll Flussläufen, die noch in ihrer natürlichen Form vorzufinden sind. Darunter leiden besonders Tiere, die auf einen natürlichen, unverbauten Lauf angewiesen sind, z.B. Wanderfische wie Aal, Lachs oder der viel unbekanntere Maifisch.

Der Maifisch gehört zur Familie der Heringe und kann beachtliche Größen von bis zu 60 – 70 cm erreichen. Den größten Teil seines Lebens verbringt er im Meer, wandert dann aber im Alter von 3 – 8 Jahren zum Laichen in die Flüsse ab (ähnlich wie Lachs und Meerforelle). In Deutschland war der Fisch besonders im Rhein und seinen Zuläufern beheimatet, ist aber durch Überfischung und Verbauung im Rhein seit den 1960er Jahren ausgestorben.

Ein prächtiges Exemplar eines Maifischs aus Portugal. Vorgestellt vom Poller Heimatkundler Hans Burgwinkel

Am 06.06.2019 fand am Kölner Rhein der jährliche feierliche Besatz von Maifischen statt. Zu Gast waren mehrere prominente Gäste wie die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz Ursula Heinen-Esser oder die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes.

Zumindest der Ausblick lohnt sich für die Maifischlarven beim Poller Maigeloog

Der jährliche Besatz von Maifischen ist ein echtes Erfolgsprojekt. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2008. Damals noch als EU-Life Projekt, heute als „länderübergreifendes Maifischprojekt“. Im Rahmen des Projektes wurden in den letzten 10 Jahren über 13 Millionen Maifischlarven Rhein ausgesetzt. Die Larven hierbei stammen aus französischer Zucht, im französischen Gironde-Garonne-Dordógne-System gibt es eine der wenigen noch wilden Populationen des seltenen Maifisches, daher werden Elterntiere dieser Population für die Zucht genutzt.

Prof. Dr. Stefan Stoll vom Umwelt-Campus Birkenfeld mit einer Portion Maifischlarven im Messbecher

Mittlerweile konnte das Projekt bereits gute Erfolge feiern, so konnten in den letzten Jahren über 750 adulte Maifische im Rheinsystem gesichtet werden. Das tatsächliche Maß der Population wird aller Wahrscheinlichkeit die 750 noch weit überschreiten.

Einer der wichtigsten Verfahren um den Erfolg des Projektes zu messen ist, wie überall in der Wissenschaft, eine gute Dokumentation. Da der Rhein aber riesig ist und der Maifisch im Vergleich sehr klein ist, ist eine Dokumentation von den spannenden Maifischpaarungs-Events sehr selten. Wer also nachts am Rhein unterwegs ist und einmal in den Genuss kommt, ein solches Laichspektakel zu beobachten, der meldet sich am besten beim RhFV mit dem Zeitpunkt der Beobachtung (siehe Bild – STUDENT SCIENCE)

Federführend für das Maifischprojekt ist der Wissenschaftler des RhFV Dr. Andreas Scharbert. Zusammen mit unserem hausinternen Biologen Sören Schilasky hat er ein kleines Video rund um den Maifisch und das Maifischprojekt gedreht (siehe oben).

Der Rheinische Fischereiverband organisiert zahlreiche Umweltprojekte nicht nur für den Maifisch

Weiterführende Links:

https://www.umwelt-campus.de/projekt-maifisch/

https://rhfv.de

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Ohne Prüfungsangst zum Angelschein in Bad Oldesloe

Es gibt kaum Menschen, die eine Prüfungssituation kalt lässt. Egal, wie gut man sich vorbereitet hat: Wenn die „Stunde der Wahrheit“ schlägt, bekommen die Meisten ein wenig klamme Finger – manche weniger, andere dafür umso mehr.

Wie gut, wenn die Prüfung von so erfahrenen Prüfern wie in Bad Oldesloe durchgeführt wird. Dr. Manfred Brembach und seine Kollegen kennen die Anspannung der Teilnehmer. Sie können viele Ängste auffangen, so dass der Prüfling sein Wissen im entscheidenden Moment sicher abrufen kann.

Fischerprüfung Bad Oldesloe 2019 Juni ohne Prüfungsangst
In entspannter Atmosphäre lässt sich das Gelernte gut abrufen: da wundert es nicht, das alle Teilnehmer ihre Fischerprüfung mit sehr gutem Ergebnis abschlossen

So verfliegt das „Nervenflattern“ schnell und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. „Wir spüren jedes Mal: die  Leute kommen gerne zu uns!“ freut sich Manfred Brembach. Das werden ihm die Teilnehmer sicher gern bestätigen. Und die gute Laune stieg noch mehr:

Alle Fishing-King-Prüfungskandidaten haben ihre Fischerprüfung jetzt im Juni 2019 mit Bravour bestanden.

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