Wichtige Änderungen, die JEDER Ostsee-Angler in Schleswig-Holstein & Mecklenburg-Vorpommern kennen muss

Es gibt ein neues Fanglimit für Dorsche in der Ostsee!

 

Laut Artikel 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 dürfen in der Freizeitfischerei nicht mehr als fünf Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden. Im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 dürfen nicht mehr als drei Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden.

Sofern die gezielte Angelfischerei auf Dorsch ausgeübt wird, ist mit Erreichen des Tagesfanglimits von drei bzw. fünf Dorschen diese Fischerei einzustellen. Das gezielte Weiterangeln auf Dorsch nach Erreichen der Tageshöchstfangmenge mit anschließendem Zurücksetzen ist nicht zulässig und kann als Verstoß gegen das Fischereigesetz mit Bußgeldern geahndet werden (Verbot des „Catch & Release“). Auf andere Fischarten darf jedoch gezielt weitergeangelt werden. Sofern beim gezielten Angeln auf andere Fischarten, z. B. auf Heringe, Plattfische oder Meerforellen, Dorsche unbeabsichtigt gefangen werden und das Tagesfanglimit bereits erreicht ist, müssen die Dorsche unverzüglich schonend lebend zurückgesetzt werden.

Die Regelung gilt in der oben genannten Form zunächst nur für das Jahr 2017. Ob es in den Folgejahren weitere Fangbegrenzungen für Angler beim Dorsch gibt, wird die EU erst im Rahmen der Festlegung der Fangquoten für 2018 entscheiden.

 

Mindestmaß & Schonzeiten des Dorsches:

Nordsee: 35 cm
Ostsee: 38 cm

 

Weitere Häufige Fragen zum Dorsch-Angeln in der Ostsee kriegst du unter folgenden Link beantwortet:

 

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/faqDorschfangbegrenzung.html#doc2060602bodyText3

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Wichtige Infos & neue Gesetze für Wolfsbarsch-Angler in der Nordsee

Seit Beginn des Jahres 2016 gelten für Angler an der Nordsee neue Regeln für das Angeln auf Wolfsbarsch. Erstmalig hat die EU in diesem Bereich auch Regelungen für die Freizeitfischerei getroffen.

So gilt für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.06.2016 ein vollständiges Entnahmeverbot für Wolfsbarsche. Das im Rahmen der EU-Verordnung zulässige Angeln nach dem Prinzip „Fangen und Zurücksetzen“ („catch & release“) gilt in Schleswig-Holstein nicht, weil es sowohl gemäß Landesrecht (Landesfischereigesetz) als auch Bundesrecht (Tierschutzgesetz) verboten ist.
Ab dem 01.07.2016 darf wieder gezielt auf Wolfsbarsch geangelt werden. Es gilt ab diesem Zeitpunkt ein Tagesfanglimit von einem Wolfsbarsch je Angler. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.12.2016 befristet.
Falls du weitere Fragen dazu hast, sende eine Mail an: roland.lemcke@melur.landsh.de (Fischereireferent des Landes Schleswig-Holstein)

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Forellenangeln an der Oberfläche

Forellenfang an der Oberfläche

  • von Nico Ptak

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Die Skizze einer Pilotkugel- Montage. (Grafik: Nico Ptak)

Jeder Angler, der im Sommer häufiger am Forellenteich aktiv ist, wird solche Situationen kennen: Man fischt wie immer mit der Posenmontage und der guten, alten Made auf Forellen. Die Forellen jedoch rotten sich zu einem Schwarm zusammen und attackieren die rotgefärbte Pose mehrfach an der Oberfläche. Zuerst einmal stellt man sich die Frage, warum dies so ist. Hier eine kleine physikalische Exkursion. Salmoniden, so auch die Forelle, sind sauerstoffliebende, wechselwarme Lebewesen, deren Aktivität von der Temperatur abhängt. Sauerstoff wird im Wasser bei kälteren Temperaturen stärker absorbiert und damit gebunden. Durch die Sonneneinstrahlung erwärmt sich jedoch das Wasser von der Oberfläche an. Kaltes Wasser, schwerer als Warmes (Dichteanomalie), sinkt in tiefere Bereiche ab. Da Forellenteiche jedoch meist nur wenige Meter tief sind, bildet sich eine sauerstoffreiche Sprungschicht nicht aus. Das Wasser ist gleichmäßig durchmischt. Die Forellen benötigen durch oberflächliche Lufteindüsung jedoch zusätzlichen Sauerstoff, da im warmen Wasser weniger gebunden ist. Schlamm am Grund ist bei warmen Temperaturen durch aerobe Bakterien sauerstoffzehrend. Die Forellen konzentrieren sich in den oberen Schichten und sind durch die Wärme sehr aktiv auf Nahrungssuche. Wird nicht genug Sauerstoff zugeführt oder steigt die Wassertemperatur weiter an, fällt der Sauerstoffgehalt des Teichwassers ab und die Forellen stellen die Nahrungsaufnahme ein. Nun stellt sich aber jeder Angler die Frage, wie er mit seinem Köder so weit unter die Oberfläche gelangt. Eine normale Pose mit wenigen Zentimetern Vorfach hat eher eine abschreckende Wirkung. Hier bietet sich die Pilotkugelmontage an. Über eine mit Wasser füllbare Wasserkugel zur Beschwerung wird eine vorgeschaltete Pilotkugel (hier rot/gelb) direkt auf dem Vorfach montiert. Diesem folgt der Haken (ca. 50 -100cm entfernt). Durch ein Stückchen Styropor oder Luftinjektion mittels Spitze kann nun die Made oder der Wurm zum Auftreiben gebracht werden. Dies imitiert ein ins Wasser gestürztes Insekt und wird von der Forelle selten verschmäht.

Die Pilotkugel hat so wenig Widerstand, dass die Forelle nichts von der Falle merkt. Als Alternative eignen sich auch Heuschrecken, die auf natürliche Weise auftreiben, als Köder im Sommer. Sind die Forellen sehr räuberisch und aktiv, kann man auch mittels Spirolinomontage versuchen, knapp unterhalb der Oberfläche mit Powerbait (Forellenteig) geschleppt Erfolg zu haben. Dabei wird ein schwimmender Spirolino verwendet. Dem ist ein Dreifachwirbel vorgeschaltet und ein ca. 1,5-2 m langes Vorfach ohne Bebleiung.  Zu einem Rotor geformt, rotiert der Teigköder wie ein Spinner und sollte durch den Schwarm geführt auf Sicht die Forellen fangen. Die Hakengrößen sollten sich zwischen 8 und 14 bewegen. Die Vorfachdicke sollte bei 0,12 bis 0,20mm liegen, die Wirbelgröße bei 1. Läuft der Köder bis zur Oberfläche durch den physikalischen Auftrieb bei Rotation, so ist ein kleines Schrotblei vorzuschalten.

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Die Montage im Überblick. Wegen der Rotation des Teigs muss ein Dreifachwirbel vorgeschaltet sein. (Grafik: Nico Ptak)

 

Für weitere Tipps und Tricks rund ums Forellenangeln empfehle ich euch unseren YouTube- Chanel. Außerdem bekommt ihr ab sofort exklusive Tipps in unseren EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing- King“.

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Tipps fürs Räuchern – die Salzlake

Tipps fürs Räuchern – eine Lake für alle Fälle, äääh Fische

  • von Dennis Siever

Rezepte und Anleitungen zum Räuchern von Fischen findet ihr im Netz und im Buchhandel wie Sand am Meer. In den letzten Jahren hat sich bei mir eine Mixtur für sämtliche Fischarten (Zander, Forelle, Barsch, Aal, Makrele etc.) etabliert, die ich dir hiermit vorstellen möchte. Vorweg sei gesagt, dass der Salzgehalt meinen persönlichen Geschmack trifft – und generell mag ich es eher salzig. Bei Meeresfischen wird in der Regel etwas weniger Salz benötigt als bei Fischen aus dem Süßwasser. Meine Mischung für einen gefüllten 10L- Eimer (etwa 4-6 Fische; bedeckt mit 5L Lake) setzt sich aus folgenden Zutaten zusammen:

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Zander und Makrelen… Die Lake eignet sich aber auch für Forellen und Aale

1 Bund Kräuter (alles, was der Garten hergibt z.B. Petersilie, Estragon, Rosmarin und Thymian)

2 kleine Schalotten

2 El Wacholderbeeren

2 El Worcestersauce

400g Salz

 Zunächst werden die ausgenommenen und aufgetauten Fische in den Eimer gelegt. Anschließend wir in kleineren Portionen abwechselnd Wasser und Salz (verrührt) dazugegeben, bis die Fische vollständig mit Wasser bedeckt sind. Nachdem alle weiteren Zutaten untergemischt wurden, wird der Deckel geschlossen und der Eimer an einem kühlen und dunklen Ort (z.B. im Keller) für insgesamt 12 Stunden gelagert. Nach dem Ende der Ziehzeit werden die Fische abgewaschen und mit Küchenpapier trocken getupft. Anschließend kann man die Fische (am besten an der frischen Luft) noch etwas trocknen lassen. Damit die Fische auch von Innen gut trocknen und genügend Rauch aufnehmen können, bietet es sich an, Holzscheite (Zahnstocher oder Schaschlik- Spieße) zwischen die Bauchlappen zu spannen. Schließlich können die Fische in den Räucherofen. Wie die Lake und das Räuchern funktionieren, erfahrt ihr hier:

Klick hier: https://goo.gl/jGPiVG

Für weitere Küchen- und Räuchertipps empfehlen wir euch unser exklusives EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing- King“

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Ein Köder für Karpfen – Hartmais aufkochen

Hartmais aufkochen

  • von Dennis Siever

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So sieht der Mais aus, wenn er nach dem Ziehen abgegossen wurde – nicht zu hart und nicht zu weich. (Foto: Dennis Siever)

Mais ist ein Karpfenköder, der seit jeher von Anglern genutzt wird. Ein Grund, warum mittlerweile viele Karpfenangler jedoch auf Mais verzichten und stattdessen Boilies bevorzugen ist, dass die Möglichkeit auf ungewollte Beifänge (z.B. von Brassen) durch Mais erhöht wird. Dennoch ist eine lange Maiskette am so genannten Haar, gerne auch mit einem Boilie kombiniert, ein nach wie vor erstklassiger Köder für Karpfen. Allerdings ist hier nicht die Rede vom Mais aus der Dose, sondern vom speziell zubereiteten Hartmais. Weicher Mais aus der Dose wird von Fischen schnell mal ausgelutscht oder vom Haken stibitzt. Außerdem übersteht er keine weiten Würfe. Hartmais hingegen hat, zumindest richtig zubereitet, die perfekte Konsistenz. Einen 25Kg- Sack erhält man häufig für unter 12€ im Tierfutterhandel.

Damit man den Mais gut zubereiten kann, sind verschließbare Eimer (10L) von Vorteil. Diese erhält man manchmal für kleines Geld oder gar umsonst in der örtlichen Pommesbude.

An vielen Gewässern (vor allem an großen und überfischten) bietet es sich an, einen ausgewählten Angelplatz über einige Tage anzufüttern. Hierbei reicht in der Regel ein halber Eimer mit dem zubereiteten Mais pro Anfüttertag. Um den Mais im Gewässer zu verteilen, nutzt man am besten eine Futterkelle. Wer weit hinaus muss, sollte sich hierfür einen Stab mit anschraubbarer Futterkelle zulegen. Wer später außer dem Hartmais noch Boilies anködern möchte, kann beim Anfüttern immer noch ein, zwei Hände dieser Kugeln hinterherwerfen.

Kommen wir nun aber zur Zubereitung. Der Eimer wird zu ¾ mit dem trockenen Mais befüllt. Anschließend streuen wir 2 Packungen Vanillie-Zucker (aus dem Backbedarf) auf den Mais. Das Ganze wird nun mit kochendem Wasser (ein Wasserkocher ist hierbei von Vorteil) aufgefüllt, bis der Mais etwa 2-3 cm unter der Wasseroberfläche liegt. Nun wird der Eimer geschlossen und für mindestens 24 Stunden weggestellt. In dieser Zeit quillt der Mais schon auf, bleibt aber noch hart genug, um ihn als guten Hakenköder zu verwenden und gut auswerfen zu können.

Übrigens: sollte man einmal doch nicht angeln können, obwohl man den Mais vorbereitet hat, so kann man den Mais getrost im Eimer lassen, wo er irgendwann anfängt, zu gären. Für unsere menschliche Nase wird es ab einem gewissen Punkt recht ekelig – die Karpfen jedoch mögen es.

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Du willst mehr über das Karpfenangeln und die Verwendung von Hartmais erfahren? Dann wirf einen Blick in unser exklusives EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing- King“.

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Die besten Köder für Friedfische

Die besten Köder für Friedfische

  • Von Dennis Siever

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Auch wenn die Angelgeschäfte voll mit diversen künstlichen Lockstoffen und Futtermitteln sind – die besten Angelköder für unsere heimischen Friedfische schenkt uns immer noch die Natur.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Maden
  • Caster (verpuppte Maden)
  • Pinkies (kleine Maden)
  • Mais
  • Hanf
  • Tauwürmer
  • Mistwürmer
  • Bienenmaden

Worauf es bei diesen Ködern ankommt und wie diese effektiv am Haken angeködert werden, erfährst du hier:

Klick hier: https://goo.gl/014ZYI

Einige Fische, wie zum Beispiel Barben und Döbel mögen darüber hinaus etwas speziellere Köder, die wir aber in der Regel im Küchenschrank finden.

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Frühstücksfleisch aus der Dose
  • Käse (in Würfeln)
  • Fleischwurst
  • Brot/ Brötchen
  • Kirschen aus dem Glas (für Döbel ein echter Geheimtipp)

Wer es mag, kann diese Köder auch noch mit Gewürzen aufmotzen (zum Beispiel Knoblauchpulver). So hat man immer noch die Möglichkeit an fängige Köder zu kommen, obwohl alle Geschäfte geschlossen haben und sich Maden, Würmer und Co. verkrochen haben.

Weitere Tipps und Tricks für Friedfische findet ihr ab Februar in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing King“.

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Hotspots erkennen – Fischreiche Stellen auf den ersten Blick

Wie erkenne ich einen Hotspot?

  • von Dennis Siever

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Unter Anglern gilt vor allem der Grundsatz, dass die besten Angelplätze nicht direkt am Parkplatz liegen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Plätze, die augenscheinlich gut und bequem zu erreichen sind, werden häufig befischt. Je nachdem, wie hoch der Angeldruck an einem einzigen Platz ist, kann so eine Stelle schon mal „verbrannt“ sein. Um einen guten Fangplatz zu finden, muss man manchmal mehrere Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen – manchmal auch durch schwer zugängliches Terrain. Doch wie kann ich überhaupt im Vorfeld erkennen, ob sich ein so weiter Fußmarsch überhaupt lohnt? In Angelgeschäften und Foren bekommt man zwar häufig Stellentipps, allerdings verraten nur die wenigsten Angler ihre Hotspots. Dies ist durchaus nachvollziehbar, denn wer von uns möchte einen möglichst einsamen und ertragreichen Angelplatz nicht für sich haben?

Um sich mit Hilfe von Gewässer- und Landkarten (z.B. GoogleMaps) auf einen Angelplatz vorbereiten zu können, ist es hilfreich wenn man weiß, nach welchen Strukturen man Ausschau halten soll, denn Strukturen sind der Schlüssel zum Erfolg. Ich möchte dies am Beispiel von Kanälen verdeutlichen, die in der Regel relativ gleichmäßig tief sind und äußerst monoton verlaufen. Ein größeres Loch am Gewässergrund, ein Knick in der Spundwand oder eine Reihe von Pfeilern können hier schon die entscheidende Struktur sein, die Fischen Nahrung und Unterschlupf bietet. Überall dort, wo ein Gewässer oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche plötzlich etwas anders verläuft als gewöhnlich, können sich Hotspots befinden. Hierzu gehören neben den bereits erwähnten Stellen:

– Hafeneinfahrten

– Kehrströmungen

– Flussmündungen

– Unterwasserhindernisse (z.B. versunkene Bäume)

– Steinschüttungen und Buhnen

– Gumpen

– Brückenpfeiler

– Steganlagen

– Untiefen

– Abbruchkanten

– Warmwassereinläufe

– Wehranlagen

 

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Hot-Spots soweit das Auge reicht. Eine Hafeneinfahrt mit Kehrströmungen, Buhnen, Steinen und Spundwänden. (Foto: Dennis Siever)

Wer mit offenen Augen am Wasser ist, wird häufig noch weitere Merkmale erkennen können. Wem GoogleMaps und Spaziergänge am Gewässer nicht genug sind, kann über die Anschaffung eines Echolotes nachdenken. Diese gibt es mittlerweile auch für Uferangler. Auch so können Strukturen am Gewässergrund erkannt werden. Für einige Gewässer erhält man auch im Internet so genannte Tiefenkarten. Ausführlichere Infos zum Thema Hotspots gibt`s nächsten Monat in unserem exklusiven EBook „die 50 besten Angeltipps von Fishing-King“.

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Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Mecklenburg- Vorpommern

Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Mecklenburg- Vorpommern

 

Einige Fische unterliegen in Mecklenburg- Vorpommern einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit. In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische der Küste in Mecklenburg- Vorpommern wissen müsst.

Weiter unten findet ihr eine Tabelle, die alle Fische beinhaltet, die für die Fischerprüfung relevant sind.

FischSchonzeitMindestmaß
Aal (außerhalb der 3- Seemeilen- Zone)1. Oktober bis 31. März50cm
Aal (Handangel)1. Dezember bis 28. Februar50cm
Barsch20cm
Dorsch38cm
Finteganzjährig geschont
Flunder25cm
Glattbutt30cm
Hecht1. März bis 30. April50cm
Kliesche25cm
Lachs15. September bis 14. Dezember60cm
Maifischganzjährig geschont
Meerforelle15. September bis 14. Dezember45cm
Ostseeschnäpel1. November bis 30. November40cm
Quappe30cm
Scholle25cm
Steinbutt1. Juni bis 31. Juli30cm
Störganzjährig geschont
Zährteganzjährig geschont
Zander23. April bis 22. Mai45cm
Ziegeganzjährig geschont
Neunaugen
Flussneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet:

FischSchonzeitMindestmaß
Hecht1. März bis 30. April50cm
Lachs15. September bis 14. Dezember60cm
Meerforelle15. September bis 14. Dezember45cm
Steinbutt1. Juni bis 31. Juli30cm

Wichtige Änderungen, die JEDER Ostsee-Angler in Schleswig-Holstein & Mecklenburg-Vorpommern kennen muss:

 

Es gibt ein neues Fanglimit für Dorsche in der Ostsee!

 

Laut Artikel 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 dürfen in der Freizeitfischerei nicht mehr als fünf Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden. Im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 dürfen nicht mehr als drei Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden.

Sofern die gezielte Angelfischerei auf Dorsch ausgeübt wird, ist mit Erreichen des Tagesfanglimits von drei bzw. fünf Dorschen diese Fischerei einzustellen. Das gezielte Weiterangeln auf Dorsch nach Erreichen der Tageshöchstfangmenge mit anschließendem Zurücksetzen ist nicht zulässig und kann als Verstoß gegen das Fischereigesetz mit Bußgeldern geahndet werden (Verbot des „Catch & Release“). Auf andere Fischarten darf jedoch gezielt weitergeangelt werden. Sofern beim gezielten Angeln auf andere Fischarten, z. B. auf Heringe, Plattfische oder Meerforellen, Dorsche unbeabsichtigt gefangen werden und das Tagesfanglimit bereits erreicht ist, müssen die Dorsche unverzüglich schonend lebend zurückgesetzt werden.

Die Regelung gilt in der oben genannten Form zunächst nur für das Jahr 2017. Ob es in den Folgejahren weitere Fangbegrenzungen für Angler beim Dorsch gibt, wird die EU erst im Rahmen der Festlegung der Fangquoten für 2018 entscheiden.

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Mindestmaß & Schonzeiten des Dorsches:

Nordsee: 35 cm
Ostsee: 38 cm

 

Weitere Häufige Fragen zum Dorsch-Angeln in der Ostsee kriegst du unter folgenden Link beantwortet:

 

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/faqDorschfangbegrenzung.html#doc2060602bodyText3

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Mindestmaße und Schonzeiten (Binnen) in Mecklenburg- Vorpommern

Mindestmaße und Schonzeiten (Binnen) in Mecklenburg- Vorpommern

 

 

Einige Fische unterliegen in Mecklenburg- Vorpommern einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit.

In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische und Krebse aus Mecklenburg- Vorpommern wissen müsst.

Weiter unten findet ihr eine Tabelle, die alle Fische beinhaltet, die in der Fischerprüfung vorkommen.

FischSchonzeitMindestmaß
Aal1. Dezember bis 28. Februar50cm
Aland25cm
Äsche30cm
Bachforelle1. Oktober bis 31. März30cm
Bachschmerle1. März bis 31. Mai
Barbeganzjährig geschont
Barsch17cm
Binnenstint1. März bis 30. April
Bitterling1. April bis 30. Juni
Elritze1. April bis 30. Juni
Finteganzjährig geschont
Hasel1. März bis 31. Mai
Hecht45cm
Karpfen40cm
Lachs1. September bis 31. März60cm
Maifischganzjährig geschont
Große Maräne1. Oktober bis 31. Dezember30cm
Meerforelle1. September bis 31. März45cm
Naseganzjährig geschont
Nordseeschnäpelganzjährig geschont
Ostgroppeganzjährig geschont
Quappe1. Januar bis 15. Februar30cm
Rapfen35cm
Schlammpeitzger1. April bis 31. Juli
Schleie25cm
Steinbeißer1. April bis 31. Juli
Störganzjährig geschont
Wels1. Mai bis 30. Juni70cm
Zährte1. Mai bis 31. Juli
Zander45cm
Ziegeganzjährig geschont
Zope
Neunaugen
Flussneunaugeganzjährig geschont
Bachneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont
Krebse
Edelkrebsganzjährig geschont
Sumpfkrebs11cm

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet

FischSchonzeitMindestmaß
Aland25cm
Barsch17cm
Hecht45cm
Quappe1. Januar bis 15. Februar30cm
Schleie25cm
Störganzjährig geschont
Wels1. Mai bis 30. Juni70cm
Krebse
Edelkrebsganzjährig geschont

 

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Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Schleswig-Holstein

Mindestmaße und Schonzeiten (Küste) in Schleswig-Holstein

 

 

Einige Fische unterliegen in Schleswig-Holstein einem bestimmten Mindestmaß oder einer bestimmten Schonzeit.

In dieser Tabelle findet ihr alles, was ihr über die Fische und Krebse für die Küstenfischerei in Schleswig-Holstein wissen müsst.

Am Ende findet ihr eine weitere Tabelle mit allen Fischen, die für den theoretischen Teil der Fischerprüfung in Schleswig-Holstein relevant sind.

FischartSchonzeit Mindestmaß
Aal45cm
Aalmutter15.September bis 31. Januar23cm
Alse, Maifischganzjährig geschont
Bachforelle40cm
Dorsch (Kabeljau), Nordsee35cm
Dorsch (Kabeljau), Ostsee38cm
Finte (Nordsee)30cm
Flunder (Nordsee)
Flunder (Ostsee)
Flunder (Trave und Schlei)
Flunder (weiblich)1.Februar bis 30. April25cm
Glattbutt30cm
Hecht15. Februar bis 30.April45cm
Hering, Nordsee
Hering, Ostsee
Lachs1. Oktober bis 31. Dezember60cm
Makrele (Nordsee)30cm
Meeräsche40cm
Meerforelle1. Oktober bis 31. Dezember40cm
Nordseeschnäpelganzjährig geschont
Ostseeschnäpel1. Dezember bis 28. Februar40cm
Quappe (Elbe und Nebengewässer)ganzjährig geschont
Scharbe, Kliesche
Schellfisch (Nordsee)30cm
Scholle, Goldbutt (Nordsee)27cm
Scholle, Goldbutt (Nordsee, weiblich)27cm
Scholle, Goldbutt (Ostsee)25cm
Scholle, Goldbutt (Ostsee, weiblich)25cm
Seebarsch, Wolfsbarsch36cm
Seezunge24cm
Steinbutt (Ostsee)30cm
Störganzjährig geschont
Wels70cm
Wittling (Nordsee)
Wittling (Ostsee)
Zährteganzjährig geschont
Zander (Elbe und Nebengewässer)15. Februar bis 15. Mai40cm
Neunaugen
Bach- Flussneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont
Krebse
Hummer (Nordsee)5. Juni bis 31. August11cm
Hummer (eiertragend, weiblich, Nordsee)ganzjährig geschont
Flusskrebsganzjährig geschont

Fische, die ihr euch für die Fischerprüfung merken solltet:

FischartSchonzeitMindestmaß
Aal45cm
Dorsch (Kabeljau), Nordsee35cm
Dorsch (Kabeljau), Ostsee38cm
Flunder (weiblich)1.Februar bis 30. April25cm
Hering, Nordsee
Hering, Ostsee
Makrele (Nordsee)30cm
Ostseeschnäpel1. Dezember bis 28. Februar40cm
Scholle, Goldbutt (Nordsee, weiblich)27cm
Scholle, Goldbutt (Ostsee, weiblich)25cm
Steinbutt (Ostsee)30cm
Neunaugen
Bach- Flussneunaugeganzjährig geschont
Meerneunaugeganzjährig geschont

Wichtige Infos & neue Gesetze für Wolfsbarsch-Angler in der Nordsee:

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Seit Beginn des Jahres 2016 gelten für Angler an der Nordsee neue Regeln für das Angeln auf Wolfsbarsch. Erstmalig hat die EU in diesem Bereich auch Regelungen für die Freizeitfischerei getroffen.

So gilt für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.06.2016 ein vollständiges Entnahmeverbot für Wolfsbarsche. Das im Rahmen der EU-Verordnung zulässige Angeln nach dem Prinzip „Fangen und Zurücksetzen“ („catch & release“) gilt in Schleswig-Holstein nicht, weil es sowohl gemäß Landesrecht (Landesfischereigesetz) als auch Bundesrecht (Tierschutzgesetz) verboten ist.
Ab dem 01.07.2016 darf wieder gezielt auf Wolfsbarsch geangelt werden. Es gilt ab diesem Zeitpunkt ein Tagesfanglimit von einem Wolfsbarsch je Angler. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.12.2016 befristet.
Falls du weitere Fragen dazu hast, sende eine Mail an: roland.lemcke@melur.landsh.de (Fischereireferent des Landes Schleswig-Holstein)

Wichtige Änderungen, die JEDER Ostsee-Angler in Schleswig-Holstein & Mecklenburg-Vorpommern kennen muss:

 

Es gibt ein neues Fanglimit für Dorsche in der Ostsee!

Laut Artikel 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 dürfen in der Freizeitfischerei nicht mehr als fünf Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden. Im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. März 2017 dürfen nicht mehr als drei Dorsche pro Fischer und Tag behalten werden.

Sofern die gezielte Angelfischerei auf Dorsch ausgeübt wird, ist mit Erreichen des Tagesfanglimits von drei bzw. fünf Dorschen diese Fischerei einzustellen. Das gezielte Weiterangeln auf Dorsch nach Erreichen der Tageshöchstfangmenge mit anschließendem Zurücksetzen ist nicht zulässig und kann als Verstoß gegen das Fischereigesetz mit Bußgeldern geahndet werden (Verbot des „Catch & Release“). Auf andere Fischarten darf jedoch gezielt weitergeangelt werden. Sofern beim gezielten Angeln auf andere Fischarten, z. B. auf Heringe, Plattfische oder Meerforellen, Dorsche unbeabsichtigt gefangen werden und das Tagesfanglimit bereits erreicht ist, müssen die Dorsche unverzüglich schonend lebend zurückgesetzt werden.

Die Regelung gilt in der oben genannten Form zunächst nur für das Jahr 2017. Ob es in den Folgejahren weitere Fangbegrenzungen für Angler beim Dorsch gibt, wird die EU erst im Rahmen der Festlegung der Fangquoten für 2018 entscheiden.

 Kopie von IMG_8206Kutterfisch

Mindestmaß & Schonzeiten des Dorsches:

Nordsee: 35 cm
Ostsee: 38 cm

 

Weitere Häufige Fragen zum Dorsch-Angeln in der Ostsee kriegst du unter folgenden Link beantwortet:

 

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/faqDorschfangbegrenzung.html#doc2060602bodyText3

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